Presse
27.10.2016

die medienanstalten-PM 23/2016; Plattformregulierung zügig angehen. Gemeinsame Erklärung der Gremienvorsitzendenkonferenzen (GVK) von Landesmedienanstalten und ARD

Die Gremienvorsitzenden der Medienanstalten und der ARD betonen erneut die Bedeutung einer modernen Plattformregulierung für die Sicherung von Medienvielfalt. Bereits im vergangenen Jahr hatten die Gremien dringenden Handlungsbedarf bei der Regulierung audiovisueller Plattformen und Benutzeroberflächen festgestellt und eine zügige Anpassung des bestehenden Regelwerks an die technische Entwicklung und das damit einhergehende gewandelte Nutzerverhalten gefordert (siehe gemeinsame Pressemitteilung vom 22. Oktober 2015).

„Wir begrüßen sehr, dass die Bund-Länder-Kommission für Medienkonvergenz in ihrem Abschlussbericht den Handlungsbedarf in Bezug auf die Plattformregulierung ausdrücklich anerkannt hat. Auch die dort festgehaltenen Grundsätze des diskriminierungsfreien Zugangs, der Transparenz und der Nutzerautonomie sind wesentliche Eckpfeiler der zukünftigen Regulierung im Sinne der Vielfaltssicherung. Daneben ist die Auffindbarkeit von Inhalten mit besonderer Relevanz für die Meinungsbildung unseres Erachtens ein weiterer wichtiger Bestandteil eines zukunftsfähigen Regulierungsansatzes“, so Winfried Engel, Vorsitzender der Gremienvorsitzendenkonferenz der Landesmedienanstalten.

„Angesichts der großen Bedeutung, die Medienplattformen bereits jetzt für die Wahrnehmung audiovisueller Inhalte haben, halten wir eine zeitnahe Umsetzung der avisierten Regelungen für erforderlich. Die Zeit drängt, wenn man sich vor Augen führt, wie selbstverständlich insbesondere jüngere Nutzer den Zugang zu Medieninhalten über Plattformen wählen“, so Steffen Flath, Vorsitzender der ARD-Gremienvorsitzendenkonferenz.


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