Medienkonzentrationsbericht

Die Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK) berichtet regelmäßig über die Entwicklung der Konzentration und über Maßnahmen zur Sicherung der Meinungsvielfalt im privaten Rundfunk.

In dem aktuellen Konzentrationsbericht geht es darum, dass das gegenwärtige fernsehzentrierte Medienkonzentrationsrecht nicht mehr angemessen die Veränderungen in der Mediennutzung berücksichtigt, wie sie seit nunmehr 20 Jahren zu beobachten sind. Ausgelöst durch den Siegeszug des Internets ist ein sich beschleunigender Konvergenzprozess vormals getrennter Mediengattungen in Gang gekommen. Hinzu treten neue, speziell für die Online-Nutzung konzipierte Angebotsformen.

Auch wenn dem Fernsehen im Rahmen der meinungsbildungsrelevanten Medien nach wie vor die Funktion eines Leitmediums zukommt, erscheint es nicht gerechtfertigt, an der Fokussierung auf das Fernsehen auf Dauer festzuhalten. Der Bericht enthält deshalb Vorschläge zur Fortentwicklung des fernsehzentrierten zu einem fernsehbasierten Konzentrationsrecht, welches insbesondere eine effektive Kontrolle crossmedialer Verbindungen ermöglichen soll.