Presse
18.08.2014

KJM-Pressemitteilung 07/2014; Rundfunk- und Telemedien-Prüffälle der KJM im ersten Halbjahr 2014

Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) hat im ersten Halbjahr 2014 insgesamt 29 Verstöße gegen die Bestimmungen des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags (JMStV) festgestellt. 20 davon kommen aus dem Rundfunk-, neun aus dem Telemedienbereich. Die KJM beschloss – je nach Art und Schwere der Verstöße – Beanstandungen, Untersagungen und/oder Bußgelder. Die entsprechenden Verwaltungs- und Ordnungswidrigkeitenverfahren führen die jeweils zuständigen Landesmedienanstalten durch. Strafrechtlich relevante Inhalte gibt die KJM an die zuständigen Staatsanwaltschaften ab.

Bei der Aufsicht über den Rundfunk arbeitet die KJM Hand in Hand mit den Landesmedienanstalten: Sie beobachten, prüfen und bewerten potenziell problematische Rundfunkangebote und leiten – bei Feststellen eines Anfangsverdachts auf einen Verstoß gegen den JMStV – der KJM die entsprechenden Prüffälle zur Entscheidung zu. Im Internetbereich unterstützen jugendschutz.net und die Landesmedienanstalten die KJM bei ihren Aufgaben: So treten jugendschutz.net oder auch die Landesmedienanstalten bei der Annahme von Verstößen vorab an die Anbieter heran und fordern, entsprechende Inhalte freiwillig herauszunehmen. Auf diese Weise können viele Internetfälle ohne aufwändiges Verfahren geklärt werden. Erst bei Nichtabhilfe oder in besonders schweren Fällen schreitet die KJM ein.

Sowohl im Rundfunk- als auch im Telemedienbereich kann die KJM nur gegen Anbieter mit Sitz in Deutschland vorgehen. Indizierungen fallen in das Aufgabengebiet der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM). Die KJM ist in dem Zusammenhang einerseits für die Abgabe von Stellungnahmen zu Indizierungsanträgen im Bereich der Telemedien zuständig und kann andererseits selbst Indizierungsanträge stellen.

Rundfunk

Ein Ausstrahlungsverbot sprach die KJM in folgendem Fall aus:

  • Mit der Verbreitung einer dem Rundfunk zuzuordnenden Online-TV-Sendung eines interaktiven Online-TV-Formats ab 19:00 Uhr verstieß ein Anbieter gegen die Bestimmungen des JMStV. Aufgrund der Schilderung von grausamen oder sonst unmenschlichen Gewalttätigkeiten gegen Menschen in einer Art, die eine Verherrlichung oder Verharmlosung solcher Gewalttätigkeiten ausdrückt, sprach die KJM ein Ausstrahlungsverbot aus.


Eine Entwicklungsbeeinträchtigung für unter 18-Jährige (Sendezeitgrenze
23 Uhr) stellte die KJM in folgenden Fällen fest:

  • Der Sender DMAX zeigte ab 22:15 Uhr die Episode 031 der Serie „1000 Wege ins Gras zu beißen“. Das Format beinhaltet tödliche Unfälle und menschliche Tragödien mit teilweise drastischen Bildern und zynischen Kommentaren. In dieser Folge werden einzelne Tötungs- bzw. Sterbeszenen intensiv dargestellt. Insbesondere bei gefährdungsgeneigten Jugendlichen kann eine Empathiestörung nach der Rezeption der zynischen Darstellungen von sterbenden Menschen nicht ausgeschlossen werden. Nach Auffassung der KJM liegt daher eine Entwicklungsbeeinträchtigung für Jugendliche unter 18 Jahren vor.
  • DMAX sendete eine weitere Episode (032) der Serie „1000 Wege ins Gras zu beißen“ um 22:45 Uhr. Auch diese Episode ist nach Auffassung der KJM für Jugendliche unter 18 Jahren entwicklungsbeeinträchtigend. Aufgrund der spekulativen und voyeuristischen Visualisierung des Sterbens vermittelt sie sozialethisch desorientierende Einstellungen zum Umgang mit den Themen Tod und Sterben.
  • ProSieben strahlte ab 22:10 Uhr eine Folge der Sendung „Circus HalliGalli“ aus, in der die Moderatoren und ein Studiogast jeweils mehrere Gläser Wodka austrinken. In dieser Sendung wird Alkohol gezielt als Spaßmacher eingesetzt und relativierende Momente, in denen auf mögliche negative Folgen von Alkoholkonsum hingewiesen wird, sind nicht vorhanden. Die Protagonisten sind aufgrund ihres jugendlichen Auftretens, ihrer Medienpräsenz sowie ihres Erfolges Sympathieträger und bieten Identifikationsmöglichkeiten für Jugendliche. Nach Auffassung der KJM ist die Sendung daher entwicklungsbeeinträchtigend im Hinblick auf eine sozialethische Desorientierung für Jugendliche unter 18 Jahren.
  • TNT Film zeigte ab 22:15 Uhr den US-amerikanischen Vampirfilm „Blade“ ohne Vorsperre in einer Fassung, die von der Freiwilligen Selbstkontrolle Filmwirtschaft (FSK) eine Freigabe ab 18 Jahre erhalten hatte. Dies stellt einen Verstoß gegen die Zeitgrenzen des JMStV dar.
  • Mit der Verbreitung einer weiteren dem Rundfunk zuzuordnenden Online-TV-Sendung eines interaktiven Online-TV-Formats ab 19:00 Uhr verstieß ein Anbieter gegen  die Bestimmungen des JMStV. Insbesondere aufgrund der jugendaffinen Präsentation und der in den rechtsgerichteten Kontext eingepassten Grundaussagen der Moderatoren und des Gastes stellte die KJM eine Entwicklungsbeeinträchtigung für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren fest.
  • Ein Anbieter machte über ein Internet-Radioangebot Lieder aus dem rechten Spektrum zugänglich. Die KJM stufte das Angebot als entwicklungsbeeinträchtigend für unter 18-Jährige ein, da bei Kindern und Jugendlichen durch einseitig dargestellte fremdenfeindliche, pro-nationalsozialistische, anti-demokratische und aggressive Inhalte eine Desorientierung zu befürchten ist.

Eine Entwicklungsbeeinträchtigung für unter 16-Jährige (Sendezeitgrenze
22 Uhr) stellte die KJM in folgenden Fällen fest:

  • ProSieben strahlte die Sendung „Unter fremden Decken – Die Suche nach dem besten Sex der Welt geht weiter“, bestehend aus zwei Sendeteilen, ab 20:15 Uhr aus. Trotz der kurzen Unterbrechung zwischen den Sendeteilen durch eine Hinweistafel handelt es sich nach Auffassung der KJM aufgrund des unmittelbaren Zusammenhangs um eine Sendung: Beide Sendeteile sind durch wechselseitige Hinweise ineinander verschränkt und haben eine einheitliche Dramaturgie. Nach Auffassung der KJM ist die Sendung entwicklungsbeeinträchtigend für Kinder oder Jugendliche unter 16 Jahren, da das Angebot explizite Darstellungen von Sexualität enthält, die von Kindern oder Jugendlichen unter 16 Jahren noch nicht eingeordnet werden können.
  • Weiterhin zeigte ProSieben die Sendung „Joko gegen Klaas – Das Duell um die Welt“, bestehend aus zwei Sendeteilen ab 20:15 Uhr. Nach Auffassung der KJM handelt es sich auch in diesem Fall um eine inhaltlich zusammenhängende Sendung. In der jugendaffinen Show treten die bei Jugendlichen beliebten Protagonisten zueinander in Konkurrenz und bestreiten Aufgaben, die gesundheitliche Risiken beinhalten. Die KJM problematisierte besonders die Sequenz, in der einem der Protagonisten die Lippen zugenäht werden, sowie die Bestrafungen eines der Protagonisten durch Boxschläge gegen den Kopf und mittels Stromschlägen in die Oberarme. Die Sendung hätte aufgrund der Entwicklungsbeeinträchtigung für Kinder oder Jugendliche unter 16 Jahren erst ab 22 Uhr ausgestrahlt werden dürfen.
  • TNT Serie strahlte ab 20:15 eine von der FSF für das Spätabendprogramm (ab 22 Uhr) freigegebene Fassung der Episode 5 („Ein böser Mensch“) der Serie „Boardwalk Empire“, 3. Staffel, ohne Vorsperre aus. Auch nach Auffassung der KJM hätte die Serienepisode aufgrund der Gewaltdarstellungen, die für Kinder oder Jugendliche unter 16 Jahren eine emotionale Belastung darstellen, erst ab 22 Uhr ausgestrahlt werden dürfen.
  • VIVA strahlte die Sendung „Kenny vs. Spenny“ (Episode: „Wer gewinnt den Kampf der Schwänze?“) ab 20:56 Uhr aus. Die KJM stufte die Sendung aufgrund der unkritischen Darstellung der Experimente mit Chemikalien als entwicklungsbeeinträchtigend für Kinder oder Jugendliche unter 16 Jahren ein. Da die Sendung aber von der FSF vor der Ausstrahlung für das Hauptabendprogramm freigegeben worden war und die KJM keine Überschreitung der rechtlichen Grenzen des Beurteilungsspielraums festgestellt hat, konnten keine Maßnahmen ergriffen werden.

Eine Entwicklungsbeeinträchtigung für unter 12-Jährige (Sendezeitgrenze
20 Uhr) stellte die KJM in folgenden Fällen fest:

  • ProSieben strahlte in der Sendung „taff“ ab 17:00 Uhr einen Beitrag aus, in dem es um Jugendgewalt geht. Der Beitrag zeigt Videoaufnahmen von drastischen Gewaltdarstellungen, bei denen unter anderem einer am Boden liegenden Person mehrfach gegen den Kopf getreten wird. Die KJM wertete die Sendung als entwicklungsbeeinträchtigend für Kinder unter 12 Jahren.
  • RTL2 zeigte ab 09:00 Uhr den US-amerikanischen Fantasyfilm „Schneewittchen (Snow White – A Tale of Terror)“, der trotz seines Titels nur rudimentär Elemente des gleichnamigen Grimmschen Märchens beinhaltet. Diese geschnittene Fassung des Filmes zeigt Gewaltszenen, die im Verlauf der Handlung nicht aufgelöst werden. Die KJM stellte fest, dass der Film im Hinblick auf eine nachhaltige Ängstigung entwicklungsbeeinträchtigend für Kinder unter 12 Jahren ist.
  • SAT.1 strahlte ab 09:20 Uhr die Sendung „32Eins! – Die größten Promiskandale“ aus. Dabei handelt es sich um eine Ranking-Sendung, in der 35 Einzelplatzierungen von Prominenten wiedergegeben werden. Die KJM war der Auffassung, dass die Sendung insbesondere aufgrund von Ängstigungsmomenten und sexuell konnotierten Inhalten als entwicklungsbeeinträchtigend für unter 12-Jährige einzustufen ist.
  • TNT Serie verbreitete ab 17:55 Uhr die Episode 9 („Außenseiter“) der Serie „Cold Case - Kein Opfer ist je vergessen“, Staffel 5, ohne Vorsperre. Diese Folge der Krimiserie behandelt den mysteriösen Tod eines 13-jährigen Mädchens. Aufgrund mehrerer Bedrohungsszenen in einem jugendaffinen Umfeld war die KJM der Auffassung, dass die Folge eine ängstigende Wirkung auf Kinder unter 12 Jahren hat.

Eine jugendschutzrechtlich unzulässige Ausstrahlung von Werbung stellte die KJM in folgendem Fall fest:

  • VIVA strahlte ab 10:02 Uhr die Sendung „SMS GURU“ aus. Nach Auffassung der KJM handelt es sich bei der Sendung um Werbung, die sich auch an Kinder und Jugendliche richtet und deren Unerfahrenheit ausnutzt.


Einen Verstoß gegen § 10 Abs. 1 JMStV (Programmankündigung) stellte die KJM in folgenden Fällen fest:

  • Nickelodeon zeigte einen Programmtrailer mit Bewegtbildern zur Folge 110 der Serie „Reality Show – Ahnungslos berühmt“ ab 20:30 Uhr. Die FSF hatte die Folge 110 der Serie für das Spätabendprogramm (ab 22 Uhr) freigegeben. Programmankündigungen mit Bewegtbildern für Sendungen, die aus Jugendschutzgründen erst ab 22 oder 23 Uhr ausgestrahlt werden dürfen, unterliegen jedoch derselben Sendezeitbeschränkung wie die angekündigte Sendung selbst.
  • ProSieben zeigte ab 13:00 Uhr einen Programmtrailer mit Bewegt-bildern für die Serie „American Horror Story“. Die Serie „American Horror Story“ war von der FSF für das Spätabendprogramm (ab 22 Uhr) freigegeben worden. Trailer mit Bewegtbildern für Sendungen, die aus Jugendschutzgründen erst ab 22 oder 23 Uhr ausgestrahlt werden dürfen, unterliegen derselben Sendezeitbeschränkung wie die angekündigte Sendung selbst.


Einen Verstoß gegen § 10 Abs. 2 JMStV (Kenntlichmachung) stellte die KJM in folgenden Fällen fest:

  • Nickelodeon strahlte die Folge 109 der Serie „Reality Show – Ahnungslos berühmt“ ab 22:10 Uhr aus. Die fiktionale Serie handelt von einem Fernsehproduzenten, der das Leben einer willkürlich ausgewählten Familie ohne deren Wissen filmt und als Reality Show im Fernsehen zeigen will. Da die Sendung entwicklungsbeeinträchtigend für Kinder oder Jugendliche unter 16 Jahren ist, ist ihre Platzierung ab 22:10 Uhr nicht zu beanstanden, aber deren fehlende Kenntlichmachung. So müssen entwicklungsbeeinträchtigende Sendungen für unter 16 Jährige durch akustische Zeichen angekündigt oder durch optische Mittel während der gesamten Sendung als ungeeignet für die entsprechende Altersstufe kenntlich gemacht werden. Bei der Ausstrahlung dieser Folge fehlte dieser Hinweis.
  • Folge 110 der Serie „Reality Show – Ahnungslos berühmt“ wurde ab 22:05 Uhr im Programm von Nickelodeon ausgestrahlt. Nach Auffassung der KJM ist die Sendung geeignet, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren in ihrer Entwicklung zu beeinträchtigen. Drastische Gewaltdarstellungen können aufgrund der schockierenden und realitätsnahen Inszenierung eine übermäßige Belastung und Überforderung von unter 18-Jährigen herbeiführen. Da die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) die Sendung aber vor Ausstrahlung für das Spätabendprogramm (ab 22 Uhr) freigegeben hatte und die KJM keine Überschreitung der rechtlichen Grenzen des Beurteilungsspielraums festgestellt hat, konnten keine Maßnahmen hinsichtlich dieses Verstoßes ergriffen werden. Allerdings müssen Sendungen, die als entwicklungsbeeinträchtigend für Kinder oder Jugendliche unter 16 Jahren eingestuft sind, durch akustische Zeichen angekündigt oder durch optische Mittel während der gesamten Sendung als ungeeignet für die entsprechende Altersstufe kenntlich gemacht werden. Bei der Ausstrahlung dieser Folge fehlte dieser Hinweis.


Telemedien

Die Jugendschutzrelevanz von Internetinhalten ist in der Regel ungleich höher als die von Fernsehsendungen. Weil Angebote im Netz außerdem nicht nur zu einem bestimmten Zeitpunkt, sondern meist über einen längeren Zeitraum online sind, berichtet die KJM über die Verstöße in Telemedien anonymisiert.

Absolut unzulässige Angebote:

  • Ein Angebot ist nach dem JMStV absolut unzulässig, da es den Holocaust leugnet, volksverhetzend ist und Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verwendet. Das Angebot verlinkt außerdem auf indizierte Angebote, die in Listenteil D der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien aufgenommen sind.
  • Ein Angebot macht Inhalte zugänglich, die grausame oder sonst unmenschliche Gewalttätigkeiten gegen Menschen in einer Art schildern, die eine Verherrlichung oder Verharmlosung solcher Gewalttätigkeiten ausdrückt. Die verbreiteten Inhalte verstoßen außerdem gegen die Menschenwürde.

Relativ unzulässige Angebote:

  • Sechs Verstöße beziehen sich auf Angebote, die einfache Pornografie beinhalten. In Telemedien darf einfache Pornografie nur ausnahmsweise innerhalb geschlossener Benutzergruppen, also Erwachsenen, zugänglich gemacht werden. Sonst liegt ein Verstoß gegen den JMStV vor.

Entwicklungsbeeinträchtigende Angebote:

  • Ein Angebot stellt aufgrund entwicklungsbeeinträchtigender Inhalte einen Verstoß gegen die Bestimmungen des JMStV dar. Es zeigte zum Zeitpunkt der Beobachtung explizite Schilderungen sexueller Vorgänge unterhalb der Pornografieschwelle, die nach Auffassung der KJM auf Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren entwicklungsbeeinträchtigend wirken.

Indizierungen

  • In 98 Fällen beantragte die KJM im ersten Halbjahr 2014 die Indizierung eines Telemedienangebots bei der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM). Die Anträge bezogen sich zum Großteil auf Internetangebote mit pornografischen Darstellungen, aber auch auf solche mit rechtsextremistischen oder gewalthaltigen Inhalten.
  • In weiteren 126 Fällen gab die KJM eine Stellungnahme zu Indizierungsanträgen anderer antragsberechtigter Stellen bei der BPjM ab, die von der BPjM bei ihrer Entscheidung maßgeblich zu berücksichtigen sind. Bei diesen Anträgen war eine Vielfalt an in-haltlichen Themen, wie pornografische, gewalthaltige oder rechts-extremistische Inhalte, Darstellungen von Kindern und Jugendlichen in unnatürlich geschlechtsbetonter Körperhaltung sowie Angebote, die die Krankheit Anorexia Nervosa und ein extremes Schlankheitsideal als erstrebenswerten Lifestyle glorifizieren, festzustellen.


Damit befasste sich die KJM seit ihrer Gründung im April 2003 mit mehr als 5.700 Fällen.


Kontakt

KJM-Vorsitzender
Andreas Fischer
Telefon:     +49 (0)30 2064690-0

Isabell Rausch-Jarolimek
Bereichsleiterin Jugendmedienschutz
Telefon:     +49 (0)30 2064690-50

kjm(at)die-medienanstalten.de
www.kjm-online.de

Hinweis

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