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Glossar

WLAN - wireless local area network

Die Übersetzung des Begriffs lautet “drahtloses lokales Datennetz”. Es handelt sich um ein funkgestütztes System für die Datenkommunikation auf IP-Basis in einer Wohnung, einem Gebäude und begrenzt auch im nahen Umfeld.

WLAN ist gemäß IEEE 802.11 standardisiert. Es gibt dabei zahlreiche Varianten, deren Kennzeichnung durch angehängte Kleinbuchstaben erfolgt. Für den Betrieb stehen die Frequenzen 2,4 GHz bis 2,4835 GHz (2,4-GHz-Band) und 5,15 GHz bis 5,725 GHz (5-GHz-Band) zur Verfügung. Dabei handelt es sich im 2,4-GHz-Band um 13 Kanäle mit 20 MHz Bandbreite, die sich teilweise überlappen. Beim 5-GHz-Band sind es dagegen 19 Kanäle mit   20 MHz Bandbreite, hier jedoch überlappungsfrei. Die Brutto-Datenrate der Kanäle beträgt bei 64-QAM-Modulation mindestens 54 Mbit/s. Dieser Wert lässt sich durch den Einsatz höherwertigerer Modulationsverfahren (z.B. 256-QAM) und/oder aufwändigerer Antennenkonfigurationen wesentlich steigern.

Das Herzstück jedes WLANs ist ein Router, der an den Ausgang des Internet-Modems (z.B. Kabelmodem) angeschlossen wird und über eine oder mehrere (meist  im Router integrierte) Antennen das für den Betrieb erforderliche Funkfeld bewirkt. Das ermöglicht die Kommunikation zwischen dem stationären Internet-Anschluss und den portablen Endgeräten. Letztere müssen für diese Betriebsart allerdings ausgelegt sein, was üblicherweise als „WLAN-tauglich“ bezeichnet wird. 

Durch WLAN erfolgt funktionsbedingt eine flächenhafte Internetversorgung. Wegen der bei  Funkwellenausbreitung durch Wände und Decken gegebenen Dämpfung des Signals ist allerdings nicht immer die vollständige Versorgung aller Räume gewährleistet. Dieses Problem ist jedoch durch den Einsatz von Repeatern lösbar. 

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