die medienanstalten
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DVB-T

Digitales Antennenfernsehen, das über Funk ausgestrahlte ÜberallFernsehen, startete 2003 in Berlin/Brandenburg. Heute ist in vielen Ballungsgebieten eine große Programmvielfalt an öffentlich-rechtlichen und privaten Fernsehprogrammen empfangbar. In den Regionen Stuttgart und Halle/Leipzig ist DVB-T auch mit digitalen Zusatzprogrammen von RTL über spezielle Set-Top-Boxen zu empfangen.

Das System ist so ausgelegt, dass in den Kerngebieten der Empfang im Gebäude mit einer einfachen Zimmerantenne möglich ist. Sollte diese nicht ausreichen, können auch sogenannte aktive Antennen im Zimmer oder im Freien (z.B. vor dem Fenster) eingesetzt werden. Auch der Empfang mit einer bestehenden oder neuen Dachantenne ist möglich.


DVB-T kann auch für Kabel- oder Satellitennutzer eine Ergänzung darstellen, z.B. für Zweit- oder Drittgeräte im Haushalt, für den portablen Empfang innerhalb und außerhalb von Gebäuden oder für zusätzliche regionale und lokale Angebote.


Seit 2008 werden die öffentlich-rechtlichen Programme der ARD und des ZDF flächendeckend in ganz Deutschland über DVB-T verbreitet – die analoge Verbreitung von Fernsehprogrammen über Antenne wurde vollständig eingestellt.


Laut Digitalisierungsbericht erreicht das digitale Antennenfernsehen einen Marktanteil von rund 11 % der bundesweiten Haushalte (Stand: 06/2010). Die Akzeptanz ist allerdings regional unterschiedlich stark ausgeprägt und lässt sich auf Grundlage der angebotenen Programme einteilen. In Ballungsgebieten mit privatem und öffentlich-rechtlichem Programmangebot liegt der Marktanteil teilweise bei 20 %, in Regionen mit rein öffentlich-rechtlichem Angebot liegt er teilweise unter 5 %.


Mehr zu DVB-T (Verbreitungsgebiete, Kanäle und Programme etc.) unter www.ueberallfernsehen.de.