Bildformat

Das Bildformat gibt das Verhältnis der Breite eines Bildes zu seiner Höhe an. In der Medientechnik sind dabei nur die Bildformate 16:9 und 4:3 von Bedeutung.

Die Angabe des Bildformats kann sich auf das übertragene oder gespeicherte Fernsehbild beziehen oder auf die Abmessungen des Bildschirms. Neue Bildschirme weisen fast ausnahmslos das Bildformat 16:9 auf. Die reale Größe eines Bildschirms wird durch seine Bildschirmdiagonale in Zoll (“) oder in Zentimeter (cm) angegeben. Im Handel gängige Bildschirmgrößen für Fernsehgeräte sind:

                      32’’ (=   81 cm)      46’’ (= 117 cm)       56’’ (= 142 cm)
                      37’’ (=   94 cm)      50’’ (= 127 cm)       65’’ (= 165 cm)
                      42’’ (= 106 cm)      52’’ (= 132 cm)       72’’ (= 185 cm)

Aus der Bildschirmdiagonale und dem Bildformat lässt sich die tatsächliche Bildbreite und Bildhöhe einfach berechnen. So ergeben sich zum Beispiel bei einem
37’’-Bildschirm 82 cm x 46 cm, während es sich bei einem 46’’-Bildschirm um
102 cm x 57 cm handelt.

Im Idealfall stimmen das Bildformat des Fernsehbildes und des Bildschirms überein. Ist dies nicht der Fall, dann kann auf der Wiedergabeseite durch Zoomen die Anpassung an den vorhandenen Bildschirm erfolgen. Dies wird meist als Bildformatumschaltung bezeichnet. Sie führt allerdings zu Bildverlusten an den Rändern. Ohne diese Maßnahme ergeben sich dagegen an den Bildrändern schwarze Streifen

Zum Glossar