Kontinuierliche Fernsehprogrammforschung

Die kontinuierliche Fernsehprogrammforschung (Auftragnehmer: GöfaK Medienforschung, Potsdam) läuft bereits seit 1998 und untersucht die aktuellen Programmentwicklungen in den acht reichweitenstärksten privaten und öffentlich-rechtlichen Fernsehvollprogrammen

Die Programme RTL, RTL II und VOX, SAT.1, ProSieben und kabel eins sowie ARD/Erstes Programm und ZDF machen zusammengenommen etwa 60 Prozent des nationalen Zuschauermarktes aus. Sie werden inhaltlich und mit Blick auf ihre Programmstrukturen untersucht.

Damit liegt den Landesmedienanstalten eine wertvolle Zeitreihe zur Programmentwicklung des privaten Fernsehens in Deutschland vor. Die Strukturen und Inhalte der TV-Programme können auf dieser Basis langfristig beobachtet und beschrieben werden. Für eine zentrale Aufgabe der Landesmedienanstalten, die Programmaufsicht, bietet die Programmanalyse eine wichtige Grundlage. Darüber hinaus können aktuelle Trends – etwa in der Formatentwicklung – frühzeitig erkannt, aufgegriffen und auf empirischer Datenbasis medienpolitisch eingeordnet werden.

Im Zeichen der zunehmenden Digitalisierung nimmt die Programmforschung ab 2017 verstärkt die Konvergenz linearer und nicht linearer Bewegtbildangebote in den Blick. Auch die Publikation, die die zentralen Ergebnisse der Forschung aufbereitet, wurde weiterentwickelt: Aus dem ehemaligen Programmbericht ist der Content-Bericht geworden. Die Methode und zentrale Ergebnisse des Forschungsprojekts sind in einer Methodendokumentation nachzulesen.

Archiv Stichprobenberichte

Publikationen

Content-Bericht

How to catch the millennials? Auf den konventionellen Wegen des linearen Fernsehens wohl eher nicht. Junge Mediennutzer erwarten Content, der sie dort abholt, wo sie sich bewegen.

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