Presse
14.02.2013

DLM-Pressemitteilung 04/2013: Streit um Einspeiseentgelte – DLM drängt auf Einigung zwischen ARD, ZDF und Kabel Deutschland

In dem Streit zwischen der Kabel Deutschland GmbH (KDG) und ARD / ZDF über die Zahlung von Einspeiseentgelten drängen die Landesmedienanstalten auf eine rasche Einigung. Die KDG als Kabelnetzbetreiber speist wegen der Einstellung der Zahlung von Einspeiseentgelten durch ARD und ZDF nicht mehr alle Regionalfenster der dritten Programme in das digitale Kabelnetz ein. Zudem wird die Datenrate der Übertragung von ARD- und ZDF-Programmen auf das normale Niveau aller verbreiteten Digitalsender heruntergefahren.

Die KDG bewegt sich damit zwar nach Einschätzung der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM) noch im Rahmen des Rundfunkstaatsvertrages. Für Dr. Jürgen Brautmeier, den Vorsitzenden der DLM, ist das Vorgehen der KDG aber unglücklich: „Es kann nicht sein, dass ein solcher Streit auf dem Rücken der Fernsehzuschauer ausgetragen wird.“ Brautmeier betonte, dass bei den Verhandlungen zwischen den beiden Sendern und der KDG eine „schnelle und gütliche Einigung im Sinne der Zuschauer“ oberste Priorität haben sollte.


Über die Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM)
Die DLM nimmt die Interessen der Mitgliedsanstalten auf dem Gebiet des Rundfunks auf nationaler und internationaler Ebene wahr. Sie behandelt gemeinsame Angelegenheiten außerhalb der Zulassungs- und Aufsichtsaufgaben, holt Gutachten zu Fragen ein, die für die Aufgaben der Mitgliedsanstalten von grundsätzlicher Bedeutung sind, und beobachtet und analysiert die Programmentwicklung. In der DLM arbeiten die Direktoren bzw. Präsidenten der 14 Landesmedienanstalten zusammen.
Vorsitz: Dr. Jürgen Brautmeier (Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen, LfM)


Kontakt

Stefanie Reger
Pressesprecherin
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