die medienanstalten
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Themen

2k-Format

Es handelt sich um eine Bildauflösung von 2048 x 1080 Bildpunkten. Dies bedeutet eine Steigerung gegenüber der Auflösung von Full HD (1920 x 1080) und ermöglicht die Darstellung von mehr Bilddetails.

4k-Format

Es handelt sich um eine Bildauflösung von 4096 x 2160 (oder auch 3840 x 2160) Bildpunkten. Das entspricht bezogen auf Full HD einer Vervierfachung der Auflösung, was eine signifikante Verbesserung der Bildqualität bedeutet.
Die Übertragung eines TV-Signals im 4k-Format erfordert eine Bitrate von etwa 50 Mbit/s.

3DTV - Three Dimensional Television
(Dreidimensionales Fernsehen)

3DTV ist ein Übertragungs- und Speicherverfahren für hochauflösendes Fernsehen, bei dem der Betrachter das Bild auf dem Bildschirm mit Hilfe einer auch als Shutterbrille bezeichneten Blendenbrille dreidimensional wahrnimmt.
Die Übertragung erfolgt dabei im bisherigen TV-Kanalraster, für die Speicherung kommt die Blu-ray-Disc (BD) zum Einsatz. mehr

3G - Third Generation
(Dritte (Mobilfunk-)Generation)

3G bezeichnet das verfügbare Mobilfunksystem UMTS (Universal Mobile Telecommunications System [engl.]) mehr

4G - Fourth Generation
(Vierte (Mobilfunk-)Generation)

4G bezeichnet das im Aufbau befindliche Mobilfunksystem LTE (Long Term Evolution [engl.]). mehr

A B C

AAC - Advanced Audio Coding
(Fortschrittliche Audiocodierung)

AAC kennzeichnet  das derzeit leistungsfähigste Verfahren der Audiocodierung für die Unterhaltungselektronik.

Abwärtsstrecke
Downlink [engl.]

Funkstrecke bei Satellitenübertragung vom Satelliten zur Empfangsanlage auf der Erde.
Diese Funkstrecke führt dazu, dass auf der Erdoberfläche in einem definierten Gebiet der Empfang des  Satellitensignals möglich ist, wenn bestimmte technische Randbedingungen (z.B. Durchmesser der Parabolantenne) erfüllt sind. Dieses Gebiet wird als Ausleuchtzone (Footprint [engl]) bezeichnet.

All IP (All Internet Protocol [engl.])
Ausschließliche Nutzung des Internetprotokolls

Erfolgt in einem System die Signalübertragung ausschließlich auf Basis des Internetprotokolls (IP), dann gilt für dieses Alleinstellungsmerkmal die Bezeichnung „all IP“. mehr

AMR - Active Motion Rate
(Zahl der pro Zeiteinheit auf einem Bildschirm darstellbaren Bilder)

Durch AMR wird für ein digitales Fernsehgerät angegeben, wie viele Bilder pro Sekunde dargestellt werden. Die Angabe erfolgt in der Regel in Hertz (Hz). Gemäß Standard werden beim digitalen Fernsehen 50 Bilder pro Sekunde übertragen, was AMR = 50 Hz bedeutet. Abhängig vom Gerätetyp kann diese Zahl für die Bilddarstellung auf 100, 200, 400 oder mehr erhöht werden, um Bewegungsabläufe im Bild flüssiger darzustellen. Es wird dann die Bezeichnung 100-Hz-Technik, 200-Hz-Technik, …. verwendet. mehr

App - Application
(Anwendung)

Als Apps sind Anwendungen zu verstehen, die durch Ansteuerung eines entsprechenden Feldes, Zeichens oder Symbols (Icon [engl.]) auf dem Bildschirm ausgelöst werden können. mehr

Aufwärtsstrecke
(Uplink)

Funkstrecke bei Satellitenübertragung von der Satelliten-Bodenstation (auch als Erdefunkstelle bezeichnet) zum Satelliten auf der ausgewählten Orbitposition. mehr

AVC - Advanced Video Coding
(Fortschrittliche Videocodierung)

AVC kennzeichnet  das derzeit leistungsfähigste Verfahren der Videocodierung für die Unterhaltungselektronik. 

B2B (Business to Business)
Internet für kommerzielle Nutzer

B2B kennzeichnet den Internetzugang für Geschäftskunden, also kommerzielle Nutzer. Die erforderliche Verbindung zur Datenübertragung besteht dabei zwischen dem Internet-Diensteanbieter (Internet Service Provider (ISP) [engl.]) und den Geschäftskunden. 

Backbone 

Beim Backbone ("Rückgrat") handelt es sich um im Hintergrund von Kabelnetzen arbeitende Netze mit hoher Übertragungskapazität, die für eine optimale Zuführung der Programme und Dienste sorgen. mehr

BER -  Bit Error Rate
(Bitfehlerrate)

Es wird auch die Bezeichnung Bitfehlerhäufigkeit (BFH) verwendet.
Die Bitfehlerrate gibt an, wie viele nach einer Übertragung empfangene Bit fehlerhaft sind. Es handelt sich um das Verhältnis der Zahl der fehlerhaft empfangenen Bit zu der Zahl der gesamt empfangenen Bit,  bezogen auf eine festgelegte Zeitdauer.
Die Bitfehlerrate ist eine dimensionslose Zahl und weist stets Werte kleiner Eins auf.

Bitfehlerhäufigkeit

siehe: BER

Bitrate (Bit Rate)

Es wird auch die Bezeichnung Datenrate (Data Rate [engl.]) verwendet.
Die Bitrate ist ein Maß, wie viele Bit pro Sekunde übertragen werden. Es handelt sich also um eine Geschwindigkeit. Die Angabe erfolgt deshalb in bit/s, wobei durch die Vorzeichen k (Kilo), M (Mega) und G (Giga) auch große Werte übersichtlich darstellbar sind.  Es gelten folgende Zusammenhänge:

  • Kilobit pro Sekunde:      1 kbit/s   =               1.000 bit/s
  • Megabit pro Sekunde:   1 Mbit/s  =        1.000.000 bit/s
  • Gigabit pro Sekunde:    1 Gbit/s  =  1.000.000.000 bit/s


Bildauflösung
(Picture Definition)

Die Bildauflösung wird oft auch nur als Auflösung bezeichnet.
Sie gibt an, aus wie vielen Bildpunkten (Picture Element (Pixel) [engl.]) ein digitales Fernsehbild besteht. mehr

Bildformat

Das Bildformat gibt das Verhältnis der Breite eines Bildes zu seiner Höhe an. In der Medientechnik sind dabei nur die Bildformate 16:9 und 4:3 von Bedeutung. mehr

Blendenbrille

siehe: Shutter-Brille

Breitband (Broadband)

In der analogen Welt bedeutet Breitband einen großen Wert für die Frequenzband-breite, bezogen auf einen betrachteten Frequenzbereich.
In der digitalen Welt wird die Bezeichnung Breitband für Bitraten (Datenraten) verwendet, die einen festgelegten Wert überschreiten. mehr

Broadcast  (Rundfunk)

Broadcast bezeichnet die klassische Verbreitung von Hörfunk- und Fernsehprogrammen über terrestrische Sendernetze, Kabelnetze und Satelliten.

Brutto-Bitrate

Es gilt auch die Bezeichnung Brutto-Datenrate.
Bitrate eines Signals nach der Kanalcodierung, also Ergänzung des Fehlerschutzes.

Brutto-Datenrate

siehe: Brutto-Bitrate

B2C (Business to Costumer)
Kommerzielle Angebote für Nutzer

Bei B2C handelt es sich um das Konzept, privaten Nutzern (Verbrauchern, Kunden, Konsumenten, …) Waren und/oder Dienstleistungen gegen Entgelt (also kostenpflichtig) anzubieten. Bezogen auf die Medientechnik sind das Bezahlfernsehen (Pay-TV) und das Abruffernsehen (Video on Demand) typische Beispiele dafür.

CI - Common Interface
(Gemeinsame Schnittstelle)

Bei CI handelt es sich um eine standardisierte Schnittstelle an Empfangsgeräten für den steckbaren Anschluss von Conditional Access Modulen (CAM). Dies ist ein Lösungsansatz für den Empfang verschlüsselter Programme und ermöglicht die unkomplizierte Verwendung jedes Empfangsgerätes für beliebige CA-Systeme. Es muss lediglich das CAM für das jeweilige CA-System zur Verfügung stehen.

CI+ Slot - Common Interface plus Slot
(Schacht für CI+ –Modul)

Es handelt sich beim CI+ Slot um die an einem Gerät verfügbare Steckverbindung für ein CI+ -Modul. 
 

D E F

Datenrate

siehe: Bitrate


Direct LED-Backlight 

Direkte Hintergrundbeleuchtung mit Leuchtdioden bei LCD-Flachbildschirmen.
Bei diesen Flüssigkristall-Bildschirmen sind für die Hintergrundbeleuchtung 3072 Leuchtdioden vollflächig hinter dem Bildschirm angeordnet und 512 Sektoren separat steuerbar. Damit ist eine besonders gute Abstimmung auf den Bildinhalt möglich.

Downlink

siehe: Abwärtsstrecke

DSL - Digital Subscriber Line
(Digitale Teilnehmer-Anschlussleitung)

Durch DSL wird am vorhandenen Telefonanschluss zusätzliche Übertragungskapazität für Daten bereitgestellt. Diese kann ohne Beeinflussung des Telefonbetriebs beliebig genutzt werden. Typische Beispiele sind Internet und IPTV. Bei DSL sind Datenraten bis zu 50 Mbit/s möglich.

DSLAM (Digital Subscriber Line (DSL) Access Multiplexer)
(Zugriffsmultiplexer für Modems an der digitalen Teilnehmer-Anschlussleitung)         

Der DSLAM ist eine technische Funktionseinheit auf der Anbieterseite im Telefonnetz, um zusätzlich zur Telefonie auch breitbandige Datenübertragung (z.B. Internet) bis 50 Mbit/s zu ermöglichen. Auf der Anwenderseite wird für den geregelten bidirektionalen Datenverkehr über den Hin- und Rückkanal bei jedem Nutzer ein DSL-Modem benötigt. Der DSLAM bildet somit das Gegenstück zum DSL-Modem.

DVB - Digital Video Broadcasting
(Digitales Fernsehen)

DVB ist ein Sammelbegriff für die Fernsehübertragung mit digitalen Signalen, die gemäß den Vorgaben bestimmter Standards erfolgt. mehr

Edge-LED-Technology

Technik an Kanten eingesetzter Leuchtdioden.
Es gilt auch die Bezeichnung eLED.
Bei dieser Technologie werden Leuchtdioden (Light Emitting Diode [engl.](LED)) für die Hintergrundbeleuchtung bei LCD (Flüssigkristall)-Bildschirmen verwendet, die im Rahmen um den Bildschirm (also an allen vier Seiten) angeordnet sind. Das Licht der Leuchtdioden wird über Lichtleiterfolie gleichmäßig auf die Bildschirmfläche verteilt, wobei 32 Sektoren separat steuerbar sind.

eLED

siehe:  Edge-LED-Technology

EMVG

Gesetz über die elektromagnetische Verträglichkeit von Betriebsmitteln vom
28. Februar 2008. mehr

EPG - Electronic Programme Guide
(Elektronischer Programmführer)

Ein EPG stellt im Prinzip eine “elektronische” Programmzeitschrift für 7 bis 14 Tage dar. Er umfasst allerdings nur die jeweils auf dem genutzten Übertragungsweg (Satellit, Kabel oder Terrestrik) empfangbaren Programme. Der Nutzer kann sich damit auf dem Bildschirm wahlfrei über eine große Zahl von Details für jedes Programm des Gesamtangebots informieren. Dazu gehören der Programmanbieter (Sender), der Titel, die Sendezeit, die Sendedauer, das Genre, die Beteiligten (z.B. Schauspieler, Moderatoren, …), kurze Inhaltsbeschreibungen und andere Angaben, häufig aber auch Vorschaufilme (Trailer) oder Ausschnitte aus dem jeweiligen Programmbeitrag.

Flatrate
(Monatlicher Festpreis)

Abrechnungsverfahren für die Nutzung von Einrichtungen oder Systeme durch monatliche Zahlung eines festgelegten Betrages, der unabhängig vom Nutzungsumfang und der Nutzungsdauer ist. mehr

FTA - Free to Air 
("Frei über die Luft")

Die Abkürzung FTA kennzeichnet alle Programme und Dienste, die über einen beliebigen Übertragungsweg (wie Satellit, Kabel, Terrestrik, DSL, Internet) unverschlüsselt empfangbar sind. mehr

FTTB (Fibre to the Building [engl.])
(Glasfaser bis in das Gebäude)

FTTB ermöglicht breitbandige Internetzugänge durch den Einsatz von Glasfaserleitungen, über die optische Signale übertragen werden. Bei FTTB verläuft die Glasfaser vom Netzknoten bis zu einem Übergabepunkt im Gebäude, der typischerweise im Keller untergebracht ist. Von dort erfolgt die Verbindung zu den Anschlussdosen der Teilnehmer über elektrische Leitungen.

FTTC (Fibre to the Curb [engl.])
(Glasfaser bis zum Bürgersteig)

FTTC ermöglicht leistungsfähige Internetzugänge durch den Einsatz von Glasfaserleitungen, über die optische Signale übertragen werden. Bei FTTC verläuft die Glasfaser vom Netzknoten bis zum letzten Kabelverzweiger (KVz) vor dem Teilnehmeranschluss. mehr

FTTH (Fibre to the Home [engl.])
(Glasfaser bis in die Wohnung)

FTTH ermöglicht breitbandige Internetzugänge durch den Einsatz von Glasfaserleitungen, über die optische Signale übertragen werden. Bei FTTH verläuft die Glasfaser von Netzknoten bis zu einem Übergabepunkt in der Wohnung des Teilnehmers. Von dort erfolgt die Verbindung zu den verschiedenen Endgeräten (z.B. TV-Gerät, Computer, Telefon, …) über elektrische Leitungen.

FTTX (Fibre  to the X [engl.])
(Glasfaser bis zu einem definierten Übergabepunkt)

FTTX ist ein Sammelbegriff für alle Konzepte, bei denen mit Hilfe von Glasfaserleitungen breitbandige Internetzugänge realisierbar sind. Dazu gehören FTTC, FTTB und FTTH, es sind aber auch beliebig andere Übergänge möglich. Die Angabe FTTX bedeutet, dass vom Netzknoten eine Glasfaserleitung als optische Leitung bis zu einem definierten Übergabepunkt verläuft und nach diesem elektrische Leitungen (z.B. Koaxialkabel, Datenkabel oder Telefonkabel) die Signale weiter übertragen. 

 

G H I

Glasfaser (Fiber)

Glasfasern sind Leitungen zur Übertragung optischer Signale. mehr

Gleichfrequenznutzung

Gleichfrequenznutzung liegt dann vor, wenn in einem durch terrestrische Sender zu versorgenden Gebiet mehrere Sender mit derselben Frequenz verwendet werden. Diese Konzept ist sehr frequenzökonomisch und kommt zum Beispiel beim digitalen Antennenfernsehen DVB-T zum Einsatz. mehr

HD+ (High Definition Plus [engl.])
(Vermarktungsplattform für Satellitenprogramme in HDTV-Qualität)

Für HD+ wird auch „HD plus“ als gleichwertige Bezeichnung verwendet.
HD+ ist eine vom Satellitenbetreiber SES-ASTRA etablierte technische Plattform, bei der HDTV-Programme privater Programmveranstalter nur verschlüsselt über Satellit zur Verfügung stehen. mehr

HDMI (High Definition Multimedia Interface)
(Schnittstelle für multimediale Signale hoher Auflösung)

Standardisierte Schnittstelle für die Übertragung digitaler Audio- und Videosignale mit hoher Auflösung (einschließlich erforderlicher Steuerungssignale) zwischen Geräten der Unterhaltungselektronik (Consumer Electronics (CE) [engl.]). mehr

HD Triple Tuner
(Dreifach-Tuner für hochauflösendes Fernsehen)

Tuner in einem Fernsehgerät, der für hochauflösendes digitales Fernsehen via Satellit, Kabel und Terrestrik ausgelegt ist und damit bis auf Fernsehen über das Internet-Protokoll (IPTV) alle typischen Empfangswege abdeckt. 


Headend (HE) -Kopfstelle

Headends bzw. Kopfstellen sind technische Funktionseinheiten, die empfangene oder auf andere Art und Weise zugeführte Fernseh- und Radioprogramme in geeigneter Weise aufzubereiten, um deren Einspeisung in Breitband-Kabelnetze nach Vorgaben des Kabelnetzbetreibers zu ermöglichen. mehr


Hybrides Fernsehen
(Hybrid Television)

Hybrides Fernsehen (auch als Hybrid-TV bezeichnet) bedeutet die Nutzung des Fernsehgerätes nicht nur für Fernsehprogramme, sondern auch für Internetanwendungen. Dadurch werden der Zugang zu Portalen und die Darstellung ihrer Inhalte auf dem Fernsehbildschirm ermöglicht. mehr


Interface

Interfaces (Schnittstellen) sind Festlegungen von Hardware- und Softwarespezifikationen, deren Einhaltung die funktionsgerechte Verbindung elektronischer Geräte und Systemkomponenten miteinander ermöglicht. mehr

Interoperabilität
(Interoperability [engl.])

Durch Interoperabilität soll sicher gestellt werden, dass der Nutzer bei Änderung des Wohnsitzes und/oder des Netzanbieters bzw. Plattformbetreibers kein neues Endgerät benötigt. Dies ist auch im Sinne der Inhalteanbieter.

J K L

Ka-Band

Frequenzband, das für Internetverbindungen über Satellit verwendet wird. Es handelt sich um die Frequenzen zwischen 17,7 GHz bis 21,2 GHz. Diese sind größer als die Frequenzen für die Übertragung von Fernseh- und Radioprogrammen (10,7 GHz bis 12,75 GHz). Deshalb lassen sich im Ka-Band mit einer Strahlungskeule erheblich kleiner Ausleuchtzonen (Footprint [engl.]) realisieren. Damit steht die Übertragungskapazität als „shared medium“ jeweils auf einer kleineren Fläche zur Verfügung. Für ein definiertes Gebiet sind deshalb entsprechend viele kleine Ausleuchtzonen erforderlich, was eine größere Zahl von Internetnutzern ermöglicht.

LCD - Liquid Crystal Display
(Flüssigkristall-Anzeige)

Beim LCD-Bildschirm werden Flüssigkristalle als steuerbare Lichtventile verwendet, die sich vor einer konstanten Hintergrundbeleuchtung (Backlight [engl.]) befinden. Dabei sind alle Werte zwischen voller Lichtdurchlässigkeit und totaler Sperrung der Hintergrundbeleuchtung möglich.  mehr

LED-Backlight 
(Hintergrundbeleuchtung durch Leuchtdioden)

Die bei Flüssigkristall (LCD)-Flachbildschirmen erforderliche Hintergrundbeleuchtung erfolgt hier durch Leuchtdioden. Gegenüber den bis dahin verwendeten Kaltkathodenröhren [cold cathode fluorescent lamp (CCFL)] verringert sich der Energieverbrauch und ermöglicht kleinere Werte für die Gehäusetiefe.

LED-LCD (Light Emitting Diode – Liquid Crystal Display)
Leuchtdioden – Flüssigkristallanzeige

Bezeichnung für Flachbildschirme in Flüssigkristall-Technologie, bei denen für die erforderliche Hintergrundbeleuchtung (Backlight [engl.])  Leuchtdioden verwendet werden.

LED-TV - Light Emitting Diode Television
(Leuchtdioden-Fernsehgerät)

Es handelt sich um Fernsehgeräte mit LCD-Flachbildschirmen, die Leuchtdioden (Light Emitting Diode [engl.] (LED)) für die Hintergrundbeleuchtung verwenden.

LTE (Long Term Evolution)
Langfristige Entwicklung (des Mobilfunks)

LTE ist die neueste Generation der Mobilfunktechnik , die gegenüber den bisherigen Systemen GSM und UMTS erheblich leistungsfähiger ist. Dadurch lassen sich breitbandige Internetanschlüsse besonders gut realisieren. mehr

LTE-A (Long Term Evolution - Advanced)
Weiterentwickeltes  Mobilfunksystem der 4. Generation

Geplante Steigerung der Leistungsfähigkeit des Mobilfunksystem LTE durch Einsatz optimierter Modulations- und Codierungsverfahren sowie leistungsfähigerer Prozessoren. Dadurch soll eine Datenrate bis 400 Mbit/s je Funkzelle und eine wesentliche Reduzierung der üblicherweise als Latenzzeiten bezeichneten Wartezeiten bei der Bearbeitung vom Nutzer ausgelöster Aktivitäten erreicht werden.
Die Standardisierung für LTE-A ist eingeleitet und soll noch im Jahre 2012 abgeschlossen werden.

M N O

M2M (Machine to Machine [engl.])
(Von Maschine zu Maschine)

M2M kennzeichnet den Datenverkehr zwischen auch als Maschinen bezeichneten Endgeräten (z.B. Servern) über das Internet. Der Begriff Maschine wird verwendet, weil bei dieser Kommunikationsform keine unmittelbaren Aktivitäten durch Menschen erfolgen.

Multicast [engl.]
(Vielfachübertragung)

Bei Multicast liegt die gleichzeitige Signalübertragung von einer Stelle zu zwei oder mehr anderen Stellen vor und zwar unabhängig von der Entfernung. Dafür gilt auch die Bezeichnung Punkt-zu-Mehrpunkt-Verbindung. Es handelt sich somit um die gleichzeitige Verbindung zwischen einer sendenden Stellen und zwei oder mehr empfangenden Stellen.

Multiplex

Ein Multiplex ist die Zusammenfassung mehrerer digitaler Signale (z.B. Fernsehprogramme) zu einem Gesamtsignal. Dessen Datenrate (Bitrate) entspricht der Summe der Datenraten der einzelnen Signale. mehr

 

Multiscreen
(Unterschiedliche Bildschirmgrößen
)

Die Bezeichnung Multiscreen gilt bei der Übertragung von Videosignalen, wenn diese adäquat auf unterschiedlichen Bildschirmgrößen (Fernsehgerät, Laptop, Notebook, Tablet-PC, Smartphone, …) darstellbar sind. Dies gilt unabhängig von der Technologie des jeweiligen Bildschirms.  


Multituner

Mit Multitunern ausgestattete Empfangsgeräte für das digitale Fernsehen sind für mehrere Übertragungswege ausgelegt. Die typische Konstellation umfasst dabei DVB-S, DVB-S2, DVB-C und DVBT. Damit ist für den Nutzer Kompatibilität bei Wechsel des Empfangsortes oder des Netzes gewährleistet. 

Netto-Bitrate

Es gilt auch die Bezeichnung Netto-Datenrate.
Bitrate eines zu übertragenden digitalen Signals nach der Quellencodierung. Es handelt sich dabei um ein datenreduziertes Signal.

Netto-Datenrate

siehe: Netto-Bitrate

Netzneutralität

Netzneutralität ist die grundsätzliche Forderung an digitale Kommunikationsnetze (wie zum Beispiel das Internet), die Signale aller Nutzer gleich zu behandeln. Es bedarf deshalb für die Nutzer transparenter Festlegungen, wie die verfügbare Übertragungskapazität des Netzes aufgeteilt wird, wenn die Zahl der gleichzeitigen Nutzer des Netzes so große Werte annimmt, dass dem einzelnen Nutzer seine im Vertrag mit dem Netzbetreiber vereinbarte Übertragungskapazität nicht mehr zur Verfügung stehen kann. mehr

OLED (Organic Light Emitting Diode [engl.])
(Organische Leuchtdiode)

Aus organischen halbleitenden Materialien aufgebaute Leuchtdiode. Bei herkömmlichen Leuchtdioden (LED) kommen dagegen nur anorganische halbleitende Materialien zum Einsatz.
OLEDs werden vorrangig für Bildschirme verwendet. Gegenüber LCD-Bildschirmen weisen OLED-Bildschirme folgende Vorteile auf:

  • Intensivere Farben
  • Stärkerer Kontrast
  • Keine Begrenzung für den Blickwinkel
  • Keine Hintergrundbeleuchtung erforderlich
  • Geringe Wärmeentwicklung
  • Kostengünstigere Herstellung
  • Dünnere Bauweise
  • Wesentlich geringere Reaktionszeiten bei Änderung des Bildinhalts.

Über die Lebensdauer von OLEDS liegen noch keine gesicherten Erkenntnisse vor. mehr

 

P Q R

PoE - Power over Ethernet
(Betriebsspannung über Ethernet)

Bei PoE werden Geräte in einem Datennetz über die Ethernet-Datenleitungen mit der Betriebsspannung versorgt. Dadurch sind für deren Energieversorgung keine gesonderten Leitungen erforderlich. Der Strom kommt bei PoE somit nicht aus der klassischen Stromleitung, sondern über das Netzwerkkabel. mehr

Pol(aristions)filter-Brille

Polfilter-Brillen kommen beim dreidimensionalen Fernsehen (3DTV) mit stereoskopischer Bildwiedergabe zum Einsatz, wenn auf dem Bildschirm die Teilbilder für das linke und rechte Auge gleichzeitig mit unterschiedlich polarisiertem Licht  dargestellt werden. mehr

PD - Plasma Display
(Plasma-Anzeige)

Beim Plasma-Bildschirm wird das Konzept der Gasentladung verwendet. Für jeden der durch die Auflösung des Bildschirms gegebenen Bildpunkt  sind drei Plasma-Zellen erforderlich und zwar für die beim Fernsehen festgelegten Grundfarben Rot (R), Grün (G) und Blau (B). mehr

Plasma-Bildschirm

siehe: PD

Plattform
Platform [engl.]

Eine Plattform ist ein technisches System, das unterschiedliche Medienangebote strukturiert zusammenfasst und die Gesamtheit dem Nutzer zur Verfügung stellt. Die Vermarktung dieses Angebotes erfolgt durch den Plattformbetreiber. mehr

Re-Analogisierung

Es wird auch die Schreibweise Reanalogisierung verwendet.
Bei der Re-Analogisierung wird ein zum Beispiel vom Satelliten oder via Terrestrik empfangenes digitales Fernsehprogramm wieder in ein analoges Fernsehprogramm gewandelt und in ein Kabelnetz eingespeist. Dadurch ist es den Kabelkunden möglich, die bisher vorhandenen analogen Fernsehgeräte weiter zu verwenden. Die kostenrelevante Beschaffung digitaler Empfangseinrichtungen entfällt deshalb. mehr

S T U

Sicherheitsfunk-Schutzverordnung (SchuTSEV)

Diese „Verordnung zum Schutz von öffentlichen Kommunikationsnetzen und Sende- und Empfangsanlagen, die in definierten Frequenzbereichen zu Sicherheitszwecken betrieben werden“ gibt verbindlich die maximal zulässigen Störfeldstärkewerte (incl. Messverfahren) für solche Frequenzen vor, auf denen sicherheitsrelevante Funkdienste betrieben werden. mehr

Set-Top-Box (STB)

Eine Set-Top-Box ist ein voll funktionsfähiger digitaler Empfänger für Fernsehen., jedoch ohne Wiedergabeeinheit. Set-Top-Boxen können für Satellitenempfang (DVB-S/S2), Kabelempfang (DVB-C), Antennenempfang (DVB-T) oder IPTV ausgelegt sein. Für die Wiedergabe ist der Anschluss der STB an einen Fachbildschirm (Flatscreen [engl.]) oder Videoprojektor (Beamer [engl,]) erforderlich.

Shared Medium
(Gleichzeitig genutztes Medium)

Ein “shared medium“ liegt vor, wenn in einem leitungsgebundenen oder funkgestützten digitalen Übertragungssystem für Individualverbindungen (Punkt-zu-Punkt-Verbin-dungen) alle Nutzer auf die Übertragungskapazität gleichzeitig zugreifen können. Sie müssen sich diese dann “teilen“. mehr

Shutter-Brille

Es wird auch die Bezeichnung Blendenbrille verwendet.
Shutter-Brillen kommen beim dreidimensionalen Fernsehen (3DTV) mit stereoskopischer Bildwiedergabe zum Einsatz, wenn auf dem Bildschirm die Teilbilder für das linke und rechte Auge zeitlich gestaffelt dargestellt werden. mehr

Simulcast (Simultaneous Broadcasting [engl.])
(Gleichzeitige Rundfunkverbreitung)

Mit Simulcast wird gekennzeichnet, dass ein Programm gleichzeitig  mit unterschiedlichen Übertragungsverfahren (z.B. digital und analog oder normal auflösend und hochauflösend) und/oder auf unterschiedlichen Übertragungswegen (z.B Satellit und Kabel) verbreitet wird.

Smart-TV

Vermarktungsbegriff für „intelligente“ Fernsehgeräte, die neben dem üblichen Antennenanschluss auch einen Internetzugang aufweisen und damit Fernsehempfang und Internetnutzung ermöglichen. Auch für die Internetnutzung ist dabei nur die Fernbedienung erforderlich. In der Regel handelt es sich um den Zugriff auf ausgewählte Portale (z.B. Mediatheken) oder programmbezogene Informationen. Der Internetzugang kann leitungsgebunden über Ethernet erfolgen oder über WLAN (Wireless Local Area Network [engl.], als ein funkgestütztes lokales Datennetz.

SSD (Solid State Drive [engl.])
(Festkörperspeicher)

Es gelten auch die Bezeichnungen „Solid State Device“ und „Solid State Disk“
Bei SSD handelt sich um ein Speichermedium, das ausschließlich mit elektrischen Größen arbeitet. Im Gegensatz zur magnetischen Festplatte gibt es bei diesem Speicher keine beweglichen Teile, da nur Halbleiterspeicher verwendet werden. mehr

Speicherkapazität
(Storage Capacity [engl.])

Die Speicherkapazität gibt an, wie viele Bit ein elektronisches Speichermedium (z.B. Festplatte, CD, DVD, BD, Speicherkarte, USB-Speicherstick, …) maximal speichern kann. Die Angabe erfolgt dabei in Byte (B), wobei 1B = 8 bit gilt. Mit Hilfe der Vorzeichen K (Kilo), M (Mega) und G (Giga) lassen sich auch große Werte überschaubar darstellen. Es gelten dabei folgende Zusammenhänge:

  • Kilobyte:      1KB   =  210  =               1.024 B
  • Megabyte:  1 MB  =  220  =        1.048.576 B
  • Gigabyte:   1 GB  =  230   =  1.073.741.824 B

 

Subwoofer [engl.]
(Untergeordneter Tieftonlautsprecher)

Lautsprecher oder Lautsprecherbox, der bzw. die nur für Frequenzen bis etwa 200 Hz ausgelegt ist.
Von Subwoofern abgestrahlte Signale haben wegen ihrer Frequenzlage keine ausgeprägte Richtwirkung. Deshalb kann der Subwoofer bei einer Raumklang-Lautsprecheranlage im Prinzip beliebig platziert werden.

TAD

siehe: Teilnehmer-Anschlussdose

Teilnehmer-Anschlussdose (TAD)

Schnittstelle einer Antennenanlage für Einzel- oder Gemeinschaftsempfang oder der Hausverteilanlage eines Kabelnetzes zum Teilnehmer als Nutzer.
Wird nur Radio und Fernsehen (= Rundfunk) angeboten, dann weist die Anschlussdose zwei genormte Steckverbindungen auf, die unverwechselbar sind. In die mit „R“ gekennzeichnete Buchse wird das Empfänger-Anschlusskabel für das Radio (Hörfunkempfänger) eingesteckt, die mit „TV“ gekennzeichnete Buchse ist für den Anschluss des Fernsehempfängers vorgesehen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen Flachbildschirm mit integrierten Tunern, eine Set-Top-Box oder ein noch mit Bildröhre ausgestattetes Fernsehgerät handelt. Für die TAD macht es auch keinen Unterschied, ob analoge oder digitale Übertragung erfolgt. mehr

Triple Tuner
(Dreifach-Tuner)

Tuner in einem Fernsehgerät, der für normal auflösendes digitales Fernsehen via Satellit, Kabel und Terrestrik ausgelegt ist und damit, bis auf Fernsehen über das Internet-Protokoll (IPTV), alle typischen Empfangswege abdeckt.   

Twintuner
(Doppelte Abstimmeinheit / Doppeltuner)

Empfangsgeräte mit Twintunern  ermöglichen gleichzeitig die Wiedergabe eines Programms und die Aufzeichnung eines anderen Programms. mehr

Übertragungskapazität
(Transmission Capacity)

Bei der Übertragungskapazität handelt es sich um die Bitrate, für die ein System maximal ausgelegt ist.

Wird für ein zu übertragendes Signal die verfügbare Übertragungskapazität nicht vollständig benötigt, dann kann die verbleibende Übertragungskapazität für die gleichzeitige Übertragung weiterer Signale ohne gegenseitige Beeinflussung genutzt werden. Dies wird durch Multiplexbildung erreicht.

UHF (Ultra High Frequencies [engl.])
(Ultrahohe Frequenzen)

Mit UHF wird in der Funktechnik der Frequenzbereich 300 MHz bis 3 GHz bezeichnet. Die Wellenlängen liegen somit zwischen 10 cm und 100 cm, weshalb auch der Begriff Dezimeterwellen gilt.
Für das terrestrische Fernsehen werden davon 470 MHz bis 790 MHz genutzt, bei Breitband-Kabelnetzen sind es 470 MHz bis 862 MHz.

Unicast [engl.]
(Einzelübertragung)

Bei Unicast liegt eine Signalübertragung von einer Stelle zu einer anderen Stelle vor und zwar  unabhängig von der Entfernung zwischen den beiden Stellen. Dafür gilt auch die Bezeichnung Punkt-zu-Punkt-Verbindung. Es handelt sich somit um die individuelle Verbindung zwischen einer sendenden und einer empfangenen Stelle.

Uplink

siehe: Aufwärtsstrecke


V W X Y Z

Verschlüsselung (Encryption)

Die Verschlüsselung ist eine technische Maßnahme, die bei digitalen Medieninhalten sicherstellt, dass nur Berechtigte darauf zugreifen können. Verschlüsselung stellt deshalb eine Form des Inhalteschutzes dar. mehr


VHF (Very High Frequencies [engl.])
(Sehr hohe Frequenzen)

Mit VHF wird in der Funktechnik der Frequenzbereich 30 MHz bis 300 MHz bezeichnet. Die Wellenlängen liegen somit zwischen 1 m und 10 m, weshalb auch die Bezeichnung Meterwellen gilt. mehr

Web TV

Web-TV bedeutet die Übertragung digitaler Fernsehprogramme über das offene Internet. mehr

WiFi (Wireless Fidelity [engl.])
(Drahtlose hochwertige Übertragung)

WiFi ist die in den USA übliche Bezeichnung für funkgestützte lokale Datennetze [Wireless Local Area Network (WLAN)].