die medienanstalten | 29/2021 |

„Die Zukunft der Rundfunk- und Kulturfrequenzen“

Einladung zur Online-Konferenz am 1. Dezember 2021

Auf der Weltfunkkonferenz 2023 wird über die künftige Nutzung des UHF-Spektrums im Bereich 470 bis 694 MHz entschieden. Das hat Auswirkungen auf Nutzende des terrestrischen Rundfunks und das Publikum tausender Kultureinrichtungen in Deutschland – und natürlich auf Künstlerinnen und Künstler, Musikerinnen und Musiker, Journalistinnen und Journalisten und viele mehr.

Bislang nutzen der Rundfunk und die Anwender von Funkmikrofonen (und anderen drahtlosen Produktionsmitteln) das Spektrum im Bereich 470 bis 694 MHz. Das sichert Informationen, auch im Katastrophenfall, und die deutsche Veranstaltungs-, Messe-, Kultur- und Kreativwirtschaft.

Aufgrund seiner besonders guten Eigenschaften ist das Spektrum auch bei anderen Gruppen begehrt. Mobilfunk, Militär, sowie Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben beanspruchen die Frequenzen für sich. Entscheidend für die künftige Nutzung sind die Ergebnisse der Weltfunkkonferenz sowie die darauf aufbauenden Szenarien für Deutschland und Europa.

In einer Online-Konferenz informiert die Allianz für Rundfunk- und Kulturfrequenzen über Hintergründe und Herausforderungen der Frequenznutzung, heute und jenseits von 2030.  

Wann: Mittwoch, den 1. Dezember 2021, 14 bis ca. 15:30 Uhr

Was: Online-Konferenz per WebEx Events

Wie: kostenlose Registrierung über diesen Link

Die Veranstaltung richtet sich an die interessierte Öffentlichkeit, insbesondere an die Bundes- und Landespolitik, Behörden und Medien.

Das Programm im Detail

14:00 Uhr - Begrüßung
Dr. Gunther Kegel
Präsident, Verband der Elektro- und Digitalindustrie ZVEI e.V.

14:05 Uhr - Die Zukunft des terrestrischen Rundfunks/5G-Broadcast  
Prof. Dr. Dr. Birgit Spanner-Ulmer
Produktions- und Technik-Direktorin, Bayerischer Rundfunk

14:20 Uhr - Frequenzen für den Kulturbetrieb
Marc Grandmontagne
Geschäftsführender Direktor des Deutschen Bühnenvereins

14:35 Uhr - Diskussion

  • Frank Giersberg, Geschäftsführer, VAUNET
  • Thomas Hacker, Mitglied des Deutschen Bundestages
  • Alexander Kühn, Referat 221 - Funkdienstübergreifende Frequenzkonzepte, internationale Angelegenheiten, Frequenzplan, innovative Funkanwendungen, Bundesnetzagentur
  • Jochen Mezger, Leiter ARD-Kompetenzzentrum internationales Frequenzmanagement
  • Staatssekretärin Heike Raab, Bevollmächtigte des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund und für Europa und Medien
  • Dr. Andreas Wilzeck, Head of Spectrum Policy and Standards, Sennheiser

Moderation: Carine Chardon, Fachverbandsgeschäftsführerin, ZVEI

15:20 Uhr - Q&A Session mit dem Publikum

15:30 Uhr - Fazit: Dr. Jochen Zenthöfer, SOS – Save Our Spectrum

Über die Allianz für Rundfunk- und Kulturfrequenzen

Die Allianz für Rundfunk- und Kulturfrequenzen ist eine gemeinsame Initiative von ARD, Deutschlandradio, Media Broadcast, den Medienanstalten, SOS – Save Our Spectrum, Sennheiser, VAUNET, ZDF und des Verbands der Elektro- und Digitalindustrie ZVEI. Die Allianz setzt sich für die Sicherung des Spektrums im Bereich 470 bis 694 MHz auch nach 2030 ein, um die Zukunft der terrestrischen Rundfunkverbreitung sowie die Aufrechterhaltung von Kulturveranstaltungen für die Menschen in Deutschland zu ermöglichen.

 

 

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