Publikum auf einem DLM-Symposium der Medienanstalten

DLM-Symposium 2018

DLM-Symposium 2018

Digitale Medienordnung - Perspektiven für das 21. Jahrhundert

Konvergente Medienordnung. Dieser Begriff bewegt die medienpolitische Diskussion in Deutschland wie kein zweiter. Es geht um nicht weniger als den Zugang zu und die Auffindbarkeit von Content in der digitalen Medienwelt. Auf dem DLM-Symposium 2018 werden die Medienanstalten präsentieren, welche Auswirkungen künstliche Intelligenz, Algorithmen und Big Data auf unsere Kommunikationsräume haben. Wie kann Meinungsvielfalt auch künftig sichergestellt werden? Wie könnten Zugang und Auffindbarkeit im Rundfunkstaatsvertrag zukunftssicher geregelt werden? Wie können Angebote, die einen besonderen Beitrag zur Meinungsbildung leisten, gefördert werden?
 
Unser Ziel ist eine moderne, zukunftsfähige Medienregulierung. Darum haben wir für das  DLM-Symposium 2018 hochrangige Experten eingeladen. Mit ihnen werden wir erarbeiten, welche neuen Regulierungsmodelle relevant und tragfähig sind und wie sinnvolle Vorgaben für eine Angebots- und Anbietervielfalt aussehen können.

Herzlich willkommen.

 

 

Cornelia Holsten, Direktorin der Bremischen Landesmedienanstalt, Vorsitzende der KJM

Cornelia Holsten, Vorsitzende der DLM (Foto: Annette Koroll)

Veranstaltungsort

dbb forum Berlin Friedrichstraße 169/170 10117 Berlin

Donnerstag, 19. April 2018

Anfahrt

 

 

Programm

Uhrzeit

Tagesmoderation: Isabelle Körner, Journalistin und Moderatorin, n‐tv und RTL

Begrüßung


Cornelia Holsten, Vorsitzende der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM) und der Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK), Direktorin der Bremischen Landesmedienanstalt (brema)

Keynote: Auf dem Weg zu einer konvergenten Medienordnung


Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg

Künstliche Intelligenz, Algorithmen, Big Data – Medien in der „Tech-Welt“


Dr. Daniel Knapp, Executive Director TMT Research & Analytics IHS Markit, London

Diskussion: We don’t need no regulation?! Welche Regeln für wen?


1.    Streaming im Fokus der Regulierung

Joachim Becker, Koordinator des Fachausschusses Regulierung der Medienanstalten und Direktor der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien, LPR Hessen

Robin Blase alias RobBubble, YouTuber

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg

2.    Plattformen im Fokus der Regulierung

Thomas Fuchs, Koordinator des Fachausschusses „Netze, Technik, Konvergenz“ der Medienanstalten und Direktor der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein

Dr. Wolf Osthaus, Mitglied der Geschäftsleitung, Unitymedia

Erhard Weimann, Staatssekretär und Bevollmächtigter des Freistaates Sachsen beim Bund

Mittagspause


Reality-Check: Meinungsvielfalt in Zeiten von AI und Big Data


Vorträge

Die automatisierte Gesellschaft – Medien zwischen Mensch und Maschine

Nick Sohnemann, CEO und Gründer FUTURE CANDY


The Future of AI is now

Jens Redmer, Principal New Products, Google Deutschland


Gewichtungsstudie zur Relevanz der Medien für die Meinungsbildung in Deutschland

Siegfried Schneider, Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM)

Kaffeepause


Medienordnung 4.0 – Perspektiven der konvergenten Medienregulierung für das 21. Jahrhundert


Diskussion

Hans Demmel, Vorstandsvorsitzender VPRT und Geschäftsführer n-tv

Cornelia Holsten, Vorsitzende der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM) und der Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK), Direktorin der Bremischen Landesmedienanstalt (brema)

Dr. Susanne Lackner, stv. Vorsitzende KommAustria

Dr. Susanne Pfab, Generalsekretärin der ARD

Ende des Symposiums / Get together


Referenten

Joachim Becker
Joachim Becker

Joachim Becker

Koordinator des Fachausschusses Regulierung der Medienanstalten und Direktor der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien, LPR Hessen

11:40 Uhr
Diskussion: We don’t need no regulation?! Welche Regeln für wen?
1. Streaming im Fokus der Regulierung

Joachim Becker ist seit 2014 Direktor der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (LPR Hessen), deren Geschäftsführung er als stellvertretender Direktor seit 1990 angehört. Im Verbund der Landesmedienanstalten befasst Becker sich in seiner Funktion als Koordinator des Fachausschusses Regulierung mit Fragen der Zulassung und Aufsicht und als Mitglied der Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK) mit der Sicherung der Meinungsvielfalt. Der gebürtige Kasseler (Jahrgang 1956) ist seit 2016 Vorsitzender der Stifterversammlung der Stiftung Zuhören, Gießen, und gehört zudem der Versammlung des Bildungszentrums Bürgermedien, Ludwigshafen, an.

Joachim Becker, der in München und Marburg Jura studiert hat und seit 1988 als Rechtsanwalt zugelassen ist, begleitete den Aufbau der Medienlandschaft in den neuen Ländern 1991 als Gründungsbeauftragter der Thüringer Landesmedienanstalt. 1997 stand er der KEK in Potsdam als kommissarischer Geschäftsstellenleiter zur Verfügung. Seit 2000 ist er Mitglied im Aufsichtsrat der Hessen Digital Radio GmbH (HDR) und derzeit stellvertretender Vorsitzender des Gremiums.

Robin Blase
Robin Blase

Robin Blase

RobBubble, YouTuber

11:40 Uhr
Diskussion: We don’t need no regulation?! Welche Regeln für wen?
1. Streaming im Fokus der Regulierung

Robin Blase fand seinen Anfang mit Online Medien im Alter von 14 Jahren mit seinem Gaming-Podcast, der 2007 mit dem Deutschen Podcast Award ausgezeichnet wurde. Sein erstes YouTube-Video lud er vor über 10 Jahren auf die Plattform.

Während seines Schauspielstudiums in Los Angeles begann Robin als Produktionsassistent für den bekannten YouTuber Phillip DeFranco zu arbeiten – und konnte so die YouTube-Produktion von einem der größten Stars der Plattform lernen.

Zu Beginn seines zweiten Studiums als Bachelor in Film- und Fernsehproduktion in Berlin entwickelte er für das Multi-Channel-Netzwerk Mediakraft die Kanäle Was Geht Ab und Techscalibur und leitete diese als Creative Producer.

Seit April 2014 ist er hinter den Kulissen von YouTube als Creative Producer und Content-Marketing-Experte für viele verschiedene Netzwerke, Produktionsfirmen und Unternehmen tätig. So war er am Studio71 Projekt The Mansion beteiligt und war Chefredakteur der EinsPlus-Sendung 1080NerdScope, dem Pilotprojekt für funk – das junge Angebot von ARD & ZDF.

Anfang des Jahres gründete er mit der Richtig Cool GmbH eine Produktionsfirma, die sich auf die Planung und Umsetzung von YouTube Formaten, Kanälen und Kampagnen spezialisiert hat.

Seinen eigenen Satire und Comedy Kanal RobBubble (175.000 Abonnenten), der für den Webvideopreis 2014 nominiert wurde, betreibt er seit November 2013.

Neben YouTube engagiert er sich mit Loot für die Welt (nominiert für den Deutschen Webvideopreis 2015, Gewinner Deutscher Webvideopreis 2017 in der Kategorie „Social Good“), einem jährlichen Twitch-Livestream für gemeinnützige Zwecke. Die Aktion, die gemeinsam mit den YouTubern LeFloid, Frodoapparat & den SpaceFrogs ins Leben gerufen wurde, hat bereits über eine halbe Million Euro an wohltätige Organisationen spenden können.

Robin ist außerdem Gründungsmitglied des Webvideo-Verein 301+, wo er sich gemeinsam mit anderen bekannten YouTubern für mehr Transparenz und Fairness in der Webvideobranche einsetzt.

Dr. Carsten Brosda
Dr. Carsten Brosda

Dr. Carsten Brosda

Senator für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg

10:40 Uhr
Keynote: Auf dem Weg zu einer konvergenten Medienordnung


Geboren 1974 in Gelsenkirchen, verheiratet, zwei Kinder

 

  • Studium der Journalistik und Politikwissenschaft an der Universität Dortmund; in diesem Rahmen Volontariat bei der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung in Essen. Promotion über „Diskursiven Journalismus“ an der Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Dortmund
  • 2000 bis 2005 Pressereferent und Redakteur, später Redenschreiber und Referent für Grundsatzfragen im SPD-Parteivorstand
  • 2005 bis 2009 Leiter des Referates Reden, Texte und Analysen im Bundesministerium für Arbeit und Soziales
  • 2008 bis 2009 stellvertretender Leiter des Leitungs- und Planungsstabes im Bundesministerium für Arbeit und Soziales
  • 2010 bis 2011 Abteilungsleiter Kommunikation beim SPD-Parteivorstand
  • Juni 2011 bis Februar 2016 Leitung des Amtes Medien in der Hamburger Senatskanzlei, ab 2013 außerdem Bevollmächtigter des Senats für Medien
  • März 2016 bis Januar 2017 Staatsrat der Kulturbehörde, Staatsrat in der Senatskanzlei für die Bereiche Medien und Digitalisierung
  • Seit 1. Februar 2017 Senator der Kulturbehörde, seit April 2017 Behörde für Kultur und Medien

 

 

Hans Demmel
Hans Demmel

Hans Demmel

Vorstandsvorsitzender VPRT und Geschäftsführer n-tv

15:50 Uhr
Diskussion: Medienordnung 4.0 – Perspektiven der konvergenten Medienregulierung für das 21. Jahrhundert

Hans Demmel wurde am 30. März 1956 in Wagrain geboren. Den Grundstein seiner journalistischen Tätigkeit legte Demmel im Printbereich: Nach seinem Abitur 1976 in Rosenheim volontierte er beim "Oberbayerischen Volksblatt", wo er anschließend als Lokalredakteur tätig war. Der Wechsel zum Fernsehen erfolgte 1979 und führte Hans Demmel zunächst zum "Bayerischen Fernsehen" in München, wo er 11 Jahre lang als Reporter und Redakteur arbeitete. 1990 ging es dann zum Privatfernsehen: Demmel wurde Chef vom Dienst bei den "Sat.1 News", ab 1992 dann USA-Korrespondent von Sat.1 in Washington und schließlich 1993 zum stellvertretenden Redaktionsleiter der "Sat.1 News" ernannt. Seit 1994 ist Hans Demmel in der Mediengruppe RTL Deutschland tätig: Die erste Station war RTL Television, wo Demmel Reporter beim Magazin "Extra" war. 1999 wurde er Redaktionsleiter von "Extra". Anfang 2002 ging Hans Demmel als Chefredakteur zu VOX. Drei Jahre später, im April 2005, kehrte er als Bereichsleiter Magazine zu RTL zurück. Seit September 2007 ist Hans Demmel Geschäftsführer von n-tv. Im September 2016 wurde er zudem zum Vorstandsvorsitzenden des Verbandes Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT) e.V. gewählt. Hans Demmel ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Thomas Fuchs
Thomas Fuchs

Thomas Fuchs

Koordinator des Fachausschusses „Netze, Technik, Konvergenz“ der Medienanstalten und Direktor der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein

11:40 Uhr
Diskussion: We don’t need no regulation?! Welche Regeln für wen? 
2. Plattformen im Fokus der Regulierung

Thomas Fuchs (* 1965), LL.M. Eur., ist seit dem 15. Januar 2008 Direktor der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein (MA HSH).

Bundesweit ist er Koordinator des Fachausschusses „Netze, Technik, Konvergenz“ der Medienanstalten, Mitglied der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) sowie stellvertretender Vorsitzender der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM).

Fuchs studierte Jura, Philosophie und Europäisches Recht in Hamburg, Brüssel und Bremen. Nach dem zweiten Staatsexamen und einer freiberuflichen Tätigkeit als Rechtsanwalt trat er in den Staatsdienst der Freien und Hansestadt Hamburg ein. Dort arbeitete er unter anderem von 1999 bis 2001 als persönlicher Referent des Wirtschaftssenators. Anschließend leitete er die Präsidialabteilung der Behörde für Wissenschaft und Forschung und verantwortete dort unter anderem die Gründung des Mediencampus Finkenau und der Hamburg Media School. Von 2004 an war er als Leiter der Abteilung Theater, Musik und Bibliotheken in der Kulturbehörde tätig, ab 2005 zudem im Vorstand der Stiftung Elbphilharmonie.

Cornelia Holsten
Cornelia Holsten

Cornelia Holsten

Vorsitzende der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM) und der Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK), Direktorin der Bremischen Landesmedienanstalt (brema)

10:30 Uhr Begrüßung & 15:50 Uhr Diskussion:
Medienordnung 4.0 – Perspektiven der konvergenten Medienregulierung für das 21. Jahrhundert

Cornelia Holsten (Jahrgang 1970) ist seit 2009 Direktorin der Bremischen Landesmedienanstalt. In den vergangenen Jahren hat sie die Anstalt neu aufgestellt und insbesondere deren Medienkompetenz-Aktivitäten ausgeweitet.

Holsten ist Vorsitzende der Direktorenkonferenz (DLM) und der Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK). Ferner ist sie Mitglied in der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) und Ersatzmitglied in der Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK). Zudem gehört sie zum Vorstand des Instituts für Europäisches Medienrecht (EMR). Die aktuellen Tätigkeitsschwerpunkte von Holsten sind Mediennutzungstrends, Influencer-Marketing und Barrierefreiheit in den Medien.

Zuvor war Holsten Richterin am Amts- und ab 2004 am Landgericht Bremen, wo sie ab 2007 den stellvertretenden Vorsitz einer Zivilkammer für Urheber-, Presse- und IT-Recht innehatte. Zugleich war sie stellvertretende Pressesprecherin des Landgerichts. Als ausgebildete Richtermediatorin war Holsten maßgeblich an der Einführung der gerichtsnahen Mediation am Landgericht beteiligt. Von 1999 bis 2002 hat sie als Rechtsanwältin für Wirtschafts-, Medien- sowie IT-Recht Unternehmen beraten und vertreten. Unmittelbar nach dem Studium hat sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Rostock im Bereich Wirtschafts- und Medienrecht geforscht und gelehrt. Ihr Studium der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften sowie das Referendariat absolvierte Cornelia Holsten in Bremen.

Dr. Daniel Knapp
Dr. Daniel Knapp

Dr. Daniel Knapp

Executive Director TMT Research & Analytics IHS Markit, London

11:10 Uhr    
Künstliche Intelligenz, Algorithmen, Big Data – Medien in der „Tech-Welt“

Daniel is Executive Director TMT Research & Analytics at IHS Markit. His focus areas include the future of TV and video, platform businesses, advertising-funded business models, AI-driven marketing, data strategies, media policy & privacy.

At IHS Markit, Daniel works with a diverse array of organizations from media and entertainment groups, financial institutions, to governments and technology firms, advising on strategy, providing due diligence, trend modelling and expert insight. His comments have appeared in the New York Times, The Guardian, Le Monde, Variety and other international newspapers and industry journals. He is a regular guest on TV and radio, and frequent conference speaker.

Daniel is a member of the Future Media Lab think tank, and serves on the advisory board of change consultancy gannaca. He is also advisor at Ecuiti, an artificial intelligence firm based in San Francisco. Daniel completed his PhD at the London School of Economics (LSE) with a dissertation on how humans and machine intelligence systems interact in shaping the world, and implications for economy and society. He continues to be active in the academic space.

Isabelle Körner
Isabelle Körner

Isabelle Körner

Isabelle Körner ist seit Ende 2004 Moderatorin der n-tv Na chrichten und Telebörse.Zudem moderiert sie vertretungsweise das RTL Nachtjournal.

Nach ihrem Volontariat an der Georg von Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten arbeitete sie als Redakteurin für das Wirtschaftsmagazin DM und anschliessend als Wirtschaftsmoderatorin für den Nachrichtensender N24.

Bevor Isabelle Körner Teil des n-tv Moderatoren-Teams wurde, war sie für die Nachrichtenagentur Reuters tätig, wo sie auch als Business Correspondent für die BBC World eingesetzt wurde.

Neben ihrer Tätigkeit für n-tv und RTL moderiert sie regelmässig Podiumsdiskussionen zu Wirtschafts- und Politikthemen.

Dr. (iur.) Susanne Lackner
Dr. (iur.) Susanne Lackner

Dr. (iur.) Susanne Lackner

Stv. Vorsitzende KommAustria

15:50 Uhr
Diskussion: Medienordnung 4.0 – Perspektiven der konvergenten Medienregulierung für das 21. Jahrhundert

Berufliche Laufbahn

  • Seit 2015
    Stv. Vorsitzende der KommAustria (Österreichische Regulierungsbehörde für audiovisuelle Angelegenheiten), Wien
  • 2010 - 2015     
    Mitglied der KommAustria
  • 2008 - 2010    
    Konsulentin Regulatory Affairs Media, London/Brüssel/Wien
  • 2007 - 2008    
    Senior Manager Research in Motion/Blackberry, Europe Headquarters, London
  • 2001 - 2007    
    EU-Beauftragte Österreichischer Rundfunk, Wien
  • 1998 - 2001   
    Referentin Abteilung für audiovisuelle Politik, Europäische Kommission, Brüssel
  • 1997 - 1998    
    Studie und Dissertation: “Die wirtschaftspolitische Handlungsfähigkeit der Europäischen Union”, veröffentlicht
  • 1996 - 1997    
    Head of International Affairs, RTL Television, Köln

Expertinnentätigkeit, ausgewählte Tätigkeiten:

  • 2009
    Studie „Public Value und privater Rundfunk“ für die RTR
    Beitrag zur Studie „Unabhängigkeit von Regulierungsbehörden“ für die Europäische Kommission
  • 2007
    Expertin für MEDIA PLUS Pilot Projekte, Berufung durch die Europäische Kommission
  • 2006
    Einladungen als österreichische Vertreterin durch die Europäische audiovisuelle Informationsstelle (Europarat) zu aktuellen Fragen der Medienregulierung
  • 2006
    Expertin für die Revision der EU-Richtlinie Fernsehen ohne Grenzen (Vorbereitung der AMD-Richtlinie), Berufung durch die Europäische Kommission
  • Laufend: diverse Vorträge zu audiovisuellen Themenstellungen
Dr. Wolf Osthaus
Dr. Wolf Osthaus

Dr. Wolf Osthaus

Mitglied der Geschäftsleitung, Unitymedia

11:40 Uhr
Diskussion: We don’t need no regulation?! Welche Regeln für wen?
2. Plattformen im Fokus der Regulierung

Wolf Osthaus ist seit April 2013 Mitglied der Geschäftsleitung des Kabelnetzbetreibers Unitymedia, der deutschen Tochter des größten internationalen TV- und Breitbandanbieters Liberty Global. Dort verantwortet er alle regulatorischen Themen sowie die politische Kommunikation. Der promovierte Jurist verfügt über langjährige Erfahrungen in der Internetwirtschaft, u.a. in führenden Funktionen bei United Internet, bei eBay und dem ITK-Verband BITKOM. Daneben ist er Lehrbeauftragter für Internet- und Medienwirtschaftsrecht an der Universität Göttingen und war von 2010 bis 2013 sachverständiges Mitglied der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestags „Internet und digitale Gesellschaft“.

Dr. Susanne Pfab
Dr. Susanne Pfab

Dr. Susanne Pfab

Generalsekretärin der ARD

15:50 Uhr
Diskussion: Medienordnung 4.0 – Perspektiven der konvergenten Medienregulierung für das 21. Jahrhundert

geboren am 24.04.1966 in München

Ausbildung

  • 1985
    Abitur
  • 1985 – 1987
    Sprachwissenschaftliches Studium an der Ludwig-Maximilians-Universität München
  • 1987 – 1991
    Studium der Rechtswissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München
    Erste Juristische Staatsprüfung
  • 1992 – 1994
    Referendariat
    Zweite Juristische Staatsprüfung
  • 1996
    Promotion zum doctor iuris an der Ludwig-Maximilians-Universität München

Beruflicher Werdegang

  • 1992 – 2002
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Assistentin am Lehrstuhl Prof. Dr. Peter Badura, Institut für Politik und öffentliches Recht an der Ludwig-Maximilians-Universität München
  • 1996 – 2000
    Schriftleitung und Redaktion der Fachzeitschrift "Archiv des öffentlichen Rechts"
  • 2002 – 2006
    Leiterin des Gremienbüros des Bayerischen Rundfunks, München
  • 2006 – 2014
    Geschäftsführerin der Gremienvorsitzendenkonferenz (GVK) der ARD, München
  • ab 2015
    ARD-Generalsekretärin, Berlin
Jens Redmer
Jens Redmer

Jens Redmer

Principal, New Products, Google Deutschland

13:45 Uhr
Reality-Check: Meinungsvielfalt in Zeiten von AI und Big Data
Vortrag: The Future of AI is now

Jens Redmer ist Principal, New Products bei Google Deutschland und seit 2005 im Unternehmen. Vorherige Stationen bei Google waren New Business Development für Google in Europa und Leitung des Google Book Search Programmes in Europa. Er begann seine Laufbahn 1995 beim Axel Springer Verlag in Hamburg. Von 1995 bis 1998 war er dort maßgeblich an der Einführung von Springers ersten New Media Einführungen beteiligt, bevor er Regionaler Geschäftsführer von cityweb, dem zur Springer-Gruppe gehörenden Internet Service Provider, wurde. Von 1998 bis 2001 war Jens Redmer Vorstandsmitglied der ricardo.de AG, dem europäischen Online-Auktionsservice, der von qxl.com im Jahr 2000 übernommen wurde. Zwischen 2002 und 2004 war er als Leiter des Unternehmensbereichs Premium Services für den Internet Service Provider AOL tätig. 2004-05 war er als Leiter Multimedia der Endemol Deutschland, der weltweit größten unabhängigen TV Produktionsgesellschaft, tätig.

Jens Redmer erlangte seinen Abschluss in Informatik/ Medizin an der Universität Kiel. Er ist Mitglied des Aufsichtsrates bei der PON Holdings, dem niederländischen Mobilitäts-Konglomerat und Generalimporteur für Volkswagen, Porsche und Audi sowie Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Thinktanks Frankfurter Zukunftsrat.

Mag: H2O in jedem Aggregatzustand (Wasser, Winter- und Luftsport). Den Geruch neuer Hardware.
Mag nicht: Trägheit.

Siegfried Schneider
Siegfried Schneider

Siegfried Schneider

Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM)

13:45 Uhr
Reality-Check: Meinungsvielfalt in Zeiten von AI und Big Data
Vortrag: Gewichtungsstudie zur Relevanz der Medien für die Meinungsbildung in Deutschland

Siegfried Schneider, geboren 1956, ist seit Oktober 2011 Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) in München. Von Dezember 2011 bis Ende 2015 war Siegfried Schneider Vorsitzender der Kommission für Jugendmedienschutz der Landesmedienanstalten (KJM) und von Januar 2016 bis Dezember 2017 Vorsitzender der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM) sowie Vorsitzender der Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK).

Bis zu seiner Wahl zum Präsidenten der BLM war Siegfried Schneider von Oktober 2008 bis März 2011 Leiter der Bayerischen Staatskanzlei und vorher ab 2005 Bayerischer Staatsminister für Unterricht und Kultus.

Bevor Siegfried Schneider 1994 zum Mitglied des Bayerischen Landtags gewählt wurde, war er Lehrer an verschiedenen Grund-, Haupt- und Förderschulen.

Nick Sohnemann
Nick Sohnemann

Nick Sohnemann

CEO und Gründer FUTURE CANDY

13:45 Uhr
Reality-Check: Meinungsvielfalt in Zeiten von AI und Big Data

Vortrag: Die automatisierte Gesellschaft – Medien zwischen Mensch und Maschine

Nick Sohnemann ist Gründer und CEO der Innovationsagentur FUTURE CANDY und einer der führenden Experten in der Trend- und Innovationsforschung. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Innovationskultur in Europa positiv zu beeinflussen. Von Hamburg aus ist er international auf der Jagd nach state-of-the-art Methoden und Werkzeugen für erfolgreiches Innovieren. Mit seinem besonderen Gespür für wegweisende Trends unterstützt er gemeinsam mit seinem agilen und kreativen Team Unternehmen bei der Verbesserung bestehender und der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle.

Nick Sohnemann studierte Media Studies an der University of Westminster in London und Media Management (MBA) an der Hamburg Media School. Zunächst als Mitarbeiter von Trendagenturen unterstützt er seit 2008 Unternehmen auf ihrem Weg zur Innovation. 2013 gründete er die Innovationsagentur FUTURE CANDY mit Sitz in Hamburg. Neben seiner unternehmerischen Tätigkeit ist Nick Sohnemann Dozent an der Hamburg Media School und steht seit 2010 als gefragter Keynote Speaker auf der Bühne.

Erhard Weimann
Erhard Weimann

Erhard Weimann

Erhard Weimann ist Staatssekretär und Bevollmächtigter des Freistaates Sachsen beim Bund.

Erhard Weimann, geboren am 17. April 1954 in Würzburg, hatte 1973 bis 1975 an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl am Rhein studiert und ist Diplom-Verwaltungswirt. Von 1975 bis 1978 arbeitete er im Regierungspräsidium Karlsruhe und von 1979 bis 1983 im Innenministerium Baden-Württemberg. Erhard Weimann war von 1983 bis 1990 im baden-württembergischen Landtag als Parlamentarischer Berater und Persönlicher Referent des Fraktionsvorsitzenden (Parlamentsrat) tätig.

Zwischen 1990 und 1993 arbeitete Weimann als Fraktionsgeschäftsführer und Leiter des Parlamentarischen Beratungsdienstes der CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages und war 1993/1994 CDU-Landesgeschäftsführer in Baden-Württemberg. 1994 bis 2008 war er erneut als Fraktionsgeschäftsführer und Leiter des Parlamentarischen Beratungsdienstes der CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages tätig.

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