Auditorium DLM-Symposium der Medienanstalten

DLM-Symposium 2012

DLM-Symposium 2012

Connected TV

Medien und Regulierung in der vernetzten Fernsehwelt

Online-Videodienste und andere Abrufangebote sind in zunehmendem Maße auf dem Fernsehbildschirm verfügbar. Analysten rechnen bis Mitte des Jahrzehnts weltweit bereits mit 500 Millionen internetfähigen Fernsehgeräten. Schätzungen für Deutschland gehen davon aus, dass bis zu diesem Zeitpunkt etwa die Hälfte der Haushalte direkt über ihren Fernseher oder indirekt über externe Geräte wie Spielkonsolen oder Blu-ray-Player an das Internet angeschlossen sind.

Der Fernseher könnte sich zu einer Art „Super-Medium“ entwickeln – vernetzt, sozial und interaktiv, multifunktional und individualisiert. Die neuen Möglichkeiten des Internets verheißen dabei dem klassischen Fernsehen Chancen für eine Erweiterung von Inhalten, Formaten und Diensten und Vorteile für die Verwertung.

Die Kernfragen des DLM-Symposiums 2012 lauten daher: Wie entwickelt sich die Vernetzung von TV und Internet – welche neuen Angebotsformen der Fernseh- und weiterer auf den Bildschirm drängender Anbieter zeichnen sich ab? Werden Zugang, Platzierung und Auffindbarkeit auf dem Bildschirm zunehmend durch Hersteller, Plattformbetreiber und andere Marktteilnehmer bestimmt? Wo stehen die klassischen TV-Programmanbieter, welche Chancen und Risiken eröffnen sich ihnen? Werden sie durch die Regulierungsdichte im Rundfunk benachteiligt? Wie muss die Medienpolitik auf Connected TV reagieren – welche Aspekte sind konkret betroffen? Ergibt sich besonderer Regulierungsbedarf in der hybriden Fernsehwelt im Hinblick auf Werbung? Diesen Fragen will das DLM-Symposium auf der Basis einer aktuellen Bestandsaufnahme nachgehen.

Das Symposium wendet sich an Vertreter und Vertreterinnen aus Medienwirtschaft und Medienpolitik, von privaten und öffentlich-rechtlichen Rundfunkanbietern, an Mitarbeiter und Gremienvertreter der Landesmedienanstalten, Wissenschaftler sowie die Redaktionen von Rundfunk und Presse.

Herzlich willkommen.

Thomas Fuchs, Vorsitzender der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM)

Veranstaltungsort

DLM-Symposium 2012

dbb forum berlin Friedrichstraße 169/170 10117 Berlin

Anfahrt

Donnerstag, 22. März 2012

Programm

Uhrzeit

Tagesmoderation: Susanne Stichler (NDR-Moderatorin und Journalistin, Hamburg)

Einlass


Begrüßung


Thomas Fuchs
Vorsitzender, Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM), Berlin

Fernsehen in der vernetzten Medienwelt der Zukunft


Richard Kastelein
CEO, Agora Media Innovation (AMI), London

Trends, Perspektiven und Potenziale für Connected TV


Dr. Bertold Heil
Director Broadcast & Online Media, BearingPoint Management & Technology Consultants, Düsseldorf

Portalhoheit auf dem TV-Bildschirm – Regulierung gefordert?


Conrad Albert
Vorstand Legal, Distribution & Regulatory Affairs, ProSiebenSat.1 Media, Unterföhring

Dr. Annette Schumacher
Abteilungsleiterin Regulierung & Public Affairs, Kabel Deutschland, Unterföhring

Dr. Hans Hege
Beauftragter für Plattformregulierung und Digitalen Zugang, Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK), Berlin

Dr. André Schneider
Head of Product Strategy, Samsung Electronics, Schwalbach

Kurze Einführung und Moderation:
Prof. Dr. Claus Sattler
Geschäftsführer, Goldmedia Innovation, Düsseldorf

Mittagspause


Endlich vernetzt? Wie sich Bildschirm-Werbung durch Connected TV verändert


Dirk Fromm
CEO, PHD Germany, Frankfurt a. M.

Grenzenlos? Content und Werbung im hybriden Fernsehen


Jean-Pierre Fumagalli
CEO, smartclip, Hamburg

Martin Krapf
Geschäftsführer, IP Deutschland, Köln

Thomas Langheinrich
Beauftragter für Programm und Werbung, Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK), Berlin

Dirk Fromm
CEO, PHD Germany, Frankfurt a. M.

Moderation: Susanne Stichler

Kaffeepause


Neue Medien, altes Denken? Anforderungen an eine moderne Rundfunk- und Netzpolitik aus internationaler Sicht


Prof. Dr. Nico van Eijk
Professor of Media and Telecommunications Law, Director Institute for Information Law (IViR), Universität Amsterdam

Neue Medien, neue Realitäten – neue Ordnung


Jürgen Doetz
Präsident, Verband Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT), Berlin

Thomas Fuchs
Vorsitzender, Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM), Berlin

Harald E. Trettenbrein
Stellvertretender Abteilungsleiter für Audiovisuelle und Medienpolitik, Generaldirektion Informationsgesellschaft und Medien, Europäische Kommission, Brüssel

Dagmar Reim
Intendantin, Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), Berlin

Marc-Jan Eumann
Staatssekretär, Vorsitzender SPD-Medienkommission, Düsseldorf

Moderation: Dr. Christian Stöcker
Ressortleiter Netzwelt, SPIEGEL ONLINE

Ende der Veranstaltung / Empfang


Referenten

Conrad Albert
Conrad Albert

Conrad Albert

Vorstand Legal, Distribution & Regulatory Affairs, 
ProSiebenSat.1 Media, Unterföhring

11:35 Uhr Streitgespräch: Portalhoheit auf dem TV-Bildschirm – 
Regulierung gefordert?

Seit Oktober 2011 ist Conrad Albert Mitglied des Vorstandes der ProSiebenSat.1 Media AG. Zuvor war er seit 2006 als General Counsel der ProSiebenSat.1 Group und konzernweit für die Bereiche Legal Affairs, Governmental Relations & Regulatory Affairs und Distribution verantwortlich. Damit fallen alle rechtlichen Angelegenheiten, der Bereich Medienpolitik sowie die technische Verbreitung der Programminhalte in seinen Zuständigkeitsbereich. Bis zum Erwerb durch die ProSiebenSat.1 Media AG 2005 war Albert für die Euvia Media Gruppe tätig. Als Leiter Legal & Business Affairs verantwortete er die rechtlichen Angelegenheiten sowie die Verbreitung und den Bereich Medienpolitik der Sender "9Live" und "sonnenklar TV". Zuvor leitete er bei der HOT Networks AG das Corporate Office und die Personalabteilung. Seine berufliche Laufbahn begann Conrad Albert als Rechtsanwalt. Danach wechselte er zur damaligen VIAG Interkom (heute O2). Conrad Albert ist stellvertretender Vorstand des Verbandes Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT), Beirat der Gesellschaft zur Verwertung der Urheber- und Leistungsschutzrechte von Medienunternehmen mbH (VG Media GmbH) und Beirat des Senders HSE24.

Dr. Annette Schumacher
Dr. Annette Schumacher

Dr. Annette Schumacher

Abteilungsleiterin Regulierung & Public Affairs, Kabel Deutschland, Unterföhring

11:35 Uhr Streitgespräch: Portalhoheit auf dem TV-Bildschirm – 
Regulierung gefordert?

Dr. Annette Schumacher 
Nach dem Studium der Rechtswissenschaft in Augsburg und Santiago de
Chile wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Öffentliches Recht,
Rechtstheorie, Medien- und Telekommunikationsrecht an der Universität
Augsburg und Promotion. 2001-2005 Justiziarin bei Kabel Deutschland
und seit 2005 für die Abteilung Regulierung & Public Affairs sowie das
Hauptstadtbüro von Kabel Deutschland verantwortlich.

Jürgen Doetz
Jürgen Doetz

Jürgen Doetz

Präsident Verband Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT), Berlin

15:20 Uhr
Abschlussdiskussion: 
Neue Medien, neue Realitäten – neue Ordnung

Jürgen Doetz

1944
geboren in Heidelberg

1964
Abitur, Zeitungsvolontariat beim Pfälzer Tageblatt, 
Deutsche Journalistenschule München

1964 - 1966
Bundeswehr, ausgeschieden als Leutnant der Reserve - inzwischen als Oberleutnant der Reserve ausgemustert

1966 - 1971
Studium der Politischen Wissenschaften, Geschichte und Soziologie an der Universität Heidelberg, Fortsetzung der journalistischen Ausbildung

1970
Politik-Redakteur beim Pfälzer Tageblatt

1971 - 1976
Pressesprecher des rheinland-pfälzischen Kultusministers Dr. Bernhard Vogel

1976 - 1982
Stellvertretender Sprecher der Rheinland-Pfälzischen Landesregierung des Ministerpräsidenten Dr. Bernhard Vogel, ab 1977 als Ministerialrat

1982 - 1992
Geschäftsführer der PKS Programmgesellschaft für Kabel- und Satellitenrundfunk mbH mit Sitz in Frankfurt

1985 - 2004
Geschäftsführer SAT.1 SatellitenFernsehen GmbH

1985 - 1990
Vorsitzender des Bundesverbandes Kabel und Satellit e.V., Bonn

1990 - 1996
Geschäftsführender Vizepräsident des Verbandes Privater Rundfunk und Telekommunikation e.V. (VPRT), Bonn

2000 - 2004
Vorstand Medienpolitik und Regulierung der neugegründeten ProSiebenSat.1 Media AG

seit 1996
Präsident des Verbandes Privater Rundfunk und Telekommunikation e.V. (VPRT), Berlin (seit 17. Oktober 2006: Verband Privater Rundfunk und Telemedien e. V.)

seit 2004
Mitglied des Präsidialrates des Zentralverbandes der Deutschen Werbewirtschaft (ZAW)

seit 2007
Vizepräsident des Zentralverbandes der Deutschen Werbewirtschaft (ZAW)

Prof. Dr. Nico van Eijk
Prof. Dr. Nico van Eijk

Prof. Dr. Nico van Eijk

Professor of Media and Telecommunications Law, 
Director Institute for Information Law (IViR), Universität Amsterdam

15:00 Uhr Zwischenruf: Neue Medien, altes Denken? Anforderungen an eine moderne Rundfunk- und Netzpolitik aus internationaler Sicht

Prof. Dr. Nico van Eijk (1961) studied law and received his Ph.D. at the University of Amsterdam (on government interference with broadcasting). He is currently working as a professor in Media and Telecommunications Law and co-director at the Institute for Information Law (IViR), University of Amsterdam. He is a member of the supervisory board of the Dutch public broadcasting organisation (NPO), chairman of the Dutch Federation for Media and Communications Law, chairman of two committees of the Social and Economic Council (SER) on telecommunications/cable matters and a member of various advisory and appeals boards. Nico van Eijk (co)authored numerous publications, studies and articles. He is a regular speaker at (inter)national conferences. His academic and advisory work puts him in contact with ministries, regulators, parliament, European institutions and the market sector.

Marc-Jan Eumann
Marc-Jan Eumann

Marc-Jan Eumann

Staatssekretär, Vorsitzender SPD-Medienkommission, Düsseldorf

15:20 Uhr Abschlussdiskussion: Neue Medien, neue Realitäten – neue Ordnung

Der in Hamburg geborene Marc Jan Eumann studierte nach dem Abitur von 1985 bis 1991 Geschichte und Völkerrecht an den Universitäten Bonn und Köln. Er schloss sein Studium mit dem Magister Artium (M.A.) ab. Von 1990 bis 1992 arbeitete Eumann im Büro des Oberbürgermeisters der Stadt Köln. Anschließend war er zunächst als Referent, dann bis 1995 als Referatsleiter im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Nordrhein Westfalen tätig. 1995 wurde er erstmals in den nordrhein-westfälischen Landtag gewählt. Von 2000 bis 2010 war Eumann stellvertretender Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion. Seit Juli 2010 ist Eumann Staatssekretär im Ministerium für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen. Er ist Vorsitzender der Medienkommission beim SPD-Parteivorstand und Mitglied des ZDF-Fernsehrates.
Marc Jan Eumann has held the position of state secretary in the Ministry of Federal Affairs, European Affairs and Media since 2010. In September 2010, he also became a member of the ZDF Television Council. Eumann is chairman of the Media Commission of the SPD party executive in Berlin. From 1995 to 2010, Eumann was a directly elected representative in the parliament of North Rhine-Westphalia (NRW) and a member of the WDR Broadcasting Council. From 2000 to 2010, he acted as deputy chairman of the SPD parliamentary group in North Rhine-Westphalia. From 1993 to 1995, he was head of the department of communication, information and analysis at NRW’s Ministry for Labor, Health and Social Affairs. In 1990, he got his start as an advisor on journalistic activities in the office of the mayor of Cologne. Eumann was born in Hamburg and studied modern history, Anglo-American history, and international law at the Universities of Bonn and Cologne.

Dirk Fromm
Dirk Fromm

Dirk Fromm

CEO PHD Germany, Frankfurt a. M.

13:20 Uhr Keynote: Endlich vernetzt? Wie sich Bildschirm-Werbung durch Connected TV verändert

13:40 Uhr Podiumsdiskussion: Grenzenlos? Content und Werbung im hybriden Fernsehen

Dirk Fromm verantwortet als CEO der PHD Germany das gesamte Mediabusiness der Franfurter Mediaagentur. PHD ist als globales Medianetzwerk Teil der Omnicom Media Group.
Dirk Fromm ist seit 25 Jahren in der Kommunikations- und Mediabranche tätig. Erste Stationen seiner Karriere waren Grey und Mediacom. Nach über zehn Jahren bei Grey übernahm der gebürtige Rheinländer 1999 die Geschäftsführung beim CIA Medianetwork in Düsseldorf. Mit dem Merger von Mediaedge und CIA wurde er Managing Partner von MEC's World Wide Client Service und Solutions, wo er für führende deutsche und internationale Kunden zuständig war, darunter Henkel, Daimler und Canon. Im Jahr 2003 gründete Dirk Fromm die strategische Beratungsagentur Davinci Selectwork der Omnicom Media Group. In seiner Funktion als Partner und CEO EMEA verantwortete er die europaweiten Geschäfte der Agentur. Seit 2010 ist Dirk Fromm CEO der PHD Germany und treibt unter dem Agentur-Credo "Finding a better way" den Ausbau der PHD in Deutschland voran.

Thomas Fuchs
Thomas Fuchs

Thomas Fuchs

Vorsitzender Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM), Berlin

10:30 Uhr Auftakt
: Begrüßung und Einführung

15:20 Uhr Abschlussdiskussion: Neue Medien, neue Realitäten – neue Ordnung

Thomas Fuchs (* 1965) ist seit Januar 2008 Direktor der Medienanstalt Hamburg /Schleswig-Holstein (MA HSH). Seit Januar 2011 ist er zudem Vorsitzender der
Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM) und der Kommission für
Zulassung und Aufsicht (ZAK).
Fuchs studierte Jura, Europäisches Recht und Philosophie in Hamburg und Brüssel.
Während der Referendarzeit in Bremen absolvierte er ein Master-Studium am dortigen
Zentrum für Europäische Rechtspolitik.
Nach dem zweiten Staatsexamen und einer freiberuflichen Tätigkeit als Rechtsanwalt
trat Fuchs in den Staatsdienst der Freien und Hansestadt Hamburg ein. Dort arbeitete
er unter anderem von 1999 bis 2001 als persönlicher Referent des
Wirtschaftssenators. Anschließend leitete er die Präsidialabteilung der Behörde für
Wissenschaft und Forschung und verantwortete dort unter anderem die Gründungen
des Mediencampus Finkenau und der Hamburg Media School. Von 2004 an war er als
Leiter der Abteilung Theater, Musik und Bibliotheken in der Kulturbehörde tätig, ab
2005 zudem im Vorstand der Stiftung Elbphilharmonie.

Jean-Pierre Fumagalli
Jean-Pierre Fumagalli

Jean-Pierre Fumagalli

CEO smartclip, Hamburg

13:40 Uhr Podiumsdiskussion: Grenzenlos? Content und Werbung im hybriden Fernsehen

Jean-Pierre Fumagalli ist Geschäftsführer, Gründer und Vorstandsvorsitzender der smartclip AG. Er ist für die strategische Ausrichtung und Weiterentwicklung des Unternehmens verantwortlich. Zuvor verantwortete er als Managing Director Sales Lycos Germany / International die gesamte Werbevermarktung des Onlineportals. Unter seiner Leitung standen die Verkaufsabteilungen in Hamburg und Düsseldorf sowie die Direct-Sales-Abteilung in Gütersloh. 2001 startete der gebürtige Hamburger bei Lycos im Bereich European Business Development, wo er vor allem internationale Kunden betreute. Davor verhandelte der Volljurist, Volks- und Betriebswirt internationale Film-, TV- und Musiklizenzen für Trimark Pictures in Los Angeles. Weitere berufliche Stationen waren Studio Hamburg Fernseh Allianz und die CLT-UFA International in Luxemburg.

Als führender Bewegtbild-Vermarkter in Europa bündelt, standardisiert und präsentiert smartclip hochwertige Bewegtbild-Inhalte auf Qualitätsplattformen und erzielt damit eine hohe Reichweite. Das Produkt-Portfolio umfasst neue Werbeformen und interaktive Elemente. Smartclip betreibt darüber hinaus ein eigenes Content Delivery Network über das Videos international distribuiert werden. Das Medienunternehmen hat Büros in Hamburg, Düsseldorf, London und Madrid.

Dr. Hans Hege
Dr. Hans Hege

Dr. Hans Hege

Beauftragter für Plattformregulierung und Digitalen Zugang, 
Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK), Berlin

11:35 Uhr Streitgespräch: Portalhoheit auf dem TV-Bildschirm – Regulierung gefordert?

Dr. Hans Hege
geboren 14.06.1946 in Schwäbisch Hall

1967 - 1972
Ausbildung
Studium der Rechtswissenschaften in Tübingen und Berlin

1973 - 1975
Juristischer Vorbereitungsdienst

1976 - 1977
Bisherige Tätigkeiten
Assistent im Abgeordnetenhaus von Berlin

1978 - 1983
Referent in der Senatsverwaltung für Justiz, Berlin

1983 - 1985
Leiter des Medienreferates beim Senator für Kulturelle Angelegenheiten, Berlin

1985 - 1992
Direktor der Anstalt für Kabelkommunikation, Berlin

1988 - 1992
Vorsitzender des Arbeitskreises Jugendschutz der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten

1993 - 1995
Vorsitzender der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten

1995 - 2000
Vorsitzender der Arbeitsgruppe Digital Video Broadcasting der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten

1999 - 2000
Vorsitzender des Arbeitskreises Digitaler Zugang der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten

seit 1992
Direktor der Medienanstalt Berlin-Brandenburg

bis 8/2008
Vorsitzender der Gemeinsamen Stelle Digitaler Zugang der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten

seit 9/2008
Beauftragter der ZAK für Plattformregulierung und Digitalen Zugang und Mitglied der KEK (Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich).

Dr. Bertold Heil
Dr. Bertold Heil

Dr. Bertold Heil

Director Broadcast & Online Media, 
BearingPoint Management & Technology Consultants, Düsseldorf

11:15 Uhr Vortrag: Trends, Perspektiven und Potenziale für Connected TV

Dr. Bertold Heil ist Director Broadcast & Online Media bei der Management- und Technologieberatung BearingPoint. In dieser Funktion verantwortet er das Beratungsgeschäft mit Unternehmen, Regulierern und Verbänden im Umfeld von Rundfunk und audiovisuellen Onlinemedien in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Dr. Heil ist promovierter Diplom-Kaufmann und hat eine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann absolviert.
Der Start seiner beruflichen Laufbahn war durch Stationen bei einem internationalen Handelsunternehmen, Ferrostaal AG, sowie der Trade Development Alliance of Greater Seattle gekennzeichnet. Daran an schloss sich zunächst eine langjährige Tätigkeit als Managementberater, überwiegend für Mandanten aus Telekommunikation, Rundfunk und Online.
Zwischen 2003 und 2011 war er für den Rundfunksendernetzbetreiber Media Broadcast tätig, wo ihm, neben der strategischen Unternehmensentwicklung, auch die Geschäftsführung der österreichischen Tochtergesellschaft, Media Broadcast AT, oblag.
2011 trat Dr. Heil in die Communications & Content Practice der BearingPoint Management & Technology Consultants ein.
In seiner bisherigen beruflichen Praxis hat Dr. Heil mit einer Vielzahl von deutschen und internationalen Fernsehprogrammveranstaltern wie auch mit weiteren namhaften Unternehmen der Medien- und Telekommunikationsindustrie zusammengearbeitet. Seine kontinuierliche, intensive Auseinandersetzung mit den sich ständig verändernden, komplexen Rahmenbedingungen der digitalen Medienwelt, belegen eine große Zahl von Beiträgen zu nationalen und internationalen Fachkonferenzen und Publikationen.

Richard Kastelein
Richard Kastelein

Richard Kastelein

CEO Agora Media Innovation (AMI), London

10:45 Uhr Keynote: Fernsehen in der vernetzten Medienwelt der Zukunft

Richard Kastelein, a Creative Technologist and Canadian Expatriate based in UK and Netherlands is the President of the UK chapter of the Connected TV Marketing Association (CTVMA), publisher of www.appmarket.tv and partner at Agora Media Group in London, England. He was the 2010 Winner of the Deloitte Technology, Media & Telcom (TMT) Predictions for Entrepreneurs in Holland for futurist views on Social TV and Media Convergence (Tech Visionary). In 2011 he won a Computerworld Honors Laureate for Innovation with his five year Atlantic Free Press project honoured for visionary application of IT to promote positive social, economic and educational change including category co-winners from NASA and Duke University. and most recently was a finalist for IBC's ConnectedWorld.TV Personality of the Year 2011 for work at Appmarket.tv - he lost to Marc Zuckerberg from Facebook. He is also a columnist for The Association of International Broadcasters The Channel Magazine. Currently he's working on a number of OTT projects in Ireland, Malaysia, the UK and USA.

Martin Krapf
Martin Krapf

Martin Krapf

Geschäftsführer IP Deutschland, Köln

13:40 Uhr Podiumsdiskussion: Grenzenlos? Content und Werbung im hybriden Fernsehen

Martin Krapf, geboren 1960 in Würzburg, studierte Pädagogik, Psychologie und Philosophie an den Universitäten Würzburg und Bielefeld. 
Seine berufliche Laufbahn begann der Diplom-Pädagoge als Hauptabteilungsleiter bei der GfK Fernsehforschung, dann als Geschäftsführer bei der Agentur Media Stand-by. Nach verschiedenen verantwortlichen Positionen bei den Mediaagenturen Media Direction und TMP wechselte er 1995 zur IP Deutschland. 1998 war er als Geschäftsleiter Verkauf und stellvertretender Geschäftsführer tätig. 
Im Juni 2002 wurde Martin Krapf zum Geschäftsführer der IP Deutschland GmbH berufen.

Thomas Langheinrich
Thomas Langheinrich

Thomas Langheinrich

Beauftragter für Programm und Werbung, 
Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK), Berlin

13:40 Uhr Podiumsdiskussion: Grenzenlos? Content und Werbung im hybriden Fernsehen

Thomas Langheinrich 
Seit April 2005 bekleidet Thomas Langheinrich das Amt des Präsidenten der Landesanstalt für Kommunikation (LFK). Seit letztem Jahr ist er zudem Beauftragter für Programm und Werbung der Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK). Von 2008 bis 2010 war Langheinrich Vorsitzender der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM) sowie die ZAK. Vor seiner Tätigkeit als Rundfunkregulierer war Thomas Langheinrich zuletzt Abteilungsleiter im baden-württembergischen Wirtschaftsministerium.
Erfahrungen in den USA sammelte er u. a. als Absolvent der Führungsakademie des Landes bei der Environmental Protection Agency in Washington DC. Thomas Langheinrich studierte Rechtswissenschaft und Politikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. 

Harald E. Trettenbrein
Harald E. Trettenbrein

Harald E. Trettenbrein

Stellvertretender Abteilungsleiter für Audiovisuelle und Medienpolitik, 
Generaldirektion Informationsgesellschaft und Medien, Europäische Kommission, Brüssel

15:20 Uhr Abschlussdiskussion: Neue Medien, neue Realitäten – neue Ordnung

Harald E. Trettenbrein arbeitet seit 1996 für die Europäische Kommission und ist seit 2007 Stellvertretender Abteilungsleiter für Audiovisuelle und Medienpolitik (Generaldirektion Informationsgesellschaft und Medien) in Brüssel. Er hat an der Karl-Franzens Universität in Graz das Doktorat der Rechtswissenschaften und am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz ein Masters Degree in Internationalem Recht und Rechtsvergleichung erworben. Vor seiner Karriere in der Kommission hat er an den Universitäten Graz und Klagenfurt unterrichtet und in der Medienabteilung des Bundeskanzeramtes-Verfassungsdienst in Wien gearbeitet. Er hat zu verschiedenen Fragen des öffentlichen Rechts und des Medienrechts publiziert.

Dagmar Reim
Dagmar Reim

Dagmar Reim

Intendantin Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB), Berlin

15:20 Uhr Abschlussdiskussion: Neue Medien, neue Realitäten – neue Ordnung

Dagmar Reim ist seit Mai 2003 Intendantin des Rundfunk Berlin-Brandenburg. Sie ist die erste Frau an der Spitze einer öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt in Deutschland. Dagmar Reim leitet den rbb, der für die beiden Bundesländer Berlin und Brandenburg sendet. Mit ihrem Amtsantritt fusionierten die beiden Vorgänger ORB und SFB, der rbb ist Rechtsnachfolger beider Sender. Im Mai 2007 wurde Dagmar Reim vom Rundfunkrat für eine weitere Amtszeit (2008 bis 2013) als Intendantin des rbb wiedergewählt.
Dagmar Reim ist in Heidelberg geboren. Sie studierte in Mainz und München Geschichte, Germanistik und Publizistik. 1975 begann sie als Hörfunk-Redakteurin beim Bayerischen Rundfunk in München und wechselte 1979 zum WDR nach Köln.
1986 führte sie ihr beruflicher Weg zum Norddeutschen Rundfunk nach Hamburg, wo sie zunächst als Redakteurin arbeitete. Von 1992 an leitete sie die Pressestelle und war zwei Jahre Sprecherin der ARD. 1995 wurde Dagmar Reim Chefredakteurin des NDR-Hörfunks. Von 1998 an und bis zu ihrem Wechsel zum rbb war sie Direktorin des Landesfunkhauses Hamburg.

Prof. Dr. Claus Sattler
Prof. Dr. Claus Sattler

Prof. Dr. Claus Sattler

Geschäftsführer Goldmedia Innovation, Düsseldorf

11:35 Uhr Streitgespräch: Portalhoheit auf dem TV-Bildschirm – 
Regulierung gefordert?
Kurze Einführung und Moderation

Claus Sattler ist seit Januar 2011 Geschäftsführer der Goldmedia Innovation GmbH. Das Unternehmen ist Teil der Goldmedia-Gruppe und entwickelt neue Märkte und Geschäftsfelder im Konvergenzbereich von Telekommunikation & Medien. 
Zuvor war Claus Sattler seit 2005 Geschäftsführer des „Broadcast Mobile Convergence Forum (bmcoforum) e.V, eines internationalen Industrieverbandes zur Entwicklung und Förderung des mobilen Fernsehens.
Von 2003 bis 2005 leitete Claus Sattler das Projekt „bmco - Broadcast Mobile Convergence”, in dem erstmalig über ein öffentliches Rundfunknetz mobiles Fernsehen und interaktive Dienste im DVB-H Standard erprobt wurden. 
Von 1991-2003 war Claus Sattler bei der Managementberatung Eutelis Consult tätig, wo er den Bereich für Telekommunikations-Mehrwertdienste verantwortete und zuletzt als Geschäftsführer fungierte. 
Seine berufliche Laufbahn begann Claus Sattler1973 am Institut für Informatik und Rechentechnik in Berlin, wo er promovierte, habilitierte und zum Professor ernannt wurde. Von 1967-1973 studierte er am Moskauer Energetischen Institut und schloss sein Studium als Dipl.-Ing. für Informatik ab.

Dr. André Schneider
Dr. André Schneider

Dr. André Schneider

Head of Product Strategy, Samsung Electronics, Schwalbach

11:35 Uhr Streitgespräch: Portalhoheit auf dem TV-Bildschirm – Regulierung gefordert?

Dr. André Schneider, geb. 20.7.1970, ist seit 2004 bei Samsung und lenkt als Head of Product Strategy die Produkt- und Content-Strategie. Dazu gehört auch die strategische Positionierung vernetzter Unterhaltungselektronik insbesondere im Rahmen des Content/ App Geschäfts und die Koordination technologischer Entwicklungen wie 3D, HBBTV, CI Plus mit den Inhalteanbietern. Ehrenamtlich ist er zudem als Mitglied im Beirat des Fachverbandes Consumer Electronics (CE) und Leiter der Kommission für Technologie und neue Medien im Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e. V. (ZVEI) sowie in der Deutschen TV Plattform e.V. tätig.
Zuvor war er bei Panasonic für das Europäische Digital-TV Betreiber Geschäft zuständig. Den Einstieg in die Branche fand er 1999 bei der Betaresearch GmbH der KirchGruppe. Herr Schneider studierte BWL an der European Business School (ebs), Östrich Winkel, und promovierte in VWL an der Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (RWTH), Aachen.

Susanne Stichler
Susanne Stichler

Susanne Stichler

NDR-Moderatorin und Journalistin, Hamburg

Tagesmoderation

13:40 Uhr Moderation der Podiumsdiskussion
Grenzenlos? Content und Werbung im hybriden Fernsehen

Susanne Stichler

Studium der Erziehungswissenschaften an der Eberhard Karls Universität Tübingen mit Schwerpunkt Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft

seit 2006
Moderationen
Moderation der wöchentlichen Sendung „Menschen und Schlagzeilen” (21.00 h, NDR)

seit 2005
Präsentation der Tagesschauen am Nachmittag, vertretungsweise für Susanne Holst und Claus-Erich Boetzkes (ARD)

seit 2004
Moderation NDR aktuell

2005–2007
Moderatorin des Wissensmagazin „Plietsch”, NDR

2004–2005
Moderation der politischen Talkshow „Paroli!”, gemeinsam mit Gabi Bauer, NDR

1999–2003
Moderatorin der täglichen Sendung „Volle Kanne, Susanne” und der Nachrichtensendung TOP7, beim ZDF

2000–2004
Moderation „Hallo Deutschland”, ZDF


1994–1999
Redakteurin und Moderatorin beim Hessischen Rundfunk (HR)

1993–1994
Moderatorin bei Radio Fritz, ORB


1991–1993
Volontariat bei Stadtradio Neckar-Alb in Reutlingen

Dr. Christian Stöcker
Dr. Christian Stöcker

Dr. Christian Stöcker

Ressortleiter Netzwelt, SPIEGEL ONLINE 

Dr. Christian Stöcker, Jahrgang 1973, arbeitet bei SPIEGEL ONLINE als Leiter des Ressorts Netzwelt. Stöcker ist in Würzburg geboren und aufgewachsen, studierte Psychologie in Würzburg und Bristol und promovierte 2003 in kognitiver Psychologie. Während des Studiums arbeitete er frei für diverse Medien, darunter die "Main Post" und das Bayerische Fernsehen. In München studierte er anschließend an der bayerischen Theaterakademie Kulturkritik und schrieb parallel unter anderem für die "Süddeutsche Zeitung", "Die Zeit" und SPIEGEL ONLINE. Seit Februar 2005 ist er Mitglied der Redaktion von SPIEGEL ONLINE, schrieb neben der Netzwelt zunächst auch für das Ressort Wissenschaft. Er lehrt, moderiert und hält gelegentlich Vorträge. Stöcker ist Mitglied der Jurys des Deutschen Computerspielpreises und des Deutschen Entwicklerpreises. Im September 2010 wurde er von der Deutschen Gesellschaft für Psychologie mit deren Preis für Wissenschaftspublizistik ausgezeichnet. Im August 2011 erschien sein Buch "Nerd Attack! Eine Geschichte der digitalen Welt vom C64 bis zu Twitter und Facebook".

Presse

Pressemitteilung 01

Medien und Regulierung in der vernetzten Fernsehwelt

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Pressemitteilung 02

Wer schafft es auf den Fernsehschirm?

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Pressemitteilung 03

Braucht Connected TV eine neue Medienordnung?

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Pressemitteilung 04

Fuchs fordert Rechtsrahmen für konvergente Medienwelt – Medienanstalten stärken Kooperation

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Pressemitteilung 05

“Second Screen” macht Fernsehen sozial und interaktiv

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Pressemitteilung 06

Chance für Werbung, Aufgabe für nationale und europäische Regulierung

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Archiv