MedienGewichtungsStudie

Die MedienGewichtungsStudie ermittelt auf Grundlage einer bevölkerungsrepräsentativen Befragung das Gewicht der Mediengattungen Fernsehen, Hörfunk, Tageszeitungen, Zeitschriften und Internet für die Meinungsbildung der Bevölkerung. Zu diesem Zweck werden die Tagesreichweiten erhoben, die auf informative Zwecke entfallen, sowie die subjektive Wichtigkeit der einzelnen Mediengattungen als Informationsquelle zum Zeitgeschehen.

Die MedienGewichtungsStudie ist wesentlicher Bestandteil des MedienVielfaltsMonitors. Auf ihrer Grundlage werden halbjährlich die Gattungsgewichte zur Berechnung des MedienVielfaltsMonitors ermittelt.

Seit 2018 erhebt die MedienGewichtungsStudie auch Ergebnisse über die Mediennutzung zu regionalen und lokalen Themen.

Kernbefunde der aktuellen Erhebung

  • Der Rundfunk ist nach wie vor das meistgenutzte Informationsmedium. Mehr als jeder Zweite (54%) informiert sich täglich im Fernsehen über das (nationale und internationale) Zeitgeschehen, 46% nutzen hierfür täglich das Radio.
  • TV und Internet haben das höchste Meinungsbildungsgewicht, wenn die subjektive Relevanzzuschreibung als wichtigstes Informationsmedium mitberücksichtigt wird. Das Meinungsbildungsgewicht des Internets nimmt seit Jahren kontinuierlich zu.
  • Radio dominiert die Informationsnutzung im Lokalen noch vor dem Internet (28%) und den Tageszeitungen (26%). Knapp jeder Dritte (32%) informiert sich täglich im Radio zum lokalen Zeitgeschehen.
  • Das größte Meinungsbildungsgewicht im lokalen kommt den Tageszeitungen zu. Trotz kontinuierlich rückläufiger Nutzungszahlen, erfahren Tageszeitungen besonders hohe subjektive Relevanzzuschreibung. Das Internet liegt knapp dahinter auf Platz zwei, Radio folgt an dritter Stelle.
  • Die unter 29-Jährigen unterscheiden sich stark vom Rest der Bevölkerung, sowohl in ihrer Mediennutzung als auch in Ihrer Relevanzzuschreibung. Das Meinungsbildungsgewicht des Internet liegt in dieser Gruppe fast doppelt so hoch wie das des Rundfunks.

MedienVielfaltsMonitor

Mit dem Medienvielfaltsmonitor untersuchen und dokumentieren die Medienanstalten kontinuierlich die Entwicklung der Rundfunk- und Medienlandschaft in Deutschland.

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Mediendatenbank

Die Mediendatenbank enthält Informationen zu Unternehmensbeteiligungen in Fernsehen, Hörfunk, Presse und Online. Auf ihrer Grundlage werden die Inhaber- und Beteiligungsverhältnisse im Medienvielfaltsmonitor ermittelt.

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