Auditorium DLM-Symposium der Medienanstalten

DLM-Symposium 2016

DLM-Symposium 2016

Neue Nadelöhre – wer bestimmt unseren Zugang zu den Medien?

Die Fragen von Zugang und Auffindbarkeit treffen ins Zentrum der zukünftigen Medienlandschaft: Wie kann die Fülle neuer Inhalte und Services erschlossen werden? Wie wird aus einer Vielfalt an Angeboten, die online oder offline existieren, eine für das Publikum sichtbare Vielfalt, die die tatsächlichen Wahlmöglichkeiten verdeutlicht? Wie können etablierte und neue Anbieter sich gleichermaßen auf den verschiedenen Plattformen und in den verschiedenen Diensten behaupten?

Wer Lösungen für diese Herausforderungen finden will, muss sich mit konvergenzbedingten Bruchstellen auseinandersetzen: Rundfunk, Telemedien und andere Dienste nutzen zunehmend dieselben Übertragungswege, unterliegen aber nicht derselben Regulierung. Während die klassischen Plattformen bereits heute aufgrund ihrer Vielfaltsrelevanz in die Medienregulierung einbezogen sind, agieren Online-Intermediäre, die ebenfalls den Zugang zu publizistischen Inhalte-Angeboten ermöglichen, ohne vergleichbare Verpflichtungen. Muss der bestehende Regulierungsrahmen angepasst werden? 

Gemeinsam mit Verantwortlichen aus Medien- und Netzwirtschaft, Politik und Wissenschaft wollen wir beim DLM-Symposium 2016 über diese Fragen diskutieren.

Herzlich willkommen. 

Siegfried Schneider, Vorsitzender der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM)

Veranstaltungsort

DLM-Symposium 2016

Humboldt Carré Behrenstraße 42 10117 Berlin

Anfahrt

Mittwoch, der 17. März 2016

Programm

Uhrzeit

Moderation am Vormittag: Vera Linß
Moderation am Nachmittag: Dr. Christian Stöcker

Begrüßung und Einleitung


Siegfried Schneider
Vorsitzender der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM)

Keynote: Breitbandzugang – ein Nadelöhr für konvergente Medien und ihr Publikum?


Dorothee Bär
MdB, Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur

Inhalte und Plattformen – die klassische Perspektive


Werkstattbericht: Arbeitsgruppe „Plattformregulierung“ der Bund-Länder-Kommission für Medienkonvergenz


Dr. Marc Jan Eumann
Staatssekretär für Europa und Medien, Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen

Positionsbestimmung: Was in der Plattformregulierung geändert werden muss


Thomas Fuchs
Koordinator, Fachausschuss „Netze, Technik, Konvergenz“, die medienanstalten

Paneldiskussion: Vielfalt auf den klassischen Plattformen – Selbstläufer oder Regulierungsziel?


Carine Lea Chardon
LL.M., Leiterin Medienpolitik / Medienrecht, ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V., Fachverband Consumer Electronics

Thomas Fuchs
Koordinator, Fachausschuss „Netze, Technik, Konvergenz“, die medienanstalten 

Dr. Matthias Kirschenhofer
General Counsel, Constantin Medien

Lutz Reulecke
Senior Vice President Regulatory Affairs & Public Policy, Sky Deutschland

Dr. Andrea Huber
Geschäftsführerin, Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber (ANGA)

Peter Weber
Justiziar, Zweites Deutsches Fernsehen 

Mittagspause


Inhalte und Intermediäre – die Weitung des Blicks


Vortrag: Die Welt der Algorithmen – Relevanz und Risiko


Prof. Dr. Katharina Anna Zweig, Technische Universität Kaiserslautern

Werkstattberichte: Task Force Online-Plattformen des Bundeskartellamtes


Julia Topel
Vorsitzende der 6. Beschlussabteilung, Bundeskartellamt

Werkstattberichte: Arbeitsgruppe „Intermediäre“ der Bund-Länder-Kommission für Medienkonvergenz


Dr. Carsten Brosda
Staatsrat für Kultur, Medien und Digitales, Senatskanzlei Hamburg

Dr. Jan Ole Püschel
Gruppenleiter „Medien und Film; Internationales“ bei der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

Konsequenzen für die Regulierung


Paneldiskussion Neue Regeln für einen fairen Ausgleich zwischen Inhalte-Anbietern und digitalen Vermittlern?


Jan Kottmann
Leiter Medienpolitik / Senior Policy Counsel DACH, Google Germany

Eva-Maria Kirschsieper
Head of Public Policy Deutschland, Facebook 

Dr. Susanne Pfab
Generalsekretärin ARD

Dr. Tobias Schmid
Vorstandsvorsitzender, Verband Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT)

Siegfried Schneider
Vorsitzender, Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM)

Ende des Symposiums / Empfang


Referenten

Dorothee Bär, MdB
Dorothee Bär, MdB

Dorothee Bär, MdB

Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und Digitale Infrastruktur

10:45 Uhr | Breitbandzugang – ein Nadelöhr für konvergente Medien und ihr Publikum?

Dorothee Bär ist seit Dezember 2013 Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur und seit Januar 2014 Koordinatorin der Bundesregierung für Güterverkehr und Logistik. Mitglied des Deutschen Bundestags ist sie seit 2002. Neben anderen Funktionen war sie Familienpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Sie ist CSU-Mitglied seit 1994 und war von 2009 bis 2013 stellvertretende Generalsekretärin ihrer Partei. Seit 2010 ist sie Vorsitzende des CSUNetzrates, seit 2011 auch Vorsitzende des CSUnet. Dorothee Bär ist verheiratet und hat drei Kinder.

Dr. Carsten Brosda
Dr. Carsten Brosda

Dr. Carsten Brosda

Staatsrat für Kultur, Medien und Digitales, Senatskanzlei Hamburg

14.30 Uhr | Werkstattbericht: Arbeitsgruppe „Intermediäre“ der Bund-Länder-Kommission für Medienkonvergenz

Staatsrat der Kulturbehörde, Staatsrat in der Senatskanzlei für die Bereiche Medien und Digitalisierung.

  • Studium der Journalistik und Politikwissenschaft an der Universität Dortmund; Promotion über „Diskursiven Journalismus“ an der kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Dortmund
  • 2000 bis 2005 Pressereferent und Redakteur, später Redenschreiber und Referent für Grundsatzfragen im SPD-Parteivorstand
  • 2005 bis 2009 Leiter des Referates Reden, Texte und Analysen im Bundesministerium für Arbeit und Soziales
  • 2008 bis 2009 stellvertretender Leiter des Leitungs- und Planungsstabes im Bundesministerium für Arbeit und Soziales
  • 2010 bis 2011 Abteilungsleiter Kommunikation beim SPD-Parteivorstand
  • Juni 2011 bis Februar 2016 Leitung des Amtes Medien in der Hamburger Senatskanzlei, ab 2013 außerdem Bevollmächtigter des Senats für Medien
  • Seit 1. März 2016 Staatsrat der Kulturbehörde, Staatsrat in der Senatskanzlei für die Bereiche Medien und Digitalisierung
Carine Lea Chardon
Carine Lea Chardon

Carine Lea Chardon

LL.M., Leiterin Medienpolitik / Medienrecht , ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V., Fachverband Consumer Electronics

12.00 Uhr | Paneldiskussion | Vielfalt auf den klassischen Plattformen – Selbstläufer oder Regulierungsziel?

Carine Léa Chardon hat eine juristische Ausbildung in Deutschland und Frankreich mit Schwerpunkt Medienrecht und Medienmanagement absolviert. Sie trat 2001 als medienpolitische Referentin bei der Kirchgruppe ein und war mehrere Jahre als Senior Counsel Regulatory Affairs bei der Premiere AG (heute Sky Deutschland) tätig.

Seit Juli 2008 ist Carine Chardon Leiterin Medienpolitik / Medienrecht im ZVEI – Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. In dieser Funktion vertritt sie die Interessen der Consumer Electronics Industrie gegenüber Gesetzgebungs- und Aufsichtsbehörden auf nationaler Ebene und auf Ebene der Europäischen Union.

Daneben ist Carine Chardon seit August 2008 die Geschäftsführerin der Deutschen TV-Plattform e.V. Der gemeinnützige Verein setzt sich für die übergreifenden Belange des digitalen Rundfunks ein, etwa für die Einführung neuer Technologien auf Grundlage offener Branchenstandards, wie interaktives Fernsehen mit dem Standard HbbTV. Die Deutsche TV-Plattform umfasst über 50 Mitgliedsunternehmen, darunter zahlreiche TV-Sender, Infrastrukturbetreiber und Endgerätehersteller sowie politische Behörden und Universitäten.

Dr. Marc Jan Eumann
Dr. Marc Jan Eumann

Dr. Marc Jan Eumann

Staatssekretär für Europa und Medien, Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen

11.15 Uhr | Werkstattbericht | Arbeitsgruppe „Plattformregulierung“ der Bund-Länder-Kommission für Medienkonvergenz

Marc Jan Eumann ist Staatssekretär bei dem Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen.

Geboren 1966 in Hamburg, studierte er nach dem Abitur von 1985 bis 1991 u. a. Geschichte und Völkerrecht an den Universitäten Bonn und Köln und schloss sein Studium 1991 mit dem Magister Artium ab. Zwischen 1985 und 1990 war er zudem als Journalist tätig. Von 1990 bis 1992 arbeitete Eumann für den Oberbürgermeister der Stadt Köln. Im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales in NRW wirkte er von 1993 bis 1995 zunächst als Referent, später als Leiter des Referates „Politische Kommunikation und Analysen“. Bis 2010 gehörte Eumann fünfzehn Jahre lang dem nordrhein-westfälischen Landtag an und war dort von 2000 bis 2010 stellvertretender Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion. Er ist u. a. Mitglied des ZDF-Fernsehrates und führt den Vorsitz der Medien- und Netzpolitischen Kommission beim SPD-Parteivorstand.

Thomas Fuchs
Thomas Fuchs

Thomas Fuchs

Koordinator, Fachausschuss „Netze, Technik, Konvergenz“, die medienanstalten 

11.45 Uhr Positionsbestimmung: Was in der Plattformregulierung geändert werden muss
12.00 Uhr Paneldiskussion: Vielfalt auf den klassischen Plattformen – Selbstläufer oder Regulierungsziel?

Thomas Fuchs (* 1965), LL.M. Eur., ist Direktor der Medienanstalt Hamburg / Schleswig-Holstein (MA HSH) und Koordinator des Fachausschusses "Netze, Technik, Konvergenz" der medienanstalten.

Fuchs studierte Jura, Philosophie und Europäisches Recht in Hamburg, Brüssel und Bremen.

Nach dem zweiten Staatsexamen und einer freiberuflichen Tätigkeit als Rechtsanwalt trat Fuchs in den Staatsdienst der Freien und Hansestadt Hamburg ein. Dort arbeitete er unter anderem von 1999 bis 2001 als persönlicher Referent des Wirtschaftssenators. Anschließend leitete er die Präsidialabteilung der Behörde für Wissenschaft und Forschung und verantwortete dort unter anderem die Gründung des Mediencampus Finkenau und der Hamburg Media School. Von 2004 an war er als Leiter der Abteilung Theater, Musik und Bibliotheken in der Kulturbehörde tätig, ab 2005 zudem im Vorstand der Stiftung Elbphilharmonie. Seit 2008 ist er Direktor der MA HSH, in den Jahren 2011 und 2012 war er Vorsitzender der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM) und der Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK). Vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 war Thomas Fuchs Beauftragter für Programm und Werbung. Seit dem 1. Januar 2014 ist er Koordinator des neugegründeten Fachausschusses „Netze, Technik, Konvergenz“.

Dr. Andrea Huber
Dr. Andrea Huber

Dr. Andrea Huber

Geschäftsführerin, Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber (ANGA)

12.00 Uhr Paneldiskussion: Vielfalt auf den klassischen Plattformen – Selbstläufer oder Regulierungsziel?

Nach dem Studium der Rechtswissenschaft in Freiburg, Hamburg und Washington, D.C., arbeitete Andrea Huber zunächst als Rechtsanwältin in Berlin. Ab 1997 leitete sie die Abteilung „Internationale Interessenvertretung“ der Deutschen Telekom; anschließend war sie als Government 
Affairs Director der Microsoft Deutschland GmbH für die politische Interessenvertretung des Softwareunternehmens zuständig. Bis August 2010 war sie Geschäftsführerin des Informationsforum RFID, einer Industrieplattform zur Unterstützung der Verbreitung der RFID-Technologie. Andrea Huber ist seit September 2010 Geschäftsführerin der ANGA Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber e.V.

Dr. Matthias Kirschenhofer
Dr. Matthias Kirschenhofer

Dr. Matthias Kirschenhofer

General Counsel, Constantin Medien

12.00 Uhr Paneldiskussion: Vielfalt auf den klassischen Plattformen – Selbstläufer oder Regulierungsziel?

Geschäftsführer der Sport1 Media GmbH ist seit dem 01. Dezember 2013 Dr. Matthias Kirschenhofer. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München war Dr. Matthias Kirschenhofer von Dezember 1998 bis Dezember 2000 als Rechtsanwalt in einer wirtschafts- und öffentlich-rechtlich orientierten Kanzlei tätig. Im Januar 2001 wechselte er als Syndikusrechtsanwalt zur damaligen DSF Deutsches SportFernsehen GmbH (heute Sport1 GmbH) und übernahm im Februar 2002 die Position des Leiters der Rechtsabteilung des TV-Senders. Ebenfalls im Jahr 2001 promovierte er zum Dr. jur. Parallel zu seiner Tätigkeit beim damaligen DSF war er von Mitte 2002 bis Mitte 2003 auch Geschäftsführer der DSF SportMarketing GmbH. Seit 2007 verantwortet Dr. Kirschenhofer als General Counsel die Bereiche Recht, Regulierung und Distribution sowie seit 2010 auch das Vorstandsbüro der Constantin Medien AG. Mitte 2013 gab er den Bereich Recht ab und übernahm auch den Verantwortungsbereich Lizenzrechtehandel Dr. Matthias Kirschenhofer ist seit 1. Dezember 2013 als Geschäftsführer Entertainment für die Vermarktungsthemen außerhalb des klassischen Werbe- und Sponsoring-Geschäfts – u.a. DRTV, Mehrwertdienste, Sportwetten, Call-in – verantwortlich. Parallel dazu fungiert er auch weiterhin als General Counsel der Constantin Medien AG und ist auch für Distribution, Regulierung und Lizenzen zuständig.

Eva-Maria Kirschsieper
Eva-Maria Kirschsieper

Eva-Maria Kirschsieper

Head of Public Policy Deutschland, Facebook

15:15 Uhr Paneldiskussion: Neue Regeln für einen fairen Ausgleich zwischen Inhalte-Anbietern und digitalen Vermittlern?

Eva-Maria Kirschsieper leitet seit September 2014 das Public Policy Team von Facebook in Deutschland. Zuvor war sie bereits seit März 2011 als Manager Public Policy bei Facebook tätig. 2010 war sie ein Jahr lang beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) als Leiterin des Referats Telekommunikation, Neue Dienste, Informationsgesellschaft, Postdienste tätig. Von 2007 bis 2009 war sie im Europäischen Parlament als Büroleiterin einer Europaabgeordneten beschäftigt. Inhaltliche Schwerpunkte waren die Telekommunikationspolitik, Transatlantische Beziehungen und Außenhandel. In den Jahren 2003 bis 2007 war Eva-Maria Kirschsieper im Büro eines Bundestagsabgeordneten angestellt. Im Schwerpunkt beschäftigte sie sich hier mit Europapolitik.

Eva-Maria Kirschsieper studierte Politikwissenschaft an den Universitäten Regensburg, Erlangen-Nürnberg, Universitá degli Studi di Padova und der Freien Universität Berlin.

Vera Linß
Vera Linß

Vera Linß

Journalistin und Moderatorin 

Moderation am Vormittag

Vera Linß, geboren 1968, volontierte von 1986 bis 1987 beim DDR-Fernsehen. Von 1987 bis 1991 folgte ein Studium der Journalistik in Leipzig. Ab 1991 war Linß als Hörfunk- und Fernsehjournalistin tätig, u.a. für DT64, ORB-Fernsehen, Radio Brandenburg, MDR-Kultur, Deutschlandfunk. Seit 1995 ist sie freiberuflich tätig. Von 1997 bis 2000 arbeitete Linß in der Moderation und Redaktion des Medienmagazins von Radio Kultur SFB/ORB und seit 2007 in der Moderation und Redaktion der Mediensendung Breitband im Deutschlandradio Kultur. Außerdem moderierte Linß von 2010 bis 2014 den Online Talk auf DRadio Wissen.

Jan Kottmann
Jan Kottmann

Jan Kottmann

Leiter Medienpolitik / Senior Policy Counsel DACH, Google Germany

15:15 Uhr Paneldiskussion: Neue Regeln für einen fairen Ausgleich zwischen Inhalte-Anbietern und digitalen Vermittlern?

Jan Kottmann, Jahrgang 1972, verantwortet seit Februar 2010 den Bereich Medienpolitik bei Google Deutschland. Nach seinem Jura-Studium in Trier, London, Bonn und Edinburgh arbeitete er von 2002 bis 2008 für RTL Television und die Mediengruppe RTL Deutschland. Dort war er zuletzt als stellvertretender Leiter Medienpolitik für den Bereich politische Kommunikation und Medienrecht zuständig, bevor er sich 2009 als Anwalt für Medienrecht in Berlin niederließ. In seiner jetzigen Funktion als Leiter Medienpolitik betreut Kottmann u.a. die Themen Datenschutz, Content-Regulierung und Medienpolitik für den Bereich DACH.

Dr. Susanne Pfab
Dr. Susanne Pfab

Dr. Susanne Pfab

Generalsekretärin, ARD

15:15 Uhr Paneldiskussion: Neue Regeln für einen fairen Ausgleich zwischen Inhalte-Anbietern und digitalen Vermittlern?

geboren am 24.04.1966 in München

Ausbildung

  • 1985 Abitur
  • 1985 – 1987 Sprachwissenschaftliches Studium an der Ludwig-Maximilians-Universität München
  • 1987 – 1991 Studium der Rechtswissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Erste Juristische Staatsprüfung
  • 1992 - 1994 Referendariat, Zweite Juristische Staatsprüfung
  • 1996 Promotion zum doctor iuris an der Ludwig-Maximilians-Universität München

Beruflicher Werdegang

  • 1992 – 2002 Wissenschaftliche Mitarbeiterin/Assistentin am Lehrstuhl Prof. Dr. Peter Badura, Institut für Politik und öffentliches Recht an der Ludwig-Maximilians-Universität München
  • 1996 – 2000 Schriftleitung und Redaktion der Fachzeitschrift „Archiv des öffentlichen Rechts“
  • 2002 – 2006 Leiterin des Gremienbüros des Bayerischen Rundfunks; München
  • 2006 – 2014 Geschäftsführerin der Gremienvorsitzendenkonferenz (GVK) der ARD, München
  • ab 2015 ARD-Generalsekretärin, Berlin
Dr. Jan Ole Püschel
Dr. Jan Ole Püschel

Dr. Jan Ole Püschel

Gruppenleiter „Medien und Film; Internationales“ bei der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

14.30 Uhr Werkstattbericht: Arbeitsgruppe „Intermediäre“ der Bund-Länder-Kommission für Medienkonvergenz

  • Geb. am 24. September 1973 in Hamburg, verheiratet, 1 Kind.
  • Studium der Rechtswissenschaften mit Schwerpunkt Medienrecht an der Universität Hamburg und am University College Cork/Irland, 
  • Referendariat in Hamburg, Bonn, Berlin.
  • 2001 bis 2004 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Hans-Bredow-Institut für Medienforschung an der Universität Hamburg 
  • Promotion: „Informationen des Staates als Wirtschaftsgut“ 
  • 2007 – 2009 Referent bei der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), 
  • 2010 bis 2013 Leiter des Büros des Staatsministers für Kultur und Medien im Bundeskanzleramt, 
  • seit 2014 Leiter der Gruppe K 3, Medien und Film, Internationales bei der BKM
Lutz Reulecke
Lutz Reulecke

Lutz Reulecke

Senior Vice President Regulatory & Public Policy, Sky Deutschland

12.00 Uhr Paneldiskussion: Vielfalt auf den klassischen Plattformen – Selbstläufer oder Regulierungsziel?

Lutz Reulecke ist seit Mai 2012 Vice President Regulatory Affairs & Public Policy. In seinen Verantwortungsbereich fallen regulatorische Verfahren und die Vertretung des Unternehmens bei politischen Entscheidungprozessen gegenüber Institutionen, Verbänden und Regulierungsbehörden auf nationaler und europäischer Ebene. Vor seinem Wechsel zu Sky leitete Reulecke über sieben Jahre die Abteilung Public Affairs bei der internationalen Rechtsanwaltskanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer, wo er Wirtschafsmandanten bei strategischen und kommunikativen rechtlich-politischen Projekten beriet und für sie relevante Gesetzgebungsvorhaben begleitete. Zuvor hat Reulecke über acht Jahre in verschiedenen Funktionen im Deutschen Bundestag gearbeitet. Er ist Co-Autor des im FAZ-Verlag erschienenen „Handbuchs des deutschen Lobbyisten“.

Dr. Tobias Schmid
Dr. Tobias Schmid

Dr. Tobias Schmid

Vorstandsvorsitzender, Verband Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT)

15:15 Uhr Paneldiskussion: Neue Regeln für einen fairen Ausgleich zwischen Inhalte-Anbietern und digitalen Vermittlern?

Tobias Schmid ist seit Januar 2005 Bereichsleiter Medienpolitik bei der Mediengruppe RTL Deutschland GmbH und seit September 2010 Executive Vice President Governmental Affairs bei der RTL Group. 

Daneben engagiert sich der promovierte Jurist auch im Verband Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT), wo er von 2005 bis 2012 Vizepräsident und Vorsitzender des Fachbereichs Fernsehen und Multimedia war. Seit November 2012 ist Tobias Schmid Vorstandsvorsitzender des VPRT.

Von 1999 bis Ende 2004 war Tobias Schmid für die Home Shopping Europe AG tätig. Hier verantwortete er als General Counsel die Bereiche Recht und Medienpolitik, Personal, interne Revision und Öffentlichkeitsarbeit. 

Zuvor absolvierte Tobias Schmid nach Studium und Promotion in Heidelberg und Freiburg sein Referendariat in Berlin.

Siegfried Schneider
Siegfried Schneider

Siegfried Schneider

Vorsitzender, Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM)

10.30 Uhr Begrüßung und Einleitung
15.15 Uhr Paneldiskussion: Neue Regeln für einen fairen Ausgleich zwischen Inhalte-Anbietern und digitalen Vermittlern?

  • geboren am 07.04.1956, katholisch, verheiratet, 3 Kinder
  • 1975 Abitur Reuchlin-Gymnasium Ingolstadt
  • 1977-1980 Studium für Lehramt an Volksschulen
  • 1980-1994 Lehrer an verschiedenen Grund-, Haupt- und Förderschulen
  • 1994-Mai 2011 Mitglied des Bayerischen Landtags 
  • 2003-2005 Vorsitzender des Landtagsausschuss für Bildung, Jugend und Sport
  • 2005-2008 Bayerischer Staatsminister für Unterricht und Kultus
  • Oktober 2008-März 2011 Staatsminister, Leiter der Bayerischen Staatskanzlei
  • 2005-2010 Mitglied im Stiftungsvorstand Katholische Universität Eichstätt
  • 2008-Februar 2011 Mitglied im Medienrat der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien
  • 2010-2011 Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung Medienpädagogik Bayern
  • seit 01.10.2011 Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM)
  • seit 2011 Vorsitzender des Stiftungsrats der Stiftung Medienpädagogik Bayern 
  • seit 01.10.2011 stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender des FFF Bayern
  • 12/2011 – 12/2015 Vorsitzender der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM)
  • seit 01.10.2011 Nicht hochschulangehöriges Mitglied des Hochschulrates der Hochschule für Fernsehen und Film München
  • seit 23.11.2015 Vorsitzender des Hochschulrates der Hochschule für Fernsehen und Film München
  • seit 01.04.2012 Mitglied im Medien-Club München e.V.
  • seit 01.10.2015 Mitglied des Hochschulrats der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt
  • seit 01.01.2016 Vorsitzender der Direktorenkonferenz der Medienanstalten (DLM) und Vorsitzender der Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK)
Dr. Christian Stöcker
Dr. Christian Stöcker

Dr. Christian Stöcker

Ressortleiter Netzwelt, Spiegel Online

Moderation am Nachmittag

Christian Stöcker, Jahrgang 1973, leitet bei SPIEGEL ONLINE seit Anfang 2011 das Ressort Netzwelt. Stöcker ist Diplompsychologe und an der Bayerischen Theaterakademie ausgebildeter Kulturkritiker, 2003 promovierte er in Würzburg in kognitiver Psychologie. Seit Februar 2005 ist er Mitglied der Redaktion von SPIEGEL ONLINE, zunächst in den Ressorts Wissenschaft und Netzwelt. Daneben schreibt er Gastbeiträge für Publikationen wie die „Frankfurter Hefte“, „Publizistik“, „Aus Politik und Zeitgeschichte“ und „Das Parlament“. Im August 2011 erschien sein Buch "Nerd Attack! Eine Geschichte der digitalen Welt vom C64 bis zu Twitter und Facebook", das auch in die Schriftenreihe der Bundeszentrale für politische Bildung aufgenommen wurde, im Februar 2012 das gemeinsam mit Ole Reißmann und Konrad Lischka verfasste "We Are Anonymous - die Maske des Protests". Stöcker lehrt, hält Vorträge und moderiert. Er ist Mitglied der Jurys des Deutschen Computerspielpreises und des Deutschen Entwicklerpreises. Im September 2010 wurde er von der Deutschen Gesellschaft für Psychologie mit deren alle zwei Jahre vergebenen Preis für Wissenschaftspublizistik ausgezeichnet.

Julia Topel
Julia Topel

Julia Topel

Vorsitzende der 6. Beschlussabteilung, Bundeskartellamt

14:30 Uhr Werkstattbericht: Task Force Online-Plattformen des Bundeskartellamtes

Julia Topel ist seit 2010 Vorsitzende der 6. Beschlussabteilung im Bundeskartellamt, für u.a. für Medien, Kultur und Werbewirtschaft. Zuvor war sie Vorsitzende der 7. Beschlussabteilung, die sich mit Telekommunikation, Rundfunktechnik und EDV beschäftigt. 
Julia Topel ist seit 1991 Mitarbeiterin des Bundeskartellamtes. Sie studierte Jura an der FU Berlin von 1982 bis 1988 und beendete die Referendarzeit 1991 in Berlin.

Peter Weber
Peter Weber

Peter Weber

Justiziar, Zweites Deutsches Fernsehen

12:00 Uhr Paneldiskussion: Vielfalt auf den klassischen Plattformen – Selbstläufer oder Regulierungsziel?

Peter Weber wurde in Mainz im November 1959 geboren. Nach seinem Jurastudium an der Johannes Gutenberg Universität Mainz, folgte das erste Staatsexamen 1985 und das zweite Staatsexamen 1988. Er begann seine Karriere bei der Justiz als Richter beim Landgericht Koblenz, später als Staatsanwalt für Wirtschaftskriminalität. Im November 1991 wechselte er zum Justitiariat des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF) und spezialisierte sich auf Urheberrecht und internationales Recht und ist seitdem Mitglied der Copyright Group der Europäischen Rundfunkunion, EBU. Er war auch als Koordinator für die Kabelweiterverbreitung der Programme der EBU-Mitglieder in Ost- und Zentraleuropa tätig. Darüber hinaus ist er Vorsitzender des Beirates der Verwertungsgesellschaft der Film- und Fernsehproduzenten (VFF). Im April 2001 wurde er zum Stellvertretenden Justitiar des ZDF berufen. In dieser Funktion hat er sich schwerpunktmäßig auch mit Sportrechten, Film- und Produzentenfragen beschäftigt. Im Jahr 2002 wurde er zum Vizepräsidenten und im April 2007 zum Präsidenten der Juristischen Kommission der Europäischen Rundfunkunion, EBU, gewählt. Seit dem 01. Juli 2011 ist Peter Weber der 
Justitiar des ZDF.

Prof. Dr. Katharina Anna Zweig
Prof. Dr. Katharina Anna Zweig

Prof. Dr. Katharina Anna Zweig

Technische Universität Kaiserslautern

14.00 Uhr Vortrag: Die Welt der Algorithmen – Relevanz und Risiko

Prof. Dr. Katharina Zweig studierte Biochemie und Bioinformatik an der Universität Tübingen, wo sie 2007 in der theoretischen Informatik promovierte. Unterstützt durch ein Stipendium der Leopoldina verbrachte sie als Postdoc anderthalb Jahre in der Gruppe von Prof. Dr. T. Vicsek (Statistische Biophysik, ELTE Universität, Budapest). Danach leitete sie eine Nachwuchsgruppe zum Thema "Graphentheorie und Analyse komplexer Netzwerke" an der Universität Heidelberg; seit 2012 leitet sie als Professorin eine Arbeitsgruppe mit demselben Thema an der TU Kaiserslautern. Dort gestaltete sie federführend den Studiengang "Sozioinformatik", der die Auswirkung der Digitalisierung auf Individuum, Organisation und Gesellschaft untersucht. Sie ist seit 2013 Juniorfellow der Gesellschaft für Informatik und wurde 2014 als eine von 39 "Digitalen Köpfen" von Bundesministerin Wanka ausgezeichnet. Ihr Hauptforschungsgebiet ist "Network Analysis Literacy", gesellschaftlich setzt sie sich für eine breite Diskussion über die Macht und möglichen Auswirkungen von Algorithmen ein.

 

Presse

SAVE THE DATE

Die Fragen von Zugang und Auffindbarkeit treffen ins Zentrum der zukünftigen Medienlandschaft: Wie kann die Fülle neuer Inhalte und Services erschlossen werden?

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DLM-Pressemitteilung 01/2016

Neue Nadelöhre – wer bestimmt unseren Zugang zu den Medien?DLM-Symposium am 17. März in Berlin

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DLM-Pressemitteilung 05/2016

Staatssekretärin Dorothee Bär eröffnet DLM-Symposium „Neue Nadelöhre – wer bestimmt unseren Zugang zu den Medien?“ am 17. März

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DLM-Pressemitteilung 06/2016: Neue Positionen zur Plattformregulierung

Intermediäre wie YouTube, Facebook oder Twitter bestimmen zunehmend auch die informierende Mediennutzung im Internet. Das zeigen Daten und Trends aus der neuen Gewichtungsstudie der Medienanstalten zur Relevanz der Medien.

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DLM-Pressemitteilung 07/2016: DLM-Symposium 2016 eröffnet

Schneider, Bär und Eumann über Zugang und Auffindbarkeit in der digitalen Welt

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DLM-Pressemitteilung 08/2016

Weiterentwicklung der Plattformregulierung: Medienanstalten legen konkrete Reformvorschläge vor

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Tagungsbericht zum DLM-Symposium 2016

Plattformen und Intermediäre als Herausforderung für die Regulierung

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Archiv