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Ganz meine Meinung?

Politische Meinungsbildung in sozialen Netzwerken

Spätestens seit der zurückliegenden US-Wahl bestimmten Schlagworte wie Fake News, Social Bots oder Voter Targeting den öffentlichen Diskurs um politische Meinungs- und Willensbildung. Im Vorfeld der Bundestagswahl wird damit eine Debatte verschärft, in der es grundlegend darum geht, in welcher Weise Intermediäre wie Facebook oder Twitter Meinungsbildungsprozesse beeinflussen, etwa dadurch, dass ihre Algorithmen Informationen filtern, bewerten und personalisieren.

Wie lassen sich damit verbundene Risiken hinreichend differenzieren? Wie verändert sich die Orientierungs- und Vermittlungsfunktion journalistischer Angebote, gerade in Wahlkampfzeiten? Welche Verantwortung haben die Anbieter von Intermediären? Und schließlich: Wie sollten soziale Netzwerke – auf nationaler, aber auch europäischer Ebene – angemessen reguliert werden?

Diese Fragen stellten wir auf der Grundlage von Inputs aus Wissenschaft und Praxis mit Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Bereichen zur Diskussion.

Bilder vom 8. März 2017

Urheber gemäß § 13 UrhG: Andreas Franke  - panabild.de

Programm

Eine Veranstaltung der Medienanstalten in Kooperation mit der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM).

Veranstaltungsdokumentation

Pressemitteilung

Pressemitteilung zur Veranstaltung

Präsentationen und Vorträge

Informationsvielfalt und Algorithmenmacht:
Zur Relevanz von Intermediären für die Meinungsbildung

Dr. Jan-Hinrik Schmidt, Hans-Bredow-Institut für Medienforschung


Gefangen in der Echokammer?
Politische Meinungsbildung auf Facebook

Prof. Dr. Birgit Stark, Institut für Publizistik an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz