Presse
29.01.2013

ZAK-Pressemitteilung 01/2013; Fuchs für Gutachterrolle der Medienanstalten bei Programmverstößen von ARD und ZDF

Thomas Fuchs, ZAK-Beauftragter für Programm und Werbung der Medienanstalten, unterstützt den Vorschlag des Privatsenderverbandes VPRT, Programmverstöße, etwa gegen Werbe- und Jugendschutzrichtlinien, von öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern in Deutschland einheitlich zu bewerten.

„Aus meiner Sicht ist die Zeit reif für eine neue Struktur“, so Fuchs. „Die Landesmedienanstalten werden nicht die Aufsichtsbehörde für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk sein. Aber es ist überlegenswert, den werbe- und jugendschutzrelevanten Sachverstand der Medienanstalten einzubringen in die Arbeit der Aufsichtsgremien von ARD und ZDF. Eine derartige Gutachterrolle könnten die Länder durch eine Änderung des Rundfunkstaatsvertrages implantieren.“

 

Über die Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK)
Die ZAK ist abschließend zuständig für die Zulassung und Kontrolle bundesweiter Rundfunkveranstalter. Darüber hinaus werden Fragen der Plattformregulierung sowie der Entwicklung des Digitalen Rundfunks bearbeitet. Die Aufgaben im Einzelnen hat der Gesetzgeber in § 36 Abs. 2 RStV vorgeschrieben. Mitglieder der ZAK sind die gesetzlichen Vertreter (Direktorinnen und Direktoren, Präsidenten) der 14 Landesmedienanstalten.

Vorsitz: Dr. Jürgen Brautmeier (Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen)
Beauftragter Programm und Werbung: Thomas Fuchs (Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein)
Beauftragter für Zulassungsangelegenheiten: Prof. Wolfgang Thaenert (Hessische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien)
Beauftragter Plattformregulierung und Digitaler Zugang: Dr. Hans Hege (Medienanstalt Berlin-Brandenburg)


Kontakt

Stefanie Reger
Pressesprecherin
Telefon: +49 (0)30 2064690-22
Mobil:    + 49 (0)151 52153340

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