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DLM-Pressemitteilung 10/2015; Neue Studie zur Bedeutung von digitalen Angeboten für die Meinungsbildung

Die Medienanstalten schreiben eine „Studie zur Relevanz einzelner Medienangebote und digitaler Dienste für die Meinungsbildung“ aus. Ziel der Studie soll sein, den Einfluss digitaler Dienste auf das Mediennutzungsverhalten und die Meinungsbildung zu erforschen. Dies beschloss heute (15.09.2015) die Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM).

Medieninhalte und Dienste haben sich in den vergangenen Jahren stark ausdifferenziert. Auch durch die konvergente mediale Entwicklung haben sich die Bedingungen für die Suche und das Auffinden sowie die Nutzung von Informationen und Nachrichten stark verändert. Ehemals etablierte Medien haben an Einfluss zugunsten neuer Angebote verloren. Im Ergebnis steht der Bevölkerung eine vielschichtige Palette an traditionellen und neuen Informationsquellen zur Verfügung.

Durch neue Möglichkeiten des Umgangs mit Informationen, z. B. deren Weiterverbreitung und Kommentierung in sozialen Netzwerken, interagieren Nutzer untereinander in nie gekannter Art und Weise. Daher ist davon auszugehen, dass gerade die Nutzung sozialer Netzwerke, aber auch von Suchmaschinen und anderen Onlinediensten wie z. B. Provider- oder Freemail-Portalen, für Prozesse der öffentlichen Meinungsbildung relevant ist.

Die Ausschreibungsunterlagen stehen hier zum Abruf bereit.

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