DAB+-Reichweitenstudien

Die Medienanstalten entwickeln gemeinsam mit ARD, Deutschlandradio, Media Broadcast und den privaten Anbietern Regiocast, Energy, Absolut und Schlagerparadies eine Reichweitenmessung für DAB+-Programmangebote.

Die Marktdurchdringung mit DAB+-fähigen Radiogeräten ist  in den letzten Jahren stetig gestiegen. Dies belegen die Ergebnisse des Digitalisierungsberichts der Medienanstalten.

Trotz dieses Wachstums lassen sich die über das terrestrische Digitalradio erzielten Reichweiten für die privaten Anbieter nur unzureichend vermarkten. Das liegt im Wesentlichen daran, dass insbesondere die Anbieter reiner und bundesweiter DAB+-Programmangebote keine mit der ma Radio vergleichbaren Reichweitenausweise durch die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (agma) erhalten. Damit finden diese Radioangebote quasi keine Berücksichtigung in der Radioplanung der Werbetreibenden.

2016 haben die Partner die agma-Tochter mmc mit einer Pilotstudie DAB+ Nutzung beauftragt. Diese Studie hat erstmals repräsentative Reichweiten der DAB+-Programmangebote ermittelt. Gleichzeitig liefert die Studie Nutzungsdaten des Empfangswegs DAB+ insgesamt.

Die DAB+-Reichweitenstudie wurde 2017 in Abstimmung mit den Gremien der agma in weiterentwickelter Form fortgesetzt. Gleichzeitig wurde mit der agma eine Roadmap für eine Fusion der DAB+-Reichweiten in die ma Audio verabredet. Ab 2018 wird die DAB+-Reichweitenstudie als ma-Studie unter dem Dach der agma durchgeführt. Im Herbst 2018 wird die konvergente Reichweitenausweisung der ma Audio dann erstmals  auch die der DAB+-Programmangebote enthalten.

 

 

Studien

Ergebnisse DAB+-Reichweitenstudie 2017 und Perspektive Media Analyse
Dr. Kristian Kunow, die medienanstalten
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Ergebnisse und Perspektiven der „Pilotstudie DAB+ Nutzung 2016“
Johannes Kors, BLM
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Charts DAB+ Pilotstudie
Olaf Lassalle, mmc
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DAB + Reichweitenstudie 2015
Jörg Sunnus, IFAK Institut
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