Auditorium DLM-Symposium der Medienanstalten

DLM-Symposium 2008

DLM-Symposium 2008

Finanzinvestoren entdecken die deutschen Medien

Wie ist die Balance zwischen Markt und Kultur zu wahren? 

Der deutsche Medienmarkt ist in den Fokus von Finanzinvestoren geraten; sie suchen neue Chancen im „alten“ Medium Rundfunk und wollen gleichzeitig die Herausforderung des Internet annehmen und gestalten. Die Medienpolitik reagiert darauf bisher eher ratlos, ist Rundfunk doch hier zu Lande verfassungsrechtlich explizit als Kultur- wie als Wirtschaftsgut definiert. Es gilt daher, die Balance zu finden zwischen der Öffnung des privaten Rundfunkmarktes für Innovationen und Investoren und der Bewahrung des Rundfunks als Kulturgut mit seiner wichtigen Rolle für den gesellschaftlichen Diskurs. 

Was bedeutet das stärkere Engagement vor allem ausländischer Finanzinvestoren auf dem deutschen Medienmarkt für Programminhalte, für die Infrastruktur? Ist eine Begrenzung der Beteiligung von Investoren aus Nicht-EU-Staaten auf 25 Prozent sinnvoll? Dürfen Gesetzgeber und Rundfunkaufsicht eingreifen, um gesellschaftlich wünschenswerte Inhalte zu fördern, oder müssen sie es sogar? Sind Shareholder Value und Public Value unüberbrückbare Gegensätze, oder können auch Investoren dazu gebracht werden, nicht nur auf Rendite zu setzen, sondern auch eine gesellschaftliche Dividende zu leisten? Und was bedeuten all diese Fragen, wenn Rundfunk verstärkt im Internet und auf Abruf stattfindet? 

Wir haben ausgewiesene Experten aus dem In- und Ausland eingeladen, die die Entwicklungen des deutschen Medienmarktes beleuchten werden: Aus Sicht der Investoren, der Rundfunkveranstalter, der Internet-Herausforderer, der Infrastruktur-Anbieter, der Politik und der Regulierer. Zur Teilnahme an dieser Debatte über Rendite und gesellschaftliche Dividende lade ich Sie herzlich ein in die Landesvertretung Baden-Württemberg in Berlin.

Thomas LangheinrichVorsitzender der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM)

Veranstaltungsort

DLM-Symposium 2008

Landesvertretung Bad Tiergartenstraße 15 10785 Berlin

Anfahrt

Montag, 10. März 2008

Programm

Uhrzeit

Tagesmoderation: Ingrid Scheithauer (isip communications)

Begrüßung


Ökonomisierung des Rundfunks: Herausforderung für die Regulierer


Thomas Langheinrich
Vorsitzender der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM)

Vielfalt, Qualität, Gewinn: Herausforderungen für die Medienpolitik


Günther H. Oettinger
Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg,Vorsitzender des Medienpolitischen Expertenkreises der CDU

An Investor’s Perspective on the German Media Market


Harry Hampson
Managing Director, TMT Advisory, JP Morgan, London

Ein strategischer Blick auf deutsche Medienunternehmen


Jochen W. Schmidt
Managing Director, Investment Banking TMT, Sal. Oppenheim, Frankfurt

Die Rolle von Finanzinvestoren im Medienbereich: Erste Ergebnisse des Gutachtens im Auftrag der DLM


Prof. Dr. Christoph Kaserer
Center for Entrepreneurial and Financial Studies, Technische Universität München

Fernsehen war gestern! Was ist morgen? Die Konkurrenten der traditionellen Programmanbieter


Evan Cohen
Vice President, Strategy and Operations, Bebo

Klaus Ebert
Geschäftsführer Axel Springer Digital TV GmbH

Dr. Adrian v. Hammerstein
Vorsitzender der Geschäftsführung Kabel Deutschland GmbH

Beat Knecht
Co-Founder, President and CEO Zattoo Europe AG, Zürich

befragt von
Sissi Pitzer
isip communications

MITTAGSPAUSE


Rundfunk und Gesellschaft - was der Markt nicht leistet


Das Beispiel Schweiz
Dr. Martin Dumermuth
Direktor Bundesamt für Kommunikation (BAKOM)

Das Beispiel Großbritannien
Prof. Dr. Damian Tambini
Senior Lecturer Department of Media and Communications, London School of Economics

Was lernt Deutschland daraus?Martin StadelmaierChef der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, Rundfunkkommission der Länder 

Eigentümerinteressen und Publikumsgunst Wie viel Rendite (v)erträgt das Programm?


Anke Schäferkordt
Geschäftsführerin RTL Television GmbH

Prof. Dr. Norbert Schneider
Direktor der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM)

Programm schafft Werte Was Rundfunkanbieter zu leisten haben


Prof. Johanna Haberer
Lehrstuhl für Christliche Publizistik, Universität Erlangen-Nürnberg

Wie viel Dividende braucht die Gesellschaft? Folgerungen für Medienpolitik und Regulierung


Jürgen Doetz
Präsident Verband Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT)

Götz Mäuser
Partner Permira Beteiligungsberatung GmbH

Marc Jan Eumann MdL
Vorsitzender der Medienkommission beim SPD-Parteivorstand 

Hans-Joachim Otto MdB
Vorsitzender des Ausschusses für Kultur und Medien im Deutschen Bundestag

Thomas Langheinrich
Vorsitzender der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM)

Gesprächsleitung:
Dr. Wolfgang Schulz
Direktor Hans-Bredow-Institut für Medienforschung

Empfang


im Foyer der Landesvertretung Baden-Württemberg

Referenten

Evan Cohen
Evan Cohen

Evan Cohen

Vice President, Strategy and Operations, Bebo, London

Bei Bebo.com, das nach MySpace und Facebook zu den größten Sozialen Netzwerk weltweit gehört, ist Evan Cohen für strategische Planung und das operative Geschäft zuständig. Das 2005 von dem britischen Ehepaar Michael und Xochi Birch gegründete Unternehmen ist vor allem in Großbritannien und Ozeanien (Australien, Neuseeland) bekannt und vermeldete zuletzt über 40 Mio. Nutzer.
Cohen bringt über zehnjährige Erfahrung im Online-Business mit, von der strategischen Planung bis zur Marktforschung. Bevor der gebürtige Amerikaner zu Bebo kam, war er bei der Londoner Beratungsfirma MTM tätig, die für Fernsehsender Strategien für den Neue-Medien-Markt entwickelt. Für Channel 4, ITV, Viacom u.a. leitete Cohen Projekte, die neue Distributionswege und strategische Partnerschaften sondierten sowie die Wettbewerbssituation und geänderte Bedürfnisse des Publikums analysierten. Zuvor war Cohen als Senior Vice President bei der US-amerikanischen Marktforschungs- und Consultingfirma Jupiter Research tätig, die auf Geschäftsideen für das Internet spezialisiert ist und das Medienverhalten der Verbraucher erforscht. Sein Studium absolvierte er in INSEAD und Harvard.
Das Social Network Bebo legt neben der reinen Kontaktpflege zu Freunden besonderen Wert auf die Vermittlung von kulturellen Inhalten, z.B. mit einem Tool für Bands, ihre Musik im Netz zu präsentieren, oder für Autoren, Auszüge ihrer Werke zur Diskussion zu stellen. Im Herbst 2007 wurde die Bebo Open Media Platform gestartet, auf der Medienunternehmen Videos und andere Angebote einstellen können. Partner sind u.a. CBS, Sky, BBC und Last.fm. Bebo ist ein Backronym für „blog early, blog often“.

Jürgen Doetz
Jürgen Doetz

Jürgen Doetz

Präsident Verband Privater Rundfunk und Telemedien e.V. (VPRT)

Seit 1996 steht Jürgen Doetz an der Spitze des Verbandes Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT). Der gelernte Journalist gehört zum „Urgestein“ des privaten Rundfunks in Deutschland: 1982, zum Start der Kabelpilotprojekte, übernahm er die Geschäftsführung der PKS Programmgesellschaft für Kabel- und Satellitenrundfunk, der Vorläufergesellschaft von SAT.1. Er war bis 2004 als Geschäftsführer des Senders tätig, von 2000 bis 2004 fungierte er auch als Vorstand Medienpolitik und Regulierung in der neugegründeten ProSiebenSat.1 Media AG. Seit seinem Ausscheiden aus dem aktiven Medienmanagement widmet Doetz sich verstärkt den Herausforderungen des Verbandes, mischt in der nationalen und der europäischen Medienpolitik mit und ist vor allem in Brüssel präsent. Themen, die ihn derzeit beschäftigen, sind u.a. der Public-Value-Test bei den Öffentlich-Rechtlichen, der Fortbestand von DAB und die europäische Frequenzpolitik.

Der gebürtige Heidelberger (Jahrgang 1944) hat Geschichte, Soziologie und Politische Wissenschaften studiert und die Deutsche Journalistenschule in München besucht. Nach Volontariat und Redakteurstätigkeit beim „Pfälzer Tageblatt“ in Landau war er von 1971 bis 1982 Pressesprecher des damaligen Kultusministers und späteren Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz, Bernhard Vogel. Jürgen Doetz geht heute seiner Fußballleidenschaft als Vizepräsident von Mainz 05 nach und ist außerdem Präsident der Fernsehakademie Mitteldeutschland mit Sitz in Leipzig.

Dr. Martin Dumermuth
Dr. Martin Dumermuth

Dr. Martin Dumermuth

Direktor Bundesamt für Kommunikation (BAKOM), Biel, Schweiz

Seit 2005 ist Martin Dumermuth Direktor des Bundesamtes für Kommunikation (BAKOM) in Biel. 1994 war er als Leiter der Abteilung Radio und Fernsehen zu der Schweizer Medienregulierungsbehörde gekommen und 1995 zu deren Vizedirektor ernannt worden. Das BAKOM betreut und überwacht Radio und Fernsehen, Telekommunikationsdienste sowie das gesamte Funkwesen und die Fernmeldeanlagen und soll einen wirksamen Wettbewerb ermöglichen.
Dumermuth (Jahrgang 1956) stammt aus Thun und hat an der Universität Bern Jura studiert, wo er bis 1994 am Seminar für öffentliches Recht wissenschaftlich tätig war. Er hat über Fragen der Programmaufsicht bei Radio und Fernsehen in der Schweiz promoviert. Seit 2004 ist Dumermuth an seiner Alma Mater als Lehrbeauftragter für Rundfunk- und Telekommunikationsrecht tätig. In zahlreichen Veröffentlichungen befasst sich der BAKOM-Direktor mit Fragen der Medienregulierung, vor allem in Hinblick auf Konvergenz, Digitalisierung und Internet.

Klaus Ebert
Klaus Ebert

Klaus Ebert

Geschäftsführer Axel Springer Digital TV GmbH

Mit der Gründung der Axel Springer Digital TV GmbH wurde Klaus Ebert zu Beginn des Jahres 2007 Geschäftsführer der 100prozentigen Tochtergesellschaft der Axel Springer AG in Berlin. Vorstandschef Mathias Döpfner hatte sie nach der gescheiterten Übernahme von ProSiebenSAT.1 auf den Weg gebracht, um Bewegtbildinhalte für digitale Medienangebote, vor allem für das Internet, zu produzieren und zu vermarkten. Außerdem ist geplant, eigene digitale TV-Kanäle zu entwickeln.
Bevor Klaus Ebert (Jahrgang 1953) zu Springer kam, war er in verschiedenen Funktionen für RTL tätig, zuletzt als Geschäftsführer und Programmchef von RTL Nord und Bereichsleiter Regionalkoordination bei RTL. In dieser Funktion brachte er im April 2004 als Gründungsgeschäftsführer RTL Televizija in Kroatien für die RTL Group auf Sendung. Außerdem baute er für RTL in Hamburg Europas modernste digitale Sendeabwicklung auf.Seine Medienkarriere begann der in Salzhausen am Rande der Lüneburger Heide geborene Ebert in den 70er Jahren als Pressefotograf und Radioreporter; sein Volontariat absolvierte er bei der „Landeszeitung Lüneburg“.

Marc Jan Eumann MdL
Marc Jan Eumann MdL

Marc Jan Eumann MdL

Vorsitzender der Medienkommission beim SPD-Parteivorstand

Seit 2006 ist Marc Jan Eumann (Jahrgang 1966) Vorsitzender der Medienkommission beim SPD-Parteivorstand und medienpolitischer Sprecher der Partei. Beim letzten SPD-Parteitag in Hamburg im Herbst 2007 zeichnete er verantwortlich für den Leitantrag „Die Chancen der digitalen Welt nutzen – Anforderungen an eine neue Medienordnung“, in dem u.a. ein eine Absicherung von Meinungsvielfalt und -freiheit auch in der digitalen Welt, eine gemeinsame Medienanstalt der Länder sowie ein neuer, umfassender Medienstaatsvertrag gefordert werden. Außerdem plädiert die SPD-Medienkommission dafür, die Beteiligung von Nicht-EU-Investoren an Medienunternehmen in Deutschland auf 25 Prozent zu begrenzen.
Der gebürtige Hamburger ist in NRW aufgewachsen und seit 1995 Abgeordneter des Landtags Nordrhein-Westfalen, wo er seit sieben Jahren das Amt des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden innehat. Eumann studierte Geschichte und Völkerrechts an den Universitäten Bonn und Köln und war anschließend als Referent im Büro des Oberbürgermeisters der Stadt Köln tätig. 1993 wurde er Leiter des Referates Kommunikation, Information, Analysen im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Düsseldorf. Eumann ist seit 1995 Mitglied im WDR-Rundfunkrat.

Prof. Johanna Haberer
Prof. Johanna Haberer

Prof. Johanna Haberer

Lehrstuhl für Christliche Publizistik, Universität Erlangen-Nürnberg

Recht, Moral und Ethos sind für Johanna Haberer die Elemente einer verantwortungsvollen Medienethik. Gesellschaftliche Entwicklungen, der Wandel der Medien, Verschiebungen im Wertegefüge sind die Themen, die die Theologin und Journalistin seit langem beschäftigen. Seit 2001 leitet die gebürtige Münchnerin die Abteilung für Christliche Publizistik an der theologischen Fakultät der Universität Erlangen-Nürnberg und ist dort auch Prorektorin. Außerdem ist sie Universitätspredigerin, ein Amt in der 165jährigen Tradition der Universität, das sie 2003 als erste Frau übernommen hat.
Kirche und Medien sind seit Ende ihres Theologiestudiums in Erlangen und München sowie einer Journalistenausbildung die Felder ihrer beruflichen Tätigkeit - 1982 zunächst als Pfarrerin, dann in verschiedenen Bereichen kirchlicher Medienarbeit. Sie war u.a. verantwortlich für den Aufbau der Evangelischen Funkagentur (efa) in München und fungierte als Chefredakteurin für das "Sonntagsblatt - Evangelische Wochenzeitung für Bayern“ und das Evangelische Fernsehen (efs).
Von 1997 bis 2001 war Johanna Haberer als Rundfunkbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland für deren Medienpolitik verantwortlich. Seit 1996 ist sie zudem Rundfunkpredigerin im Bayerischen Rundfunk und hat von 2003 bis Mitte 2006 „Das Wort zum Sonntag“ in der ARD gesprochen.

Dr. Adrian v. Hammerstein
Dr. Adrian v. Hammerstein

Dr. Adrian v. Hammerstein

Vorsitzender der Geschäftsführung Kabel Deutschland GmbH

Dr. Adrian v. Hammerstein (Jahrgang 1953) ist seit Mai 2007 Vorsitzender der Geschäftsführung von Kabel Deutschland, dem größten Kabelnetzbetreiber in Deutschland mit rund 9,5 Millionen angeschlossenen Haushalten in 13 Bundesländern.
Der promovierte Volkswirt ist seit 20 Jahren in leitenden Positionen im Informations- und Kommunikationssektor tätig. Der langjährige Siemens-Manager war zuletzt Chef des IT-Dienstleister Siemens Business Services, zuvor führte er fünf Jahre die Geschäfte von Fujitsu Siemens Computers, erst als Finanzvorstand und dann als Vorstandsvorsitzender. Frühere berufliche Stationen waren u.a. Siemens Nixdorf und Digital Equipment. Seine Karriere hat v. Hammerstein bei der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank begonnen, wechselte aber bald in die Computerbranche, wo er sich einen Namen als Sanierer machte. Sein Studium hat der gebürtige Berliner in Princeton und Harvard absolviert.

Harry Hampson
Harry Hampson

Harry Hampson

Managing Director, TMT Advisory, JP Morgan, London

Harry Hampson leitet von London aus das für Europa zuständige Expertenteam Technology, Media, Telecommunications (TMT) der US-amerikanischen Bank JP Morgan. Er verfolgt die Entwicklung der Medienmärkte für die drittgrößte US-Bank seit knapp einer Dekade in verschiedenen Positionen, seit 2002 als Managing Director. Auch den deutschen Medienmarkt kennt der gebürtige Kanadier bestens. U.a. war er in die - dann am Kartellamt gescheiterte - Übernahme von ProSiebenSat.1 durch Springer involviert.
Bis 1999 leitete Hampson die Abteilung European Equity Capital Markets der Bank, er zeichnete für eine Vielzahl von Börsengängen und Firmenprivatisierungen verantwortlich.Harry Hampson (Jahrgang 1965) hat an der Cambridge University studiert und ein Master Degree in Verfahrenstechnik an der renommierten britischen Universität erworben.

Prof. Dr. Christoph Kaserer
Prof. Dr. Christoph Kaserer

Prof. Dr. Christoph Kaserer

Professor am Lehrstuhl International Financial Management and Capital Markets, 
Technische Universität München (TUM)

Prof. Dr. Christoph Kaserer ist seit 2002 Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre an der Technischen Universität München (TUM) mit dem Schwerpunkt Finanzmanagement und Kapitalmärkte. Außerdem ist er Wissenschaftlicher Co-Direktor des Center for Entrepreneurial and Financial Studies (CEFS), das sich mit Fragestellungen im Bereich Venture Capital und Private Equity beschäftigt. In Kooperation mit dem Hans-Bredow-Institut für Medienforschung in Hamburg und dem Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich erarbeitet das Institut derzeit das von der DLM in Auftrag gegebene Gutachten zu Rolle von Finanzinvestoren im Medienbereich.
Kaserer ist Herausgeber der Zeitschrift für Bankrecht und Bankwirtschaft. Er ist regelmäßig als Berater und Gutachter für Unternehmen und die öffentliche Hand tätig, beispielsweise für die Europäische Kommission im Bereich Private Equity und Kapitalmärkte oder für die Schweizer Regierung bei der Privatisierung der Postbank. Für die Bundesregierung hat er 2006/07 eine Expertengruppe geleitet, die Vorschläge für die Verbesserung der Rahmenbedingungen für Private Equity in Deutschland entwickelt hat. 
Vor seiner Tätigkeit an der TUM war der gebürtige Südtiroler Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Université de Fribourg, Schweiz. Kaserer (Jahrgang 1963) studierte Volkswirtschaftslehre an der Universität Wien, er promovierte und habilitierte sich an der Universität Würzburg.

Beat Knecht
Beat Knecht

Beat Knecht

Co-Founder, President and CEO Zattoo Europe AG, Biel, Schweiz

Das schweizerisch-amerikanische Startup Zattoo hat im September 2007 in Deutschland Live-TV auf dem Computer lanciert. Beat Knecht (Jahrgang 1967) ist Präsident und CEO des Unternehmens, das er 2005 in den USA gemeinsam mit Sugih Jamin, Professor für Informatik an der University of Michigan, gegründet hat. Zattoo gehört zu den Pionieren des IPTV, d.h. Fernsehen über das Internet, und funktioniert als peer-to-peer-network. Es startete 2006 in der Schweiz und ist inzwischen in acht europäischen Ländern zu empfangen, darunter Dänemark, Frankreich, Großbritannien. Gezeigt werden lizenzierte TV-Programme, in Deutschland sind es derzeit etwa 20, vor allem Spartenkanäle wie DSF, TV-Gusto oder Giga.Beat  Knecht, der aus einer Schweizer Unternehmerfamilie stammt, war zuvor Vice President Marketing bei der Softwarefirma Linuxcare (heute Levanta) in San Francisco und für McKinsey tätig. Knecht hat – vor Zattoo und Levanta – an der Entwicklung der Software UBS OpenLAN und SAP xPRM mitgewirkt. Beat Knecht hat einen Abschluss in Computerwissenschaft der University of California, Berkeley, sowie einen MBA von IMD in Lausanne, Schweiz.

Thomas Langheinrich
Thomas Langheinrich

Thomas Langheinrich

Vorsitzender der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM), 
Präsident der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LfK)

Zu Beginn des Jahres 2008 hat Thomas Langheinrich den Vorsitz der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM) übernommen, den er turnusgemäß für zwei Jahre innehält. Zum Präsidenten der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LfK) wurde er 2005 gewählt. Zu seinen Aufgabenschwerpunkten innerhalb der DLM gehören die Herausforderungen durch die Digitalisierung der Medien, Themenfelder wie mobiler Rundfunk oder DAB, mit denen er sich bereits als Leiter der Technischen Kommission der Landesmedienanstalten 2006/ 2007 beschäftigt hat.

Vor seinem Amt als Rundfunkregulierer war Langheinrich, der in Karlsruhe aufgewachsen ist, in Politik und Verwaltung Baden-Württembergs tätig: als Leiter der Abteilung Strukturpolitik und Landesentwicklung im Wirtschaftsministerium, als stellvertretender Sprecher der Landesregierung und als Büroleiter des Medienministers in der Staatskanzlei. Langheinrich (Jahrgang 1953) hat Rechtswissenschaft und Politikwissenschaft an der Universität Freiburg studiert und mit der großen juristischen Staatsprüfung abgeschlossen. Erfahrungen in den USA sammelte er als Student in Austin/Texas und als Absolvent der Führungsakademie des Landes bei der Environmental Protection Agency (EPA) in Washington, DC.

Götz Mäuser
Götz Mäuser

Götz Mäuser

Partner der Permira Beteiligungsberatung GmbH

Seit Januar 2001 ist Götz Mäuser Partner der Permira Beteiligungsberatung GmbH in Frankfurt, der er 1997 als Executive beigetreten ist, und leitet dort den Medien-Sektor. Das Private-Equity-Unternehmen wird als unabhängige Partnerschaft von 28 Partnern geführt. 2003 wurde der Medien-Sektor etabliert, der Investitionen in über 100 Telekommunikations-, Medien- bzw. Technologieunternehmen getätigt hat. Dazu gehörten u.a. das deutsche Pay-TV-Unternehmen Premiere, bei dem Permira inzwischen nach erfolgreichem Turnaround wieder ausgestiegen ist. Der aktuelle Fonds Permira IV hat ein Gesamtvolumen von mehr als 11 Milliarden Euro.

In den vergangenen Jahren hat Götz Mäuser die Permira Fonds bei zahlreichen Transaktionen beraten. Im Medien- und Telekommunikationsbereich zählen dazu u.a. debitel, SBS Broadcasting und die ProSiebenSat.1 Media AG, wo er seit 2007 die Position des Aufsichtsratsvorsitzenden innehat.

Zuvor war Mäuser (Jahrgang 1963) sechs Jahre als Berater bei McKinsey in Deutschland und Brasilien tätig. Der gebürtige Berliner ist Diplom-Kaufmann und hält einen Master of Business Administration (MBA) der New York University, Stern School of Business, USA.

Günther H. Oettinger
Günther H. Oettinger

Günther H. Oettinger

Ministerpräsident Baden-Württemberg

Seit 21. April 2005 ist Günther H. Oettinger Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg. Bereits seit 1984 Mitglied des Landtages, amtierte er von 1991 bis zu seiner Wahl an die Spitze des Landes als Fraktionsvorsitzender der Stuttgarter CDU-Landtagsfraktion. Oettinger ist seit 2005 auch Landesvorsitzender der CDU Baden-Wüttemberg. Im Kreise der Ministerpräsidenten engagiert er sich als Vorsitzender der Kommission zur Modernisierung der Bund-Länder-Finanzbeziehungen besonders für die Föderalismusreform.

Oettinger koordiniert seit 2007 die Medienpolitik der von der Union geführten Länder. Er ist seit 2006 Vorsitzender des medienpolitischen Expertenkreises der CDU, nachdem er zuvor den Vorsitz des Bundesfachausschusses Medienpolitik der Union inne hatte. Ein besonderes Anliegen sind ihm die Qualität von TV-Programmen und der Jugendmedienschutz.

Der gebürtige Stuttgarter (Jahrgang 1953) studierte Rechtswissenschaft und Volkswirtschaft an der Universität Tübingen.

Hans-Joachim Otto MdB
Hans-Joachim Otto MdB

Hans-Joachim Otto MdB

Vorsitzender des Ausschusses für Kultur und Medien im Deutschen Bundestag

Der medien- und kulturpolitische Sprecher der FDP-Fraktion Hans-Joachim Otto führt seit November 2005 den Vorsitz des Ausschusses für Kultur und Medien des deutschen Bundestages. Dem Parlament gehörte Otto bereits von 1990 bis 1994 und wieder seit 1998 an.

Der gebürtige Heidelberger (Jahrgang 1952) ist als Rechtsanwalt und Notar in Frankfurt am Main niedergelassen. Otto studierte Rechtswissenschaften, Wirtschaftswissenschaften und Soziologie an den Universitäten von München, Heidelberg und Frankfurt am Main und arbeitete anschließend als wissenschaftlicher Assistent an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt. Er war Mitbegründer der Jungen Liberalen und wiederholt Mitglied des FDP-Bundesvorstandes. Die Medienkommission seiner Partei führt er seit 1992.Otto kritisiert seit langem die Reformunfähigkeit der deutschen Medienpolitik. Der FDP-Politiker setzt sich u.a. für eine tief greifende Veränderung des dualen Rundfunksystems ein; so verlangt er von den öffentlich-rechtlichen Sendern den Verzicht auf Werbeeinnahmen und fordert die Abkehr von einer auf Einschaltquoten fixierten Programmpolitik.

Sissi Pitzer
Sissi Pitzer

Sissi Pitzer

isip communications

2003 gründeten die Journalistinnen Ingrid Scheithauer und Sissi Pitzer das Consulting-Büro isip communications. Neben Medien- und Politikberatung befasst sich isip communications mit der Konzeption und Realisation von Medienveranstaltungen.

Sissi Pitzer war viele Jahre als Fachjournalistin und Korrespondentin für Tageszeitungen, Mediendienste und den ARD-Hörfunk tätig; seit 1997 verantwortet sie das MedienMagazin beim Bayerischen Rundfunk. Sie arbeitet als Referentin für Medientagungen und -seminare und übernimmt Moderationen von Hörfunk- und Fernsehsendungen sowie von Podiumsdiskussionen. Die gebürtige Salzburgerin hat Kommunikationswissenschaft und Amerikanische Kulturwissenschaft an den Universitäten Mainz und München studiert und bei den Nürnberger Nachrichten volontiert. Schon frühzeitig beschäftigte sie sich mit der Entwicklung der „neuen Medien“, die sie seit der Einführung des privaten Rundfunks in Deutschland publizistisch begleitet hat. Die neuen Chancen von Multimedia und Internet hat sie bereits in den 90er Jahren mit ihren Buchpublikationen „Stichwort Neue Medien“ (München 1995) und „Stichwort Informations Highway“ (München 1996) aufgegriffen.

Anke Schäferkordt
Anke Schäferkordt

Anke Schäferkordt

Geschäftsführerin RTL Television GmbH

Anke Schäferkordt hat im September 2005 die Geschäftsführung von RTL Television übernommen sowie die Gesamtverantwortung für die deutsche RTL-Sendergruppe, zu der neben RTL u.a. VOX, Super RTL, RTL Enterprises, RTL Interactive, RTL Shop, IP Deutschland und n-tv zählen. Sie löste damit - nach einem halben Jahr als stellvertretende Geschäftsführerin - Gerhard Zeiler an der Spitze von RTL ab. Zuvor war sie zehn Jahre lang in verantwortlicher Position bei VOX, zunächst als kaufmännische Leiterin, dann zusätzlich als Programmdirektorin und ab 1999 als Geschäftsführerin tätig.

Die aus Lemgo stammende Westfälin begann ihre berufliche Laufbahn nach dem Studium der Betriebswirtschaft 1988 in der Gütersloher Konzernzentrale der Bertelsmann AG. 1991 wechselte sie zu RTL plus nach Köln, wo sie als Referentin für Vertriebscontrolling und strategische Planung begann und dann die Leitung der Abteilung Controlling und die Bereichleitung der Unternehmensplanung übernahm, bevor sie 1995 zu VOX wechselte.

Ingrid Scheithauer
Ingrid Scheithauer

Ingrid Scheithauer

isip communications

2003 gründeten die Journalistinnen Ingrid Scheithauer und Sissi Pitzer das Consulting-Büro isip communications. Neben Medien- und Politikberatung befasst sich isip communications mit der Konzeption und Realisation von Medienveranstaltungen.
Ingrid Scheithauer ist als Publizistin und Moderatorin bei Medienkongressen im nationalen wie internationalen Bereich tätig; 2007 führte sie u.a. durch das internationale Medienseminar der deutschen EU-Ratspräsidentschaft „Vertrauen in Inhalte“ im Mai in Leipzig und moderierte die Auftaktveranstaltung der UNESCO-Konferenz „Kulturelle Vielfalt“ im April in Essen.
Nach dem Studium der Politik- und Kommunikationswissenschaften in Mainz, München und Stanford/ California ging die gebürtige Hannoveranerin mit österreichischen Wurzeln 1984 zur Frankfurter Rundschau, deren Medienressort sie aufbaute und bis 2003 leitete. Sie ist aktiv in verschiedenen Jurys für Medienpreise, im Beirat der Mainzer Tage der Fernsehkritik und war Mitglied der Weizsäcker-Kommission, die 1994 für den Bundespräsidenten den „Bericht zur Lage des Fernsehens“ erarbeitet hat. Von 2004 bis 2006 gehörte sie dem Medienrat der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) an, dessen stellvertretende Vorsitzende sie auch war.

Jochen W. Schmidt
Jochen W. Schmidt

Jochen W. Schmidt

Managing Director, Investment Banking TMT, Sal. Oppenheim

Telekommunikation, Medien und Informationstechnologie sind die Branchen, für die Jochen W. Schmidt bei Sal. Oppenheim im Bereich Investment Banking als Managing Director verantwortlich ist. Neben der Betreuung von Firmenkunden gehören die Entwicklung und Umsetzung von Börsengängen und von Unternehmenstransaktionen zu den Schwerpunkten des in Frankfurt am Main tätigen Bankers. Jochen Schmidt, seit elf Jahren bei der größten deutschen Privatbank beschäftigt, hat zahlreiche IPOs (Initial Public Offering/Börsengang) und M&A (Mergers & Acquisitions) realisiert.
Nach einer Ausbildung zum Bankkaufmann studierte der gebürtige Hannoveraner (Jahrgang 1957) Rechtswissenschaft in Hamburg, wo er auch heute noch als Anwalt zugelassen ist. Nach Abschluss seines Studiums war Schmidt von 1989 bis 1993 für das Bankhaus M. M. Warburg CO tätig, zunächst in Hamburg, dann in Berlin, zuletzt als Leiter des Hauptstadtbüros. Von Berlin wechselte er nach Jena, bei der Jenoptik AG zeichnete er in der Geschäftsleitung für den Bereich Beteiligungen/Corporate Development verantwortlich, bevor er 1996 zu Sal. Oppenheim ging. 

Prof. Dr. Norbert Schneider
Prof. Dr. Norbert Schneider

Prof. Dr. Norbert Schneider

Direktor der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM)

Der Direktor der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) ist als evangelischer Theologe der einzige Nicht-Jurist in der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten. Medienerfahrung sammelte der gebürtige Württemberger (Jahrgang 1940) ab 1965 im Südwestfunk und im Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) in Frankfurt a.M., dessen Direktor er 1971 wurde. 1981 wechselte er als Direktor für Hörfunk und Fernsehen zum Sender Freies Berlin, 1986 als Geschäftsführer zur Allianz-Film GmbH. Seit 1993 ist er Chef der LfM in Düsseldorf.
Von 1999 bis März 2003 hatte Schneider das Amt des Vorsitzenden der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM) inne, seit April 2003 ist er Vorsitzender der Gemeinsamen Stelle Programm, Werbung, Medienkompetenz (GSPWM). Norbert Schneider, dem in Anerkennung seiner Verdienste 2004 der Professorentitel durch die Landesregierung NRW verliehen wurde, nimmt immer wieder entschieden und pointiert Stellung zu Fragen der Medienentwicklung; dabei beschäftigen ihn insbesondere die Themen Programmqualität und das Stichwort „public value“. Der LfM-Direktoristin zahlreichen Mediengremien aktiv, wie z. B. im Verwaltungsrat des Gemeinschaftswerkes der Evangelischen Publizistik (GEP), als Vorsitzender des Aufsichtsrats des Adolf Grimme Instituts, im Vergabeausschuss der Filmstiftung NRW, im Bildungszentrum BürgerMedien, im Beirat der Mainzer Tage der Fernsehkritik, als Vorsitzender der Jury des Fernsehfilm-Festivals Baden-Baden u.a.m.

Dr. Wolfgang Schulz
Dr. Wolfgang Schulz

Dr. Wolfgang Schulz

Direktor Hans-Bredow-Institut

Seit 2001 gehört Wolfgang Schulz dem Direktorium des Hans-Bredow-Instituts für Medienforschung an, an dem er seit 1993 tätig ist, und verantwortet den Bereich Medien- und Telekommunikationsrecht. Die Forschungseinrichtung an der Universität Hamburg ist Deutschlands renommiertester Think-Tank, der sich interdisziplinär und international mit Fragen der Medienentwicklung, des Medienrechts und der Medienregulierung befasst.Schulz (Jahrgang 1963) studierte in Hamburg Rechtswissenschaft und Journalistik. Die Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Arbeit liegen bei Problemen der rechtlichen Regulierung in Bezug auf Medieninhalte - insbesondere Gewaltdarstellungen -, Fragen des Rechts neuer Kommunikationsmedien, vor allem des digitalen Fernsehens, und der Rechtsgrundlagen journalistischer Arbeit. Darüber hinaus beschäftigt er sich mit den rechtsphilosophischen Grundlagen der Kommunikationsfreiheit.
Seit 1997 ist Schulz Lehrbeauftragter im Wahlschwerpunkt Information und Kommunikation des Fachbereichs Rechtswissenschaft sowie am Institut für Journalistik der Universität Hamburg. Er nimmt u.a. den Vorsitz des Sicherheitsrates von AOL Deutschland wahr und ist Mitglied des Fachausschusses Kommunikation der Deutschen UNESCO-Kommission. 

Martin Stadelmaier
Martin Stadelmaier

Martin Stadelmaier

Staatssekretär, Chef der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz

Seit Mitte 2003 ist Martin Stadelmaier Chef der Staatskanzlei von Rheinland-Pfalz, das traditionell den Vorsitz in der Rundfunkkommission der Länder innehat. Auch das Brüsseler Parkett kennt der gebürtige Bonner (Jahrgang 1958) bestens: Fast ein Jahrzehnt war Stadelmaier Ständiger Vertreter des Bevollmächtigten des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund und für Europa. Stadelmaier, der zeitweise im spanischen  Bilbao aufgewachsen ist und Geschichte und Spanisch studiert hat, hat seine ersten Schritte in der Politik beim SPD-Parteivorstand gemacht, bevor er 1991 für drei Jahre Erfahrungen auf Landesebene sammeln konnte - als Referent des Chefs der Mainzer Staatskanzlei.
Seit ihn Ministerpräsident Kurt Beck zum Staatskanzleichef berufen hat, äußert sich Stadelmaier häufig zu medienpolitischen Grundsatzfragen. Das jüngste Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Gebührenfinanzierung von ARD, ZDF und DLF vom Herbst 2007 hat er begrüßt, gleichzeitig aber eine verbindliche Definition des öffentlich-rechtlichen Auftrages angemahnt; ebenso will er die Online-Aktivitäten von ARD und ZDF einer genauen Prüfung unterziehen. Stadelmaier ist Mitglied des ZDF-Fernsehrates.

Prof. Dr. Damian Tambini
Prof. Dr. Damian Tambini

Prof. Dr. Damian Tambini

Senior Lecturer Department of Media and Communications, London School of Economics

Damian Tambini forscht und lehrt am Department of Media and Communications der renommierten London School of Economics. Er befasst sich vor allem mit Medien- und Telekommunikationspolitik sowie dem Zusammenhang von Kommunikation und Demokratie. In seinen zahlreichen Veröffentlichungen beschäftigt sich Tambini aktuell u.a. mit dem Internet („Codifying Cyberspace. Self-regulation in Communications and Internet Convergence”, London 2006) und mit public service communication.
Er berät die britische Medienregulierungsbehörde Ofcom und gehörte verschiedenen staatlichen Kommissionen zum Thema Medienpolitik an. Für den Londoner Think-tank IPPR (Institute für Public Policy Research) begleitet er im wissenschaftlichen Beirat Forschungsprojekte über die digitale Gesellschaft sowie über Internetprotokoll und Public Domain. Seine Gutachten, Studien und Vorträge sind gefragt beim Europarat, der Europäischen Kommission, der Unesco, der OSZE und bei zahlreichen internationalen Konferenzen.
Stationen seiner wissenschaftlichen Karriere waren u.a. das Centre for Socio-Legal Studies der Oxford University, das IPPR und die University of Westminster in London. Forschungsaufenthalte im Ausland führten ihn an die Humboldt Universität in Berlin und an das Europäische Hochschulinstitut in Florenz, wo er auch promovierte. Sein Soziologiestudium absolvierte er an den Universitäten in Leeds, Santa Barbara/California, Florenz und in Oxford.

Presse

13.03.2008

PM 9: Wie viel Dividende braucht die Gesellschaft?

PDF-Download

13.03.2008

PM 8: „Programm schafft Werte“

PDF-Download

13.03.2008

PM 7: „Eigentümerinteressen und Publikumsgunst“

PDF-Download

13.03.2008

PM 6: Rundfunk und Gesellschaft – was der Markt nicht leistetStatements aus der Schweiz, Großritannien und Deutschland

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13.03.2008

PM 5: „Fernsehen war gestern“

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13.03.2008

PM 4: “Die Rolle von Finanzinvestoren im Medienbereich”

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13.03.2008

PM 3: Lohnendes Investment?

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13.03.2008

PM 2: „Vielfalt, Qualität, Gewinn“

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13.03.2008

PM 1: „Ökonomisierung des Rundfunks“

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06.03.2008

Rundfunk zwischen Kapitalmarkt und gesellschaftlicher VerantwortungDLM Symposium will Finanzinvestoren, Poltik und Regulierer ins Gespräch bringen

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07.02.2008

Vorankündigung: Rendite ohne gesellschaftliche Dividende?

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Presseecho

21.03.2011

DigitalmagazinVeranstaltung: DLM-Symposium 2011. Anreizorientierte Regulierung der Programmleistungen im Privat-TV im Mittelpunkt

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17.03.2011

Horizont.NetLandesmedienanstalten wollen Anreize für private setzen

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28.04.2008

Tendenz 1/2008

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24.04.2008

tv diskurs

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14.04.2008

EJC European Journalism Centre, Netherlands

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09.04.2008

epd-Medien

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03.04.2008

EJC European Journalism Centre, Netherlands

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28.03.2008

Funkkorrespondenz

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25.03.2008

Fernseh-Informationen

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19.03.2008

European Journalism Centre

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17.03.2008

Digitalmagazin

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16.03.2008

B5aktuell | Medienmagazin | Ankündigung

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16.03.2008

WDR5 | Töne Texte Bilder | Medienmagazin | Ankündigng

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15.03.2008

epd-Medien

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15.03.2008

SR | Medienwelt | Ankündigung

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14.03.2008

Digitalfernsehen | Dividende

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14.03.2008

Digitalfernsehen | DLM Symposium | Günther H. Oettinger

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14.03.2008

Digitalfernsehen | DLM Symposium | T. Langheinrich

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14.03.2008

Digitalfernsehen | Eigentümerinteressen und Publikumsgunst | A. Schäferkordt u. N. Schneider

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14.03.2008

Digitalfernsehen | Fernsehen war gestern

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14.03.2008

Digitalfernsehen | Gesellschaftlicher Diskurs

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14.03.2008

Digitalfernsehen | Lohnendes Investment? | Ein Strategischer Blick auf deutsche Medienunternehmen

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14.03.2008

Digitalfernsehen | Rolle von Finanzinvestoren im Medienbereich

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14.03.2008

Digitalfernsehen | Rundfunk u. Gesellschaft | Beispiel Schweiz

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14.03.2008

Digitalmagazin

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14.03.2008

INFOSAT

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14.03.2008

Stuttgarter Nachrichten

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14.03.2008

Süddeutsche Zeitung

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14.03.2008

turi2

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13.03.2008

epd-Medien

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13.03.2008

Kölner Stadt-Anzeiger | DLM Symposium | Qualität

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13.03.2008

Kölner Stadt-Anzeiger | Kartellrecht | Günther H. Oettinger

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Podcasts

16.03.2008

B5 aktuell | Das Medienmagazin

16.03.2008

WDR5 | Töne Texte Bilder | Medienmagazin

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15.03.2008

SR | Medienwelt

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