Titelbild des Vielfaltsberichts 2019

Vielfaltsbericht der Medienanstalten 2019

Weil das Internet für die Meinungsbildung einen immer größeren Platz in den Medienrepertoires der Nutzer einnimmt, ist die Sicherung von Medienvielfalt herausfordernder und wichtiger denn je. In Zeiten der Verlagerung von Meinungsmacht ins Internet hat das fernsehzentrierte Medienkonzentrationsrecht ausgedient. Zur angemessenen Ermittlung und Verhinderung von Meinungsmacht müssen vielmehr sämtliche Angebote, die Einfluss auf die öffentliche Meinungsbildung haben, berücksichtigt werden.

Der nun im zweiten Jahr erscheinende Vielfaltsbericht der Medienanstalten zeigt aus verschiedenen Perspektiven, wie die Sicherung von Vielfalt in Zeiten der Volldigitalisierung gelingen kann. Er enthält die aktuellen Ergebnisse der Mediengewichtungsstudie und des MedienVielfaltsMonitors der Medienanstalten, die die Machtverhältnisse auf dem Meinungsmarkt sowie die Nutzung und Bedeutung von Informationsintermediären wie Google, YouTube und Facebook für die Meinungsbildung gattungsübergreifend erfassen und so für Transparenz sorgen.

Weitere Beiträge im vorliegenden Bericht befassen sich mit Ansätzen zur Messung von Qualitätsjournalismus, stellen die Ergebnisse zum Zusammenhang von Nachrichteninteresse und Nachrichtennutzung des Reuters Digital News Survey für Deutschland dar und diskutieren die Effekte der Urheberrechtsreform auf das Medienrecht.

Archiv - Vielfaltsbericht der Medienanstalten

2018