Manfred Helmes, der stellvertretende Vorsitzende der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) und Direktor der Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) Rheinland-Pfalz, ist gestern im Alter von 61 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit gestorben.
Der Vorsitzende der KJM, Prof. Dr. Wolf-Dieter Ring, würdigte heute in München die großen Leistungen und das Engagement von Manfred Helmes in der KJM: „Mit Manfred Helmes verliert die KJM einen geschätzten und manchmal auch streitbaren Kollegen, der sich aus Überzeugung und Leidenschaft für den Jugendschutz einsetzte. Strategisches Denken und hohe Fachkompetenz zeichneten ihn aus. Seit Gründung der KJM im April 2003 hat Manfred Helmes – zunächst reguläres Mitglied und seit 2007 als mein Stellvertreter – entscheidend zum Erfolg des neuen Jugendschutz-Systems beigetragen.“
Alle Mitglieder der KJM, sowie die Mitarbeiter der KJM-Stabsstelle in München und der KJM-Geschäftsstelle in Erfurt, fühlen mit der Familie und den Angehörigen von Manfred Helmes, denen tiefe Anteilnahme gilt.
Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) hat sich am 2. April 2003 konstituiert. Sie nimmt gemäß dem Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) die Aufsicht über Rundfunk und Telemedien (Internet) wahr. Mitglieder sind sechs Direktoren der Landesmedienanstalten, vier von den Ländern und zwei vom Bund benannte Sachverständige.
Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Leiterin der KJM-Stabsstelle, Verena Weigand, Tel. 089/63808-262 oder E-Mail stabsstelle(at)kjm-online.de.

Dr. Friederike Grothe
Telefon: 040 469665-82
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