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Intermediäre und Meinungsbildung

Pressetermin der Medienanstalten: Neue Studienergebnisse

Soziale Netzwerke, Instant-Messaging-Dienste, Suchmaschinen oder Videoportale – die so genannten Intermediäre – sind wesentliche Elemente des Kommunikations- und Informationsverhaltens online. Sie erschließen ihren Nutzern Inhalte aus unterschiedlichen Quellen und ihre Algorithmen filtern, bewerten und personalisieren Informationen.

Welches Gewicht haben Google, Facebook & Co. innerhalb des Informationsverhaltens? Sind sie für den Nutzer zu eigenständigen Informationsanbietern geworden? Oder werden diese digitalen Mittler schlichtweg als praktische Zugangswege – etwa zu Medienangeboten – genutzt? Abstrakter gefragt: Welche Relevanz haben Online-Intermediäre für den Diskurs über gesellschaftliche Fragen und welche Bedeutung haben sie für die Meinungsbildung?

Zwei aktuelle Forschungsprojekte im Rahmen des MedienKonvergenzMonitors der Medienanstalten haben sich erstmals vertieft mit diesen bislang kaum erforschten Fragestellungen befasst.

Die Befunde der beiden Forschungsprojekte wurden im Rahmen der Veranstaltung vorgestellt, aufeinander bezogen und von den Medienanstalten kommentiert.

Bilder vom 30. November 2016

Urheber gemäß § 13 UrhG: Andreas Franke  - panabild.de

Veranstaltungsflyer

Dokumentation

Pressemitteilung zur Veranstaltung


Präsentationen und Vorträge

Wie häufig und wofür werden Intermediäre genutzt?
Die quantitative Perspektive der Zusatzbefragung in der MedienGewichtungsStudie

Dr. Oliver Ecke, Kantar TNS

Wie fließen Intermediäre in die Meinungsbildung ein?
Die qualitative Perspektive der Vertiefungsstudie

Prof. Dr. Uwe Hasebrink, Dr. Jan-Hinrik Schmidt, Lisa Merten, Hans-Bredow-Institut für Medienforschung (Hamburg)