Die kontinuierliche Fernsehprogrammforschung der Landesmedienanstalten ist eine Zeitreihenstudie, in der die Programmangebote von
seit 1998 systematisch erfasst werden. Hierzu werden im Frühjahr und Herbst jeden Jahres Programmstichproben im Umfang von jeweils einer Programmwoche aufgezeichnet, inhaltsanalytisch ausgewertet und archiviert. Ziel dieser Forschung ist es, die Programmentwicklung im wichtigsten Segment des deutschen Fernsehens, dem Markt der Fernsehvollprogramme, vor dem Hintergrund des Rundfunkprogrammrechts und den programmbezogenen Aufsichtsaufgaben der Landesmedienanstalten zu beobachten.
Die Studie wird von der GöfaK Medienforschung GmbH, Potsdam, unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Joachim Trebbe und Prof. Dr. Hans-Jürgen Weiß durchgeführt. Auftraggeber ist die Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM).
Über die Ergebnisse der Studie wird in dem jährlich publizierten Programmbericht der Medienanstalten berichtet. Parallel dazu dokumentieren halbjährlich erstellte Stichprobenberichte, die auf die Homepage der Medienanstalten gestellt werden, in Form von Grafiken, Tabellen und Übersichten die aktuellsten Programmentwicklungen und die methodischen Grundlagen der Studie.

Stichprobenberichte 2010 und älter