#watchdog19: Influencer zwischen Meinungsfreiheit und (politischer) Werbung

Kurz vor der Europawahl entbrannte um das Video „Die Zerstörung der CDU“ von Rezo eine heftige Diskussion. Seitdem ist auch der Politik klar: Influencer können einen enormen Einfluss auf die politische Meinungsbildung haben. Ihnen geht es auch um freie Meinungsäußerung zu gesellschaftspolitischen und ganz individuellen Themen.

Welche gesellschaftliche Verantwortung folgt daraus? Wo hört die persönliche Meinungsäußerung auf und wo beginnt die (politische) Werbung? Was ist im Netz erlaubt?

Wirtschaftlich wird das Influencer Marketing bei weiterer Professionalisierung 2020 im deutschsprachigen Raum an der Milliardengrenze kratzen.

Die richtige Kennzeichnung von Werbung bleibt nicht nur deswegen ein wichtiges Thema. Sie ist nach wie vor Gegenstand spektakulärer, aber leider auch sehr unterschiedlicher Gerichtsentscheidungen. Die Unzufriedenheit mit der aktuellen Situation mündete zuletzt in Überlegungen des Bundes, im Wettbewerbsrecht eine Klarstellung herbeizuführen. Auch die Regeln zu politischer Werbung wollen die Länder im Medienstaatsvertrag neu gestalten.

Unser gemeinsames Ziel muss eine einheitliche und transparente Kennzeichnung sein, die die Nutzer schützt und Influencern Sicherheit vor werberechtlichen Abmahnverfahren gibt. Was folgt aus den vergangenen Entscheidungen und den zukünftigen Gesetzesänderungen?

Die Medienanstalten zeigen seit einigen Jahren mit ihren FAQs zu Werbefragen in Sozialen Medien, wie werbliche Inhalte medienrechtlich gekennzeichnet werden müssen. Aber auch YouTube, Facebook, Instagram und Twitter bieten inzwischen Tools zur Kennzeichnung an.

Wie können die Plattformen zu einer einheitlichen Werbekennzeichnung beitragen?

Bei #watchdog19 werden wir diese aktuell brennenden Fragen mit Vertretern der Influencer- und Social-Media-Szene, der Influencer-Marketing-Agenturen, der Werbebranche und der Regulierung diskutieren.

Nach Vorstellung unserer Kennzeichnungsmatrix für Social-Media-Angebote vor einem Jahr dient diese Veranstaltung nun dazu auszuloten, wie alle Akteure gemeinsam für mehr Rechtssicherheit im Influencer Marketing sorgen können.

Wir freuen uns, wenn Sie sich den Termin vormerken, bei der Veranstaltung dabei sind und an der Diskussion teilnehmen!

Eine Einladung mit der Möglichkeit zur Anmeldung und detailliertem Programm folgt in Kürze.

Termin:

21. November 2019, 17.00 bis 21.30 Uhr, Stadtgarten Köln

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  • Stadtgarten Köln
  • Venloer Str. 40
  • 50672 Köln